EVOS M7000 Imaging System, Fluoreszenzmikroskop Zellbildgebung

EVOS M7000 Imaging System von Thermo Fisher Scientific - vollautomatisches Fluoreszenzmikroskop für anspruchsvolle Zellbildgebung

Veröffentlicht am: 22.08.2026 um 22:38 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

EVOS M7000 Imaging System bietet als vollautomatisches invertiertes Fluoreszenzmikroskop eine Vergrößerung von 1,25X bis 100X und kombiniert LED-Belichtung mit Farb- und Monochromkameras für vielfältige Zellbildgebungsanwendungen. Für Forschungslabore ist besonders die schnelle Plattenscan-Funktion mit bis zu drei Fluoreszenzkanälen pro 96-Well-Platte entscheidend.

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Architektur-Render im Laborfachhandel mit Mikroskop zum Thema Thermo Fisher Mikroskop, ISIN US8835561023, neutrales Tageslicht, Illustration mit AI erstellt.

EVOS M7000 Imaging System von Thermo Fisher Scientific richtet sich an Forschungslabore, die komplexe Zell- und Gewebebildgebung mit möglichst wenig manuellem Aufwand durchführen wollen. Das invertierte Mikroskop kombiniert vollautomatisierte Abläufe mit LED-Fluoreszenzbeleuchtung, einem motorisierten Tisch und integrierter Steuerung für Hochdurchsatzaufnahmen.

Aufbau und zentrale Spezifikationen

EVOS M7000 arbeitet als invertiertes, digitales Mehrkanal-Fluoreszenzmikroskop und deckt einen Vergrößerungsbereich von 1,25X bis 100X über ein Objektivrevolver mit fünf Positionen ab. Die technischen Daten des Systems nennen einen 5-Positionen-Turm mit LED-Lichtquelle und einem Vergrößerungsbereich von 1,25X bis 100X. Die Beleuchtung erfolgt über LED-Kuben für bis zu vier Fluoreszenzkanäle sowie einen Durchlichtkanal, sodass Fluoreszenz, Brightfield, Color-Brightfield und Phasenkontrast zur Verfügung stehen. Die Funktionsübersicht zum EVOS M7000 führt die Bildmodi Fluoreszenz, Brightfield, Color-Brightfield und Phasenkontrast auf.

Für die Bildaufnahme nutzt das System zwei 3,2-Megapixel-CMOS-Kameras, eine Farb- und eine monochrome Kamera, mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln. Die Spezifikation nennt eine 3,2 MP Color CMOS-Kamera, eine 3,2 MP monochrome CMOS-Kamera und eine Bildauflösung von 1920 x 1080 Pixeln. Die Optik ist infinity-korrigiert und nutzt RMS-gewindete Objektive mit einer parfokalen Distanz von 45 mm. Die Optikbeschreibung führt ein infinity-korrigiertes System mit RMS-Gewinde und 45-mm-Parfokalität auf.

Automationsfunktionen und Bildgebungsmodi

EVOS M7000 ist auf automatisierte Abläufe ausgelegt und bietet Bildgebungsmethoden wie Einzel- und Mehrfarbenaufnahmen, Tile-Scanning mit Montage oder Stitching, Zeitreihen, Z-Stacks und Movie-Capture. Ein technisches Datenblatt zum System listet Bildmethoden wie Single Color, Multicolor, Area-Scan mit Montage oder Tile-Stitch, Time-Lapse, Z-Stacking und Movie-Capture. Die Kombination aus motorisiertem X/Y-Scan-Tisch und Autofokus erlaubt das automatisierte Durchmessen von Multiwell-Platten und unterschiedlichen Gefäßen.

Ein im System integrierter Workflow für Hochdurchsatzanwendungen ermöglicht das Scannen einer 96-Well-Platte in drei Fluoreszenzkanälen in weniger als fünf Minuten. Eine Produktbeschreibung nennt explizit, dass eine 96-Well-Platte in drei Fluoreszenzkanälen in unter fünf Minuten gescannt werden kann. Zusätzlich stehen 2D-Deconvolution-Funktionen zur Verfügung, die das Signal-Rausch-Verhältnis verbessern und feine Details in Zell- und Gewebestrukturen deutlicher freilegen. Die Funktionsübersicht hebt eine 2D-Deconvolution-Funktion hervor, die das Signal-Rausch-Verhältnis verbessert und klarere Bilder ermöglicht.

Live-Cell-Imaging und Zubehör

Für Langzeitversuche mit lebenden Zellen kann EVOS M7000 mit einem optionalen Onstage-Inkubator ausgestattet werden, der Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Gaszusammensetzung direkt am Objekt präzise kontrolliert. Eine Broschüre zum System nennt einen Onstage-Inkubator als Option zur exakten Steuerung von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Gasen für normoxische oder hypoxische Bedingungen im Live-Cell-Imaging. Dadurch lassen sich Zeitreihen über Stunden oder Tage aufnehmen, ohne die Kultivierungsbedingungen im Inkubator verlassen zu müssen.

Das System ist mit einer Vielzahl an mehr als 20 LED-Lichtkuben, verschiedenen Gefäßhaltern und einem breiten Spektrum an Objektiven von 1,25X bis 100X kombinierbar, um unterschiedliche Assay-Formate und Zelltypen abzudecken. Ein Übersichtsdokument zu den Imaging-Systemen erwähnt für EVOS M7000 mehr als 20 austauschbare LED-Lichtkuben sowie Dual-Kamera-Optionen und eine Palette von Objektiven zwischen 1,25X und 100X. Damit lassen sich Anwendungen von Neurobiologie über Immunonkologie bis zu 3D-Zellmodellen wie Organoiden und Sphäroiden mit demselben Gerät bearbeiten. Ein Datenblatt zum EVOS M7000 Cell Imaging System nennt Anwendungen wie Neurobiologie, Immunonkologie, Live-Cell-Imaging, 3D-Zellbildgebung und hochauflösende Tile-Scans.

Software, Analyse und Datenhandling

Die Steuerung des EVOS M7000 erfolgt über eine integrierte Rechnerplattform mit Benutzeroberfläche, die speziell für biologische Anwendungen ausgelegt ist. Eine Pressemitteilung hebt einen leistungsstarken Rechner mit Quadro-Grafikkarte und schnelle Bildakquise und -speicherung als zentrale Merkmale des Systems hervor. Automationsroutinen für Multiwell-Platten, Feld-Scans und Z-Stacks lassen sich über wenige Klicks konfigurieren, sodass wiederholbare Workflows entstehen.

Für die Auswertung ist EVOS M7000 mit der Bildanalysesoftware Celleste 6 kombinierbar, die Werkzeuge für Segmentierung, Klassifikation und zellbasierte Assays bereitstellt. Die Beschreibung des High-Content-Analysepakets zum EVOS M7000 führt Celleste 6 Image Analysis Software als integriertes Analysewerkzeug für zellbasierte Assays und Low-Throughput-High-Content-Analysen auf. Damit lässt sich das System in Workflows für High-Content-Screening mit geringeren Durchsatzanforderungen einbinden.

Einordnung, Vergleich und Einsatzgebiete

EVOS M7000 positioniert sich gegenüber Vorgängern wie EVOS FL Auto und FL Auto 2 durch höhere Rechnerleistung und verkürzte Bildaufnahme- und Speicherzeiten. Die Pressemitteilung nennt für einen 50x50-Scan mit der Monochromkamera eine Reduktion der Akquisitionszeit um 19 Minuten und der Speicherzeit um 15,9 Minuten gegenüber EVOS FL Auto 2; bei einem 1000-Bild-Scan mit der Farbkamera verkürzen sich Aufnahmedauer um 7,76 Minuten und Speicherzeit um 21,5 Minuten. In Kombination mit der 96-Well-Platten-Scanleistung von unter fünf Minuten für drei Fluoreszenzkanäle ergibt sich ein klarer Fokus auf Hochdurchsatz-Assays in Zellkultur.

Das System ist explizit für Forschungszwecke ausgelegt und nicht für diagnostische Anwendungen vorgesehen, was in technischen Unterlagen als „For Research Use Only“ hervorgehoben wird. Das technische Datenblatt zum EVOS M7000 weist das System ausdrücklich als „For Research Use Only“ und nicht für diagnostische Verfahren aus. Für Labore in Bereichen wie Krebsforschung, Immunologie, Neurobiologie oder 3D-Zellmodelle bietet das Gerät damit eine Kombination aus Bildqualität, Automatisierung und Analysefunktionen, die klassische manuelle Fluoreszenzmikroskope um einen deutlichen Durchsatz- und Workflowvorteil ergänzt.

Direkt beim Hersteller

Weitere Details zum EVOS M7000 Imaging System

Thermo Fisher Scientific bündelt technische Daten, Zubehöroptionen und Softwarepakete zum EVOS M7000 auf einer eigenen Produktseite.

Technische Kurzinfos und Zielgruppe

EVOS M7000 Imaging System spricht vor allem Forschungseinrichtungen an, die komplexe Zellbildgebung mit klar definierten Workflows und hoher Reproduzierbarkeit kombinieren möchten. Die Kombination aus invertierter Bauweise, automatisiertem Tisch, LED-Fluoreszenz, Dual-Kamerasystem und integrierter Analyseanbindung richtet sich sowohl an akademische Labore als auch an industrielle Forschungsabteilungen.

EVOS M7000 Imaging System - technische Eckdaten

  • Produkt: EVOS M7000 Imaging System (invertiertes Fluoreszenzmikroskop)
  • Hersteller: Thermo Fisher Scientific Inc.
  • Kategorie: Elektronisches Fluoreszenzmikroskop für Zellbildgebung
  • Vergrößerung: 1,25X bis 100X über 5-Positionen-Objektivrevolver
  • Bildmodi: Fluoreszenz, Brightfield, Color-Brightfield, Phasenkontrast
  • Kameras: 3,2 MP Color CMOS und 3,2 MP monochrome CMOS, Auflösung 1920 x 1080 Pixel
  • Automationsfunktionen: Multiwell-Plattenscan (96-Well-Platte in drei Fluoreszenzkanälen in unter fünf Minuten), Tile-Scan, Z-Stacks, Zeitreihen
  • Zielgruppe: Forschungslabore in Zellbiologie, Immunologie, Onkologie und 3D-Zellmodellierung

EVOS M7000 Imaging System bei Thermo Fisher Scientific

Das EVOS M7000 Imaging System lässt sich direkt über Thermo Fisher Scientific anfragen, etwa im Rahmen von Angebots- oder Beratungsgesprächen.

EVOS M7000 Imaging System bei Thermo Fisher Scientific

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