Handelsplattform, Plattformeinweisung

Stückzahl, Lot und Kontraktgröße richtig berechnen lernen

Veröffentlicht am: 17.10.2026 um 10:36 Uhr | trading-house.net, AD HOC NEWS
Stückzahl, Lot und Kontraktgröße sehen in der Ordermaske ähnlich aus, bedeuten aber nicht dasselbe. Ein Rechenbeispiel zeigt die Positionsgröße, die persönliche Plattformeinweisung klärt die passenden Einstellungen.

Die Handelsgröße richtig berechnen

  • Stückzahl, Lot und Kontraktgröße beschreiben unterschiedliche Einheiten einer Position.
  • Das Beispiel zeigt, wie Risikobetrag und Stop-Abstand zur passenden Positionsgröße führen.
  • Vor einer Order müssen Kontraktwert, Volumenschritt und Einheit in der Handelsplattform geprüft werden.
  • Die kostenlose 1:1-Einweisung findet vor Ort in Berlin oder per Videochat statt und dauert etwa eine Stunde.
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100 Stück, 1,00 Lot oder ein Kontrakt: In einer Ordermaske können diese Angaben wie austauschbare Größen wirken. Für Einsteiger ist entscheidend, welche Menge tatsächlich hinter der Zahl steht und wie sich daraus das geplante Risiko ergibt. Die Handelsplattform zeigt dafür zwar Eingabefelder, nimmt die Übersetzung zwischen Einheit, Stop-Abstand und Geldbetrag aber nicht immer automatisch ab. Ein Rechenstück schafft Ordnung, bevor eine Order vorbereitet wird.

Drei Begriffe, drei Bedeutungen

Die Stückzahl ist die direkte Anzahl handelbarer Einheiten, etwa Aktien oder andere einzelne Wertpapiere. Ein Lot ist dagegen eine standardisierte Volumeneinheit, deren Inhalt vom jeweiligen Instrument abhängt. Die Kontraktgröße beschreibt, wie viele Einheiten des Basiswerts einem Kontrakt oder einem Lot zugeordnet sind. Erst die Kombination aus Lotzahl und Kontraktgröße ergibt das tatsächliche Volumen.

Ein Beispiel: Angenommen, die Kontraktgröße eines Instruments beträgt 100 Einheiten. Eine Order von 0,5 Lot entspricht dann 50 Einheiten, eine Order von 2,0 Lot entspricht 200 Einheiten. Bei einem anderen Instrument kann 1,0 Lot jedoch eine ganz andere Menge bedeuten. Im Devisenhandel sind beispielsweise standardisierte Einheiten üblich, während bei einem Index, einem Rohstoff oder einem Terminkontrakt andere Spezifikationen gelten. Deshalb darf die Zahl 1,0 nicht ohne Blick auf die Instrumentenangaben interpretiert werden.

Risiko in Volumen übersetzen

Für eine einfache Positionsgrößenrechnung werden drei Angaben benötigt: der maximal geplante Risikobetrag, der Abstand zwischen Einstieg und Stop-Loss sowie der Geldwert je Einheit der Kursbewegung. Die Grundformel lautet: Positionsgröße = Risikobetrag geteilt durch Stop-Abstand je Einheit. Bei Lots wird der Stop-Abstand zusätzlich mit dem Geldwert pro Punkt, Pip oder Tick für ein Lot multipliziert.

Beispiel: Angenommen, für einen Lerntrade werden 100 Euro als maximaler Risikobetrag festgelegt. Der Stop liegt 20 Punkte vom Einstieg entfernt, und ein Kontrakt bewegt sich je Punkt um 2 Euro. Das Risiko je Kontrakt beträgt 20 mal 2 Euro, also 40 Euro. Die Rechnung lautet 100 Euro geteilt durch 40 Euro = 2,5 Kontrakte. Ist nur eine ganze Kontraktzahl zulässig, wird nicht aufgerundet, sondern auf 2 Kontrakte abgerundet. Bei 2 Kontrakten beträgt das rechnerische Risiko 80 Euro, ohne zusätzliche Kosten oder mögliche Ausführungsabweichungen.

CFDs, Futures, Forex und Kryptowerte sind risikoreich; Risikobegrenzung, passende Positionsgröße und das Üben im Demokonto gehören deshalb zur Lernstrecke. In der Praxis müssen außerdem Kontowährung, Mindestvolumen, Volumenschritt und der Wert einer kleinsten Preisbewegung geprüft werden. Manche Handelsplattformen zeigen Punkte, andere Pips oder Ticks. Eine scheinbar korrekte Formel führt zu einem falschen Ergebnis, wenn diese Einheiten verwechselt werden.

Die Ordermaske kontrollieren

Vor dem Absenden sollte die Anzeige systematisch gelesen werden: Ist die Einheit Stück, Lot oder Kontrakt? Welche Kontraktgröße ist hinterlegt? Welche kleinste Schrittweite ist erlaubt? Und passt der berechnete Stop-Abstand zur eingegebenen Positionsgröße? Zusätzlich gehören Richtung, Instrument, Kontoauswahl und der gesetzte Stop-Loss in dieselbe Kontrolle. Ein häufiger Bedienfehler ist, eine vertraute Lotzahl zu übernehmen, obwohl das neue Instrument einen anderen Kontraktwert besitzt.

Die Kontoübersicht hilft bei der Plausibilitätsprüfung. Sie zeigt je nach Handelsplattform unter anderem offenes Volumen, offene Positionen, verfügbares Guthaben und laufende Ergebnisse. Watchlist, Chart und Alarm können die Vorbereitung unterstützen, ersetzen aber nicht den Blick in die Instrumentenspezifikation. Für Einsteiger ist es sinnvoll, die Rechnung zunächst im Demokonto durchzuspielen und anschließend zu prüfen, ob die Plattform das erwartete Volumen tatsächlich übernommen hat.

Lot und Kontrakt persönlich prüfen

Genau an dieser Stelle setzt die kostenlose Plattformeinweisung der trading-house.net AG an. Im Block

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