Sanierung, Ursulinenkirche

Sanierung der Ursulinenkirche: Landsberg plant Kosten von bis zu 5 Millionen Euro

Veröffentlicht am: 25.09.2026 um 21:34 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Der Stadtrat stimmte der Restaurierung zu; Bauablauf und mögliche Fördermittel sind noch ungeklärt.

Landsberg beschließt Sanierung der Ursulinenkirche für bis zu 5 Millionen Euro
Detailaufnahme einer historischen Kirchenmauer aus Naturstein mit sichtbaren Witterungsspuren und architektonischen Strukturen. Illustration mit AI erstellt.

Der Stadtrat von Landsberg hat sich einstimmig für die Sanierung der Ursulinenkirche ausgesprochen. Wie die Augsburger Allgemeine in einem Bericht vom 25. September 2026 darlegte, votierte das Kommunalparlament geschlossen für die Restaurierung des markanten Kirchengebäudes. Mit dem Beschluss stellt die Kommune die Weichen für ein aufwendiges Bauvorhaben, das den städtischen Haushalt über mehrere Jahre hinweg fordern wird.

Finanzielle Dimensionen und Haushaltsplanung

Die Gesamtkosten für die anstehende Restaurierung sind beachtlich. Nach derzeitigem Stand könnte das Projekt bis zu 5 Mio. Euro kosten. Um diese finanzielle Last zu bewältigen, ist eine schrittweise Verteilung der Mittel über mehrere Jahresetats vorgesehen.

Für das laufende Haushaltsjahr 2026 sind bereits 500.000 Euro eingeplant, um die ersten notwendigen Maßnahmen in die Wege leiten zu können. Der Hauptanteil der Ausgaben soll nach den aktuellen Planungen im darauffolgenden Jahr anfallen: Für das Haushaltsjahr 2027 sind 3 Mio. Euro veranschlagt. Für das Jahr 2028 könnten möglicherweise weitere 1,5 Mio. Euro hinzukommen, um die Arbeiten an der Ursulinenkirche abzuschließen.

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Der Landsberger Stadtrat hat die Sanierung der Ursulinenkirche einstimmig beschlossen — bis zu 5 Mio. Euro, verteilt auf die Haushaltsjahre 2026 bis 2028. Zeitplan und Fördermittel sind allerdings noch offen. Wer ähnliche Vorhaben plant, findet in diesem kostenlosen Leitfaden die wichtigsten Hebel für Fördermittel, Haushaltsverteilung und Bauabschnitt-Planung. Kostenlosen Leitfaden zur Denkmalsanierung anfordern

Zeitplan und Finanzierungshilfen weiterhin offen

Trotz des eindeutigen politischen Grundsatzbeschlusses bestehen in zentralen Bereichen des Projekts noch Unklarheiten. So sind derzeit sowohl der konkrete Zeitplan für die Umsetzung der Bauabschnitte als auch die Einbindung möglicher Fördermittel unklar.

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500.000 Euro im laufenden Etat, 3 Mio. Euro im Folgejahr, möglicherweise 1,5 Mio. Euro danach: Sanierungen dieser Größenordnung binden kommunale Haushalte über Jahre — und die Förderwege sind oft erst spät geklärt. Dieser kostenlose Leitfaden zeigt, wie Sie Fördermittel früh identifizieren und den Eigenanteil begrenzen. Leitfaden Fördermittel Denkmalschutz jetzt sichern

Für Kommunen stellt die denkmalgerechte Instandsetzung historischer Gebäude regelmäßig eine haushaltspolitische Herausforderung dar. Die Akquise von Zuschüssen aus staatlichen Denkmalschutz- oder Städtebauförderprogrammen ist bei Vorhaben dieser Größenordnung oft ein wesentlicher Faktor, um den kommunalen Eigenanteil zu begrenzen.

Wie schnell die Baumaßnahmen an der Ursulinenkirche tatsächlich beginnen und in welchem Zeitraum sie realisiert werden können, hängt daher maßgeblich von den weiteren planerischen Schritten und der künftigen Klärung externer Förderwege ab.

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