Veolia Kunststoffrezyklate, Kunststoffrecycling

Veolia Kunststoffrezyklate - 70.000 Tonnen Kapazität

Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 05:06 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Veolia Kunststoffrezyklate umfassen PET-Flakes, HDPE-Mahlgut und HDPE-Compounds für industrielle Anwendungen. Die Bernburger Anlagen wurden Ende 2025 geschlossen.

Fotorealistische Studioansicht von Recyclinganlage in neutraler Produktdarstellung
Fotorealistische Studioaufnahme von Recyclinganlage zum Thema Veolia Recycling, ISIN FR0000124141, klare Lichtfuehrung, Illustration mit AI erstellt.

Veolia Kunststoffrezyklate stehen für industrielle Rohstoffe aus recycelten PET- und HDPE-Verpackungen. Das Angebot umfasst PET-Flakes, HDPE-Mahlgut und HDPE-Compounds für die Kunststoff verarbeitende Industrie.

Rezyklate für Industrieprodukte

Die Materialien stammen aus vorsortierten Kunststoffabfällen und werden für unterschiedliche industrielle Anwendungen aufbereitet. Genannt werden unter anderem Verpackungen, Haushaltsartikel, Paletten, Kisten, Rohre, Profile, Automobilteile und textile Fasern.

PlastiLoop bündelt bei Veolia Rezyklate, Compounds und Mahlgüter. Die deutsche Produktseite nennt 30 Produktionsstandorte in 14 Ländern sowie eine mögliche Senkung der CO2-Emissionen um bis zu 70 Prozent und des Wasserverbrauchs um bis zu 80 Prozent gegenüber Kunststoffneuware.

PET und HDPE im Vergleich

PET-Flakes richten sich an Anwendungen, die auf recyceltes Polyethylenterephthalat angewiesen sind. HDPE-Mahlgut und HDPE-Compounds werden aus Verpackungsabfällen hergestellt und nach Farbe oder Rezeptur für industrielle Anforderungen aufbereitet.

Der frühere Standort Bernburg verband MultiPet und Multiport mit einer Gesamtkapazität von rund 70.000 Tonnen pro Jahr. MultiPet war auf PET spezialisiert, Multiport auf HDPE-Verpackungsabfälle.

Standortwechsel verändert Angebot

Veolia kündigte die Schließung der beiden Bernburger Kunststoffrecyclinganlagen zum Ende des Jahres 2025 an. Von der Entscheidung waren 122 Beschäftigte betroffen; die Materialströme sollten an andere Veolia-Standorte, insbesondere in den Niederlanden und Frankreich, umgeleitet werden.

Für die Einordnung gegenüber klassischem Kunststoffneuware ist der Rohstoffkreislauf der entscheidende Unterschied. Das Produkt besteht nicht aus einem einzelnen Haushaltsartikel, sondern aus industriell spezifizierten Materialströmen mit unterschiedlichen Polymerarten, Formen und Qualitätsstufen.

Einsatz und Grenzen

Veolia Kunststoffrezyklate eignen sich für Unternehmen, die PET- oder HDPE-Material in Verpackungen, Bauteilen, Logistikprodukten oder Textilien einsetzen. Die konkrete Eignung hängt von Polymer, Farbe, Aufbereitungsform und kundenspezifischer Rezeptur ab.

Die früheren Bernburger Kennzahlen sind als Standortdaten zu verstehen. Für die aktuelle Beschaffung steht die technische Abstimmung mit Veolia und dem jeweiligen Produktionsstandort im Vordergrund, weil PET-Flakes, Mahlgut und Compounds unterschiedliche Verarbeitungsschritte und Einsatzfelder haben.

Veolia Kunststoffrezyklate im Überblick

  • Produkt: Veolia Kunststoffrezyklate
  • Hersteller: Veolia Umweltservice GmbH
  • Anbieter / Marke: Veolia Environnement
  • Kategorie: Industrielle Kunststoffrezyklate
  • Standorte: 30 Produktionsstandorte in 14 Ländern
  • Bernburger Kapazität: rund 70.000 Tonnen pro Jahr
  • Betroffene Beschäftigte: 122 Personen
  • CO2-Einsparung: bis zu 70 Prozent
  • Wasserverbrauch: bis zu 80 Prozent weniger

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Das Angebot richtet sich an industrielle Abnehmer von PET- und HDPE-Rezyklaten.

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