Schulbau, Wuppertal

Schulbau in Wuppertal: Gesamtschule kostet insgesamt 157,7 Millionen Euro

Veröffentlicht am: 25.09.2026 um 14:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Wuppertals Schulneubau soll 2030/31 starten; der Campus in Bergisch Gladbach ist für 2032 vorgesehen, Kosten bleiben offen.

Schulbau im Bergischen Land: Zeitpläne für Wuppertal und Zanders-Areal
Eine weitläufige, für den Hochbau vorbereitete Baugrube auf einem städtischen Gelände mit aufgeschüttetem Boden und Erdarbeiten. Illustration mit AI erstellt.

Projektverantwortliche haben über die zeitlichen Abläufe für zwei bedeutende Bildungsvorhaben im Bergischen Land informiert. Im Fokus stehen der Neubau der 7. Gesamtschule in Wuppertal sowie die schrittweise Verlegung von Berufskollegs auf das Zanders-Areal in Bergisch Gladbach. Beide Vorhaben markieren zentrale Weichenstellungen für die kommunale Bildungsinfrastruktur, befinden sich jedoch in unterschiedlichen Planungs- und Vorbereitungsphasen.

Wuppertaler Gesamtschule nimmt Gestalt an

Am Wuppertaler Standort Bockmühle sind der Abriss und die Schadstoffsanierung weitgehend abgeschlossen, wie die Westdeutsche Zeitung am 25. September 2026 berichtete. Gegenwärtig läuft die Baugrundvorbereitung, bei der massive Fundamente entfernt und belasteter Boden ausgetauscht werden. Der Bauantrag für die 7. Gesamtschule soll im Winter 2026/27 eingereicht werden, während der Baubeginn für den Sommer 2027 vorgesehen ist.

Die vollständige Inbetriebnahme der Einrichtung für rund 1.500 Schüler ist zum Schuljahr 2030/31 anvisiert. Eine zwischenzeitlich erwogene vorgezogene Teilinbetriebnahme im Schuljahr 2029/30 wurde verworfen. Um den Schulbetrieb dennoch frühzeitig aufzunehmen, sollen die ersten Schüler 2027 zunächst in einer Containeranlage an der Spitzenstraße starten. Zur Infrastruktur des Schulneubaus gehört zudem eine geplante Vierfach-Sporthalle am Rauental.

Finanziell umfasst der Hochbauvertrag knapp 90 Millionen Euro. Für das Gesamtprojekt beläuft sich das Budget laut Ratsbeschluss auf 157,7 Millionen Euro. In dieser Summe sind 22,8 Millionen Euro für die Ausstattung enthalten.

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Allein der Hochbauvertrag für die 7. Gesamtschule in Wuppertal umfasst knapp 90 Millionen Euro, das Gesamtbudget liegt laut Ratsbeschluss bei 157,7 Millionen Euro — davon 22,8 Millionen Euro für die Ausstattung. Wer ähnliche Vorhaben steuert, braucht belastbare Strukturen für Kostenkontrolle und Vergabe. Kostenlosen Leitfaden für kommunale Schulbauprojekte anfordern

Bildungscampus auf dem Zanders-Areal geplant

In Bergisch Gladbach treiben der Kreis, die Stadt sowie die Zanders-Entwicklungsgesellschaft das Vorhaben voran, auf dem früheren Industriegelände einen Bildungscampus zu errichten.

Laut einem Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers vom 24. September 2026 sieht der erste Baustein einen Neubau für Fachklassen der beiden Berufskollegs vor. Dieser Trakt ist zunächst auf etwa 1.000 Schüler ausgelegt, langfristig sollen beide Kollegs vollständig auf das Areal umziehen.

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In Bergisch Gladbach fehlt für den geplanten Bildungscampus auf dem früheren Industriegelände bislang ein belastbarer Kostenrahmen; Machbarkeitsstudie, Wirtschaftlichkeitsuntersuchung und Fördermittelcheck sollen erst bis 2027 vorliegen. Wer sein Projekt nicht in diese Lage bringen will, plant die Prüfschritte von Anfang an mit. Praxisplan für Bauzeit- und Fördermittelcheck sichern

Die Inbetriebnahme des Neubaus auf dem Zanders-Gelände ist zum 1. August 2032 geplant. Ein belastbarer Kostenrahmen liegt derzeit noch nicht vor. Eine Machbarkeitsstudie mit Kostenrahmen und Fördermittelcheck soll bis November 2026 erarbeitet werden, städtebauliche Qualitäten sollen bis Dezember 2026 vorliegen. Bis Februar 2027 ist zudem eine vorläufige Wirtschaftlichkeitsuntersuchung vorgesehen.

Das Vergabeverfahren soll sich von September 2027 bis Dezember 2029 erstrecken, bevor im April 2030 der erste Spatenstich erfolgen soll. Der gesamte Zeitplan bleibt jedoch von der Erschließung und Versorgung des Zanders-Areals abhängig.

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