Polizeipräsidium Münster: Neubau mit 42.000 Quadratmetern nimmt Gestalt an
Veröffentlicht am: 30.09.2026 um 10:43 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Für den Neubau des Polizeipräsidiums Münster ist auf dem Gewerbegebiet Loddenheide der Grundstein gelegt worden. Mit dem Großprojekt entsteht an der Kreuzung von Willy-Brandt-Weg und Albersloher Weg ein moderner Gebäudekomplex, der künftig die zentralen Einheiten der münsterischen Polizei an einem Standort bündeln soll.
Zur feierlichen Grundsteinlegung hatte sich unter anderem Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul angekündigt, wie antennemuenster.de in einem Bericht vom 30. September 2026 mitteilte.
Das Bauvorhaben umfasst ein drei- bis sechsgeschossiges Funktions- und Verwaltungsgebäude, das künftig Arbeitsplätze für mehr als 1.400 Mitarbeitende bieten wird. Mit der Realisierung reagieren die Verantwortlichen auf den gewachsenen Platz- und Modernisierungsbedarf der Sicherheitsbehörde.
Umfangreiche Flächen und spezialisierte Infrastruktur
Die Gesamtdimensionen des Vorhabens sind beachtlich: Die Mietfläche des Neubaus beläuft sich auf ca. 42.000 m². Davon entfallen rund 25.000 m² auf reine Büroflächen. Insgesamt umfasst der Gebäudekomplex rund 1.000 Räume. Dazu zählen neben etwa 500 Büros auch hochspezialisierte Funktionseinheiten, die den operativen Dienstbetrieb absichern.
Mit der Grundsteinlegung auf der Loddenheide nimmt eines der größten öffentlichen Bauprojekte im Münsterland Gestalt an: rund 42.000 m² Mietfläche, mehr als 1.400 Arbeitsplätze, Fertigstellung 2029 — realisiert über eine Projektgesellschaft im Rahmen einer öffentlich-privaten Kooperation. Wer solche ÖPP-Strukturen bewerten will, findet in diesem kostenlosen Report die entscheidenden Prüfpunkte zu Finanzierung, Bauzeit und Flächenübergabe. Kostenlosen ÖPP-Report jetzt anfordern
Unter dem Dach des neuen Präsidiums werden unter anderem eine moderne Polizeiwache, eine zentrale Einsatzleitstelle sowie ein kriminaltechnisches Labor eingerichtet. Durch die Zusammenführung dieser Abteilungen an einem integrierten Standort sollen die Arbeitsabläufe zwischen den verschiedenen Dezernaten und Einsatzkräften spürbar optimiert werden.
Realisierung durch Projektgesellschaft bis 2029
Verantwortlich für die Umsetzung des Bauprojekts ist eine Projektgesellschaft unter der Federführung des münsterischen Unternehmens CM Immobilienentwicklung. Das Vorhaben bewegt sich im Rahmen einer öffentlich-privaten Kooperation, bei der die fertiggestellten Flächen nach Abschluss der Arbeiten an die Polizei übergeben werden.
Bis 2029 soll der Neubau des Polizeipräsidiums Münster fertiggestellt sein — ein Zeitraum, in dem sich Baukosten, Zinsniveau und Genehmigungslagen erheblich verschieben können. Für Investoren, die öffentliche Großprojekte begleiten, zeigt dieser kostenlose Leitfaden, wie sich Bauzeit-, Kosten- und Übergaberisiken systematisch bewerten lassen, bevor sie sich in der Kalkulation niederschlagen. Checkliste Großprojekt-Risikobewertung jetzt sichern
Die Investitionskosten für den Neubau bewegen sich im dreistelligen Millionenbereich. Nach den aktuellen Planungen soll das neue Präsidium im Jahr 2029 fertiggestellt werden und anschließend bezogen werden. Mit dem Vorhaben entsteht im Münsteraner Süden eines der derzeit größten öffentlichen Bauprojekte im Münsterland, das die polizeiliche Infrastruktur der Region für die kommenden Jahrzehnte prägen wird.
