Handelsplattform, Plattformeinweisung

Handelszeiten lassen sich in der Software sicher einordnen

Veröffentlicht am: 14.10.2026 um 11:00 Uhr | trading-house.net, AD HOC NEWS

Eine geschlossene Börse, eine Handelspause oder ein breiter Spread kann in der Ordermaske leicht übersehen werden. Das Erklärstück zeigt Einsteigern, wie Statusanzeigen zu lesen sind und was die persönliche Plattformeinweisung dabei klärt.

Handelsphasen im Blick behalten

  • Ein Marktstatus zeigt, ob ein Instrument offen, geschlossen oder nur eingeschränkt handelbar ist.
  • Vorbörsliche und nachbörsliche Phasen können andere Ordertypen und breitere Spreads mit sich bringen.
  • Vor der ersten Order sollten Handelskalender, Zeitzone, Ordergültigkeit und angezeigte Kurse geprüft werden.
  • Die kostenlose 1:1-Einweisung dauert etwa eine Stunde und findet vor Ort in Berlin oder per Videochat statt.
Handelsplattform,  Plattformeinweisung,  1:1-Coaching,  trading-house.net,  Trading lernen,  Handelszeiten,  Marktstatus - Bild: THN
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Die erste Order ist vorbereitet, doch neben dem Instrument erscheint kein grüner Hinweis, sondern eine unscheinbare Statuszeile. Ist der Markt geschlossen, beginnt gerade eine neue Handelsphase oder werden nur verzögerte Kurse angezeigt? Eine Handelsplattform macht diese Unterschiede sichtbar, wenn die passenden Ansichten und Angaben richtig gelesen werden. Dieses Erklärstück zeigt Einsteigern, wie Handelszeiten, Marktstatus und Spreads ausserhalb der Hauptzeiten zusammenhängen.

Der erste Blick gilt dem Status

In der Detailansicht eines Instruments finden sich meist die regulären Handelszeiten, die Zeitzone und der aktuelle Status. Bezeichnungen wie offen, geschlossen, vorbörslich, nachbörslich, Handelspause oder nur Anzeige beschreiben nicht dasselbe. Ein Markt kann für die Beobachtung erreichbar sein, während neue Orders noch nicht ausgeführt werden. Auch ein Kurs im Chart beweist daher nicht, dass gerade eine reguläre Handelssitzung läuft.

Für Einsteiger gehört dieser Blick vor jede Orderprüfung. Der Handelskalender kann Wochenenden, Feiertage und verkürzte Sitzungen enthalten. Zusätzlich sind die Zeiten des konkreten Instruments entscheidend, denn verschiedene Märkte und Produktarten haben unterschiedliche Eröffnungen, Pausen und Schlussphasen. Eine lokale Uhrzeit sollte immer mit der in der Handelssoftware ausgewiesenen Zeitzone abgeglichen werden.

Handelsphasen richtig lesen

Die Hauptphase ist gewöhnlich die Zeit mit dem regulären Handel. Davor kann eine vorbörsliche Phase liegen, danach eine nachbörsliche Phase. In diesen Randzeiten sind nicht automatisch dieselben Ordertypen verfügbar wie während der Hauptphase. Eine Marktorder kann abgewiesen, zurückgestellt oder erst zur nächsten zulässigen Sitzung berücksichtigt werden, während eine Limitorder je nach Software und Instrument anders behandelt wird.

Der Spread bezeichnet den Abstand zwischen dem angezeigten Kauf- und Verkaufspreis. Ausserhalb der Hauptzeiten können weniger Marktteilnehmer aktiv sein, wodurch sich dieser Abstand vergrössern und die Ausführung schwieriger werden kann. Bei CFDs, Futures, Forex oder Kryptowerten handelt es sich um risikoreiche Bereiche, in denen Risikobegrenzung und das Üben im Demokonto wichtige Lerninhalte sind.

Ein einfaches Beispiel verdeutlicht die Anzeige: Angenommen, ein Kaufpreis liegt bei 100 Euro und ein Verkaufspreis bei 99,50 Euro, beträgt der Spread 0,50 Euro. Wird ausserhalb der Hauptzeit ein Kaufpreis von 100,80 Euro eingeblendet, ist der grössere Abstand zunächst eine Information über die aktuelle Handelssituation und kein Signal für eine Order. Vor dem Absenden gehören daher Instrument, Handelsphase, Ordertyp, Stückzahl, Gültigkeit und Stop-Loss in die Kontrolle.

