Polizeizentrum, Recklinghausen

Polizeizentrum Recklinghausen: Neubau umfasst 48.000 Quadratmeter Fläche

Veröffentlicht am: 28.09.2026 um 20:43 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Überlingen hält die Gymnasiumskosten knapp unter dem Limit; in Recklinghausen und Bamberg haben Bauarbeiten für Polizei und Bildung begonnen.

Überlingen, Recklinghausen und Bamberg: Fortschritte bei drei Bauprojekten
Eine Baustelle für ein städtisches Infrastrukturprojekt mit Baumaterialien und Kränen vor einem bewölkten Himmel. Illustration mit AI erstellt.

In mehreren deutschen Städten wurden weitreichende Beschlüsse und Meilensteine für kommunale sowie landesweite Infrastrukturprojekte gesetzt. Während in Überlingen der Gemeinderat den Weg für einen Schulneubau freimachte, begann in Recklinghausen mit der Grundsteinlegung die nächste Bauphase einer neuen Polizeiliegenschaft. Parallel dazu starteten in Bamberg die Arbeiten an einem Bildungszentrum.

Schulneubau in Überlingen bleibt knapp im Budget

In Überlingen hat der Gemeinderat den Neubau des Gymnasiums beschlossen. Der Entwurf des Konstanzer Büros Schaudt sieht ein Doppelgebäude mit vier und drei Geschossen vor. Bei der architektonischen Gestaltung sollen die Glasflächen unter 40 % bleiben. Die Kostenberechnung für das Projekt liegt bei 70.244.000 Euro, womit das festgelegte Budgetlimit von 70.245.000 Euro knapp eingehalten wird.

Gegenüber dem ursprünglichen Haushaltsansatz ergaben sich Mehrkosten von 435.000 Euro. Diese Mehrausgaben sollen durch den Verzicht auf Photovoltaikanlagen sowie durch Mittel aus dem Innovationsfonds kompensiert werden. Die Planer kalkulieren mit einer jährlichen Baukostensteigerung von rund 3,5 %.

Bis zum 30. September soll der entsprechende Förderantrag eingereicht werden. Der Zeitplan sieht einen Baubeginn für Herbst 2027 vor. Ein erster Umzug ist für den Sommer 2030 anvisiert, bevor der vollständige Projektabschluss für Sommer 2032 erwartet wird.

Neue Polizeiliegenschaft mit Trainingszentrum am Westring in Recklinghausen

Am Westring in Recklinghausen wurde der Grundstein für eine neue Liegenschaft der Polizei gelegt, die ein regionales Trainingszentrum beinhaltet. Nach der Vertragsunterzeichnung im Jahr 2024 und dem vorangegangenen Spatenstich im Mai 2026 schreitet das Vorhaben planmäßig voran.

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Der Überlinger Gemeinderat hat den Schulneubau mit einer Kostenberechnung von 70.244.000 Euro beschlossen — das Budgetlimit von 70.245.000 Euro wird damit nur um 1.000 Euro unterschritten. Wer selbst Großprojekte kalkuliert, weiß, wie schmal dieser Korridor ist. Der kostenlose Leitfaden zeigt, wie kommunale Baukostenplanung, Förderfristen und der Umgang mit kalkulierten Steigerungen von rund 3,5 % pro Jahr zusammenspielen. Kostenlosen Leitfaden zur Baukostenplanung anfordern

Finanziert wird der millionenschwere Neubau durch das Land Nordrhein-Westfalen, als Projektentwickler und Bauunternehmen fungiert Ten Brinke. Für die Gebäude werden der GEG-40-Standard sowie das Nachhaltigkeitszertifikat BNB-Silber angestrebt.

Das Areal umfasst rund 48.000 m² Bruttogrundfläche auf einem etwa 62.000 m² großen Grundstück. Künftig bündelt der Standort unter anderem Verwaltungsdienststellen, eine Hundertschaft, Kriminalkommissariate, eine Fahrzeugwerkstatt sowie den polizeiärztlichen Dienst.

Ergänzend entstehen ein Schießstand und ein spezielles Trainingsgelände für Einsatzfahrzeuge. Die Einrichtung dient Einsatzkräften aus Recklinghausen, Gelsenkirchen und Oberhausen; Berichten zufolge sollen künftig auch Kräfte aus Gladbeck und Bottrop das Zentrum für Schulungen nutzen.

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435.000 Euro Mehrkosten gegenüber dem Haushaltsansatz — im Überlinger Fall sollen sie durch den Verzicht auf Photovoltaikanlagen und Mittel aus dem Innovationsfonds ausgeglichen werden. Genau hier entsteht die Frage, die viele Kommunen unterschätzen: Was gibt man auf, um im Budget zu bleiben, und welche Förderwege fangen die Lücke auf? Der Leitfaden führt durch Förderantrag, Fristenmanagement und die Abwägung zwischen Kostendeckel und Nachhaltigkeitsstandard. Förder- und Kostenstrategie jetzt sichern

Handwerkskammer Oberfranken investiert in Bamberg

In Bamberg markierte ein Spatenstich den Beginn für das neue Bildungszentrum der Handwerkskammer für Oberfranken. Das Bauvorhaben umfasst ein Investitionsvolumen von 70 Millionen Euro und soll moderne Rahmenbedingungen für die berufliche Aus- und Weiterbildung im regionalen Handwerk schaffen.

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