Agilent 8700 LDIR Chemische Bildgebung für Laborproben
Veröffentlicht am: 11.08.2026 um 16:34 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Agilent 8700 LDIR ist ein Laborgerät für die chemische Bildgebung fester Proben und verbindet Laserstreuung mit spektroskopischer Auswertung.
Messprinzip und Einsatz
Das System nutzt eine Laserquelle im mittleren Infrarotbereich und erzeugt chemische Kontrastbilder, die Materialunterschiede sichtbar machen. Agilent beschreibt das 8700 LDIR als Instrument für die Analyse von Partikeln, Polymermischungen und anderen festen Proben im Labor.
Die Bedienung läuft über eine Laborsoftware, die Messungen vorbereitet und Ergebnisse in Karten, Spektren und Auswertungen darstellt. Damit richtet sich das Gerät an Anwender, die Proben schnell vorprüfen und räumlich aufgelöste Informationen benötigen.
Technische Einordnung
Als analytisches Endgerät gehört das 8700 LDIR in eine Klasse, in der Präzision und Wiederholbarkeit zählen. Für die praktische Nutzung sind die Kopplung aus Bildgebung, spektraler Information und Softwareführung die entscheidenden Merkmale.
Im Laborumfeld ist die Systemintegration wichtiger als ein einzelner Zahlenwert im Alltagstest. Deshalb steht bei solchen Instrumenten meist die Kombination aus Messprinzip, Probenart und Auswerteweg im Vordergrund.
Für Laborabläufe
Das Gerät passt in Abläufe, in denen feste Proben ohne aufwendige Probenvorbereitung untersucht werden sollen. Besonders relevant ist das bei Materialien, die sich räumlich unterscheiden und nicht nur als Gesamtprobe betrachtet werden.
Wer vergleichbare Systeme nutzt, achtet vor allem auf Bildauflösung, Messbereich und die Art der Auswertung. Beim 8700 LDIR liegt der Schwerpunkt auf chemischer Kartierung und der Laboranalyse von Feststoffen.
Einordnung im Labor
Agilent 8700 LDIR ist damit ein spezialisiertes Analysegerät für Labore, die schnelle optisch-chemische Informationen aus festen Proben gewinnen wollen. Der Nutzen liegt in der Kombination aus Bild und Spektrum für die Probenbewertung.
Für Routineaufgaben mit klar definierten Proben ist die Spezialisierung hilfreich, für allgemeine Messaufgaben dagegen zu eng. Genau diese Fokussierung macht das Instrument für analytische Spezialanwendungen relevant.
