KI-Tools, KI-Assistenten

Polnische IT-Unternehmen setzen zunehmend auf KI-Tools in der Softwareentwicklung

29.09.2026 - 13:20:00

Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz ist im letzten Jahrzehnt erst eher langsam und zäh gestartet. Seit 2020 ist sie jedoch mit exponentiell zunehmender Geschwindigkeit vorangeschritten. Heute ist die KI aus dem Leben der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. Doch sie hat nicht nur unsere Art, Dinge im Internet zu suchen, revolutioniert. Auch ganze Arbeitsbereiche wurden von ihr verändert. Heute gelten KI-Tools in vielen Bereichen als nahezu vollwertige Partner, die dem menschlichen „Kollegen“ die Arbeit deutlich erleichtern können.

 
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Polens IT-Branche ist im steten Aufschwung

Ähnlich wie die KI hat auch die polnische Wirtschaft und mit ihr die KI-Branche in den letzten Jahren ein rasantes Wachstum erlebt. Der WIG20 – der polnische Index, der die wichtigsten 20 polnischen Unternehmen abbildet – hat sich in den letzten vier Jahren im Wert verdreifacht. In diesem Index sind auch mehrere IT-Unternehmen vertreten.

Generell zeigt diese Entwicklung, wie stark das vergangene Wachstum in Polens Wirtschaft war. Zahlreiche Experten an der Börse sind sich indes sicher, dass dieses Wachstum noch lange nicht beendet ist. Dazu passt, dass Polen inzwischen zu Europas am schnellsten digitalisierten Volkswirtschaften gehört.

 
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Welche Rolle spielen KI-Tools bei dieser Entwicklung?

Im IT-Bereich eine große Rolle. Denn KI-Tools wie die der Firma Scalo machen Unternehmen das Leben nicht nur in Form effizienterer Geschäftsprozesse leichter. Richtig angelernt können KI-Tools auch komplexe Aufgaben im Rahmen einer ganzen Produktionskette übernehmen.

Die Erstellung von einzelnen Codes oder das Programmieren ganzer Programmteile kann, wenn es ein Stück weit standardisiert werden kann oder die KI auf andere Weise in diesem Bereich angelernt werden kann, von entsprechenden KI-Assistenten zumindest vorbereitet werden.

Der menschliche Programmierer muss am Ende dann nur noch den Feinschliff machen und die Bereiche nachschärfen, die von der KI noch nicht vollständig erfasst wurden. Gerade in der IT-Branche hat sich in den letzten Jahren klar herausgestellt – KI ist keine Konkurrenz für menschliche Programmierer. Sie ist ein mächtiges Werkzeug, um die Programmierer schneller, effizienter und in ihren Ergebnissen noch besser zu machen.

 
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Die polnische IT-Branche bleibt eine Wachstumsgeschichte

Da sind sich Experten einig. Dafür gibt es viele Gründe. Einer ist, dass die Nachfrage im eigenen Land riesig ist. Im Jahr 2024 wurden digitale Produkte im Wert von 11 Milliarden Euro nach Polen importiert. Exportiert wurden lediglich digitale Produkte im Wert von rund 700 Millionen Euro.

Das zeigt, wie groß noch immer die Nachfrage an digitalen Produkten im Land ist und wie viel Potenzial, diese Nachfrage für regionale IT-Unternehmen noch bietet. Denn ein erklärtes Ziel in der polnischen Wirtschaft ist es, in den nächsten Jahren weiterhin die Wertschöpfungskette in allen möglichen Bereichen so weit wie möglich in Polen zu verankern.

Gerade im IT-Bereich wird das nicht durch notwendigen Warentransfer, große Lagererfordernisse und Transportkosten erschwert. Hier müssen einfach nur das notwendige Know-how und die entsprechende IT-Infrastruktur vor Ort vorhanden sein, um nach und nach die Produktion von IT-Produkten im eigenen Land an die Bedürfnisse der heimischen Wirtschaft anzupassen.

KI-Assistenten sind dabei ein inzwischen ebenso bewährter wie beliebter Hebel.

Ein Ende des Bedarfs an IT-Produkten ist nicht in Sicht

Das zeigt der Umstand, dass nicht nur die 20 wichtigsten Unternehmen Polens stetig wachsen. Der MSCI Polen, ein Index, der 85 Prozent der Marktkapitalisierung des investierbaren Marktes Polens abdeckt, hat in den letzten fünf Jahren ein Wachstum von über 115 Prozent erlebt.

Zahlen, die zeigen, dass die polnische Wirtschaft insgesamt sehr viel stärker wächst als die meisten anderen Volkswirtschaften Europas. Und die belegen, dass auch für die IT-Branche in Polen noch großes Wachstumspotenzial vorhanden ist. Ein Grund mehr, die eigenen Softwareentwickler durch gezielt angelernte KI-Tools und -Assistenten bei ihrer Arbeit zu unterstützen.