Geschlossene Märkte nicht verwechseln

Ein geschlossenes Symbol kann mehrere Ursachen haben. Der reguläre Handel ist beendet, eine tägliche Pause läuft, ein Feiertag gilt oder das Instrument ist für die gewählte Sitzung nicht freigeschaltet. Manche Plattformen zeigen weiterhin den letzten Kurs, den Schlusskurs oder einen Referenzwert. Solche Werte können informativ sein, bedeuten aber nicht, dass eine Order zu diesem Preis ausführbar ist.

Typische Bedienfehler entstehen, wenn die Statuszeile neben dem Chart übersehen wird. Dazu zählen eine Order mit der falschen Zeitbedingung, der Wechsel vom Demokonto in eine andere Ansicht ohne erneute Prüfung oder die Annahme, dass ein Alarm automatisch eine Ausführung auslöst. Ein Alarm meldet nur eine Bedingung. Die anschliessende Order muss weiterhin passend zum Marktstatus und zum persönlichen Regelwerk geprüft werden.

Marktstatus im persönlichen Coaching

Genau an diesem Bedienmoment setzt die kostenlose Plattformeinweisung der trading-house.net AG an. Kunden bringen die Handelssoftware der eigenen Wahl und ihre konkreten Fragen mit. Im Block Installation und Einrichtung wird geprüft, wo Handelszeiten, Zeitzone und Statusanzeige zu finden sind. Bei Grundfunktionen und Navigation geht es darum, vom Chart zur Instrumenteninformation und zurück zur Ordermaske zu wechseln, ohne wichtige Angaben zu verlieren.

Im dritten Block werden Ordertypen und Handelsstrategien in der Software eingeordnet. Dabei lässt sich klären, welche Einstellungen für reguläre, vorbörsliche oder nachbörsliche Phasen sichtbar sind und wie eine Ordergültigkeit gelesen wird. Die praxisnahe Anwendung an konkreten Beispielen verbindet den angezeigten Status mit einer Prüfroutine: Markt offen, Instrument richtig, Spread beachtet, Ordertyp passend und Ausführung nicht mit einer Kursanzeige verwechselt. Im fünften Block, Fragen und individuelle Anpassungen, können Watchlist, Alarme und Kontoübersicht an den eigenen Ablauf angepasst werden.

Eine Stunde für eigene Abläufe

Die persönliche Einführung ist für Kunden der trading-house.net AG kostenlos und als 1:1-Coaching angelegt. Die Dauer beträgt etwa eine Stunde. Der Termin kann vor Ort im Schulungsraum der trading-house.net AG in der Lietzenburger Straße 107, 10707 Berlin, oder als 1:1-Webinar per Videochat stattfinden. Inhalt, Tempo und Beispiele richten sich nach dem Wissensstand, der verwendeten Handelssoftware und den Fragen des jeweiligen Kunden. Damit unterscheidet sich die Arbeitsweise von einem Seminar mit Gruppe und festem Programm sowie von einem Webinar mit vielen Teilnehmern und allgemeineren Fragen, ohne diese Formate abzuwerten.

Die Anfrage erfolgt über das Formular auf der Seite der Plattformeinweisung oder telefonisch unter +49 30 5900 9110. Der Termin wird kurzfristig individuell vereinbart. Die Einweisung ersetzt weder eigenes Üben im Demokonto noch eine persönliche Handelsentscheidung oder ein Risikomanagement. Sie kann jedoch dabei helfen, Statusanzeigen, Handelsphasen und Ordermasken an der eigenen Software nachvollziehbar zu bedienen.

Klarheit vor dem Klick

Für Einsteiger ist der Marktstatus kein dekoratives Detail, sondern eine grundlegende Prüfung vor jeder Order. Wer Handelskalender, Zeitzone, Phase, Spread und Ordergültigkeit gemeinsam betrachtet, erkennt eher, ob eine Anzeige nur informiert oder eine Ausführung tatsächlich möglich ist. Eine persönliche Einweisung ist besonders sinnvoll, wenn diese Schritte an der eigenen Software geübt werden sollen. Danach bleibt das eigene Training im Demokonto die Voraussetzung, damit die Prüfroutine auch unter Zeitdruck verstanden und angewendet werden kann.

Persönliche Einweisung zu Marktstatus und Handelszeiten anfragen

Hinweis: Die Plattformeinweisung ist ein kostenloser Service der trading-house.net AG für ihre Kunden. AD HOC NEWS ist eine Tochtergesellschaft des trading-house.net Konzerns. Dieser Beitrag dient der Information und Bildung, ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten. Der Handel mit Hebelprodukten, CFDs und Kryptowerten ist mit hohen Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen.

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