Naturschützer bringen neue Kritik am Tesla-Werk vor
Veröffentlicht am: 12.10.2020 um 09:58 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Wie das "Handelsblatt" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, kritisieren verschiedene Verbände, die vorgelegten Unterlagen für den Bauantrag seien nicht vollständig. Daher forderten sie eine erneute Auslegung der Planungsunterlagen.
Michael Ganschow, der Landesgeschäftsführer der Grünen Liga Brandenburg, erklärte gegenüber dem "Handelsblatt", während einer Anhörung, die Anfang Oktober beendet wurde, hätten die Naturschutzverbände "diverse fehlende Dokumente, Pläne und Gutachten eingefordert, die weder das Unternehmen noch die Behörde rechtzeitig geliefert" hätten. Der Anwalt der Grünen Liga habe daher eine neuerliche Auslegung der gesamten Planungsunterlagen verlangt, denn eine "sachgerechte Erörterung" des Projektes sei nur möglich, wenn der Öffentlichkeit alle Pläne vorlägen. Der Naturschutzbund Brandenburg (Nabu) beklagt ebenfalls, die Pläne des Unternehmens entsprächen zum Teil nicht den Unterlagen. Christiane Schröder, die Geschäftsführerin des Nabu, sagte dem "Handelsblatt", all das sei "dem Zeitdruck geschuldet", erlaube aber "keine vernünftige Prüfung des Gesamtprojekts". Die zuständigen Behörden müssten hier nun Transparenz herstellen