EMFIS, AA0H89

Sagen Sie nicht, Sie hätten es nicht gewusst!

Veröffentlicht: 11.06.2007 um 15:29 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

(EMFIS empfiehlt AA0H89)

Am chinesischen Aktienmarkt entwickelt sich derzeit eine gefährliche Spekulationsblase. EMFIS glaubt, dass die wahrscheinlich bevorstehende Korrektur vor allem den China-Finanzsektor stark belasten wird. Anleger können von diesem Szenario durch den Kauf des AA0H89 Zertifikats der ABN Amro Bank (WKN: AA0H89) profitieren. Die „China-Bubble“ ist in der Finanzwelt zur Zeit in aller Munde. Der chinesische Aktienmarkt ist in den letzten Jahren so rasant gestiegen, wie wir es im Westen zuletzt nur im Internet-Sektor um das Jahr 2000 herum erlebt haben. Seit Jahresbeginn hat sich der Wert des CSI 300 Index noch einmal verdoppelt, nachdem schon im vergangenen Jahr ein Anstieg um über 100 Prozent verzeichnet werden konnte. Stinknormale Titel aus der chinesischen „Old Economy“ verteuern sich binnen Tagesfrist um zweistellige Prozentsätze. Wieder einmal scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis ein gewaltiges Kartenhaus in sich zusammenbrechen und zahllose Finanzinstitutionen und Anleger unter sich begraben wird. Wie sich die Zeiten gleichen: Schon bei der „Internet-Bubble“ oder der „US-Housing-Bubble“ war im Grunde jedem vernünftigen Beobachter klar, welches Schlamassel der Welt bevorsteht. Die Aktienmarktblase im Reich der Mitte bildet keine Ausnahme. Niemand, der sich mit diesem Markt beschäftigt, könnte mit gutem Gewissen sagen, er sei sich der Problematik nicht bewusst. Vielmehr ist das Wissen darüber, dass die Bewertungen in China stark überzogen sind, absolut offenkundig. Jeder professionelle Marktteilnehmer weiß, dass er auf diesem Markt im Grunde nur noch „den Teufel reitet“. Zudem ist die Zahl der profilierten Warner zahlreich und hat zuletzt noch einmal deutlich zugenommen. Greenspan und Goldman Sachs warnen Vergangene Woche hat beispielsweise der ehemalige FED-Chef Alan Greenspan davor gewarnt, dass in China eine „dramatische Korrektur“ bevorstehen könnte. Li Ka-Shin, der reichste Mann Asiens und ein notorischer Großinvestor, hat die China-Börsen als „völlig überbewertet“ bezeichnet. Zahlreiche namhafte Analysten haben zur Zurückhaltung gemahnt, darunter die Strategen von Goldman Sachs, de UBS, DBS Asset Management und CLSA. Der wichtigste Kronzeuge der Aktienmarktblase ist indessen die chinesische Regierung selbst. Diese fürchtet einen Einbruch zu Recht wie der Teufel das Weihwasser, und arbeitet immer neue Maßnahmen aus, um Luft aus der Blase zu lassen. Dabei bleibt es nicht bei reinen Stellungnahmen, wie jener von Zentralbankchef Zhou, der Anfang Mai höchst offiziell das hohe Bewertungsniveau an den Inlandsbörsen beklagt hatte. Oder dem Aufruf des Ministeriums für Erziehung an die Studenten des Landes, die Finger von Aktien-Geschäften zu lassen. Chinas Regierung will den Boom abwürgen Vielmehr folgen immer neue amtliche Maßnahmen, die den gewaltigen Kapitalzustrom an die Börse eindämmen sollen. Die Schlagzahl hat sich hier zuletzt erhöht. Jüngst wurde etwa die Steuer auf Wertpapier-Transaktionen um das dreifache angehoben. Daneben wurden die Möglichkeiten der Banken beschnitten, ihren Kunden Wertpapiergeschäfte auf Pump zu ermöglichen. Auch müssen Bankkunden, die ein Depot eröffnen, künftig umfangreiche Risiko-Erklärungen unterzeichnen. Gesellschaften, die an die Börse gehen, dürfen ihre IPO-Erträge nicht mehr zum Kauf von Aktien anderer Unternehmen verwenden. Und schließlich sollen die großen Versicherer des Landes ihre Gelder in Zukunft auch an ausländischen Börsen investieren dürfen. Dies könnte zumindest den Liquiditätsdruck auf den Markt etwas abmildern. Gerade vor diesen Regierungsmaßnahmen haben die Marktteilnehmer noch einen gewissen Respekt. Niemand weiß, was sich die Partei noch einfallen lassen wird, um die Rallye abzubremsen. Allerdings hielt Betroffenheit angesichts der amtlichen Drosselungsmaßnahmen bisher meist immer nur wenige Tage an - danach stürmten die Indizes wieder ungestüm nach oben. Derzeit eröffnen täglich mehr als 200.000 Chinesen ein Wertpapierdepot; vor den entsprechenden Bankschaltern bilden sich immer öfter lange Schlangen. Die chinesischen Kleinanleger kaufen in ihrer „Börsen-Begeisterung“ oft ohne Sinn und Verstand und setzen dabei Haus und Hof aufs Spiel. Da können es sich auch die Profis nicht leisten, vorzeitig auszusteigen. Dies würde bedeuten, im Ranking-Wettbewerb mit anderen Institutionellen womöglich wichtige Performance-Prozente zu verlieren. Dementsprechend bleibt vorerst jedermann dabei – und hofft inständig, im Krisenfall rechtzeitig den Notausgang zu finden. Warten auf den großen Knall Der „Ritt auf dem Teufel“ geht also weiter. Es mag den nüchternen Beobachter erstaunen, wie konsequent die Akteure dabei die Realität verkennen und alle Warnsignale missachten. Aber das ist nun mal das wohlbekannte Markenzeichen einer klassischen Börsenblase: Jedermann lässt sich nur noch von seiner Begeisterung und der Hoffnung auf noch höhere Gewinne leiten. Und nach dem Knall ist dann die Ernüchterung groß und die Welt der geprellten Investoren sucht nach Erklärungen und Sündenböcken. Dabei hat jeder die Möglichkeit, schon jetzt aus dieser Entwicklung Konsequenzen zu ziehen. Danach zu sagen, man hätte es „nicht gewusst“, erscheint auch im Fall der China-Bubble geradezu als lachhaft. Profitieren Sie von dem Szenario eine Aktienmarkt-Korrektur in China mit dem AA0H89Zertifikats der ABN Amro Bank (WKN: AA0H89). Eine solche Korrektur wird vor allem den chinesischen Finanzsektor belasten. Aus diesem Grund ist das Papier derart konzipiert, dass sein Wert in dem gleichen Maße steigt, wie der HANG SENG H-SHARE FINANCIAL INDEX fällt. Zur Risiko-Begrenzung ist ein Puffer von 20 Prozent eingebaut. Ein Verlust entsteht erst dann, wenn der HANG SENG H-SHARE FINANCIAL INDEX nochmals um mehr als 20 Prozent steigen sollte.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

de | wirtschaft | 12070741 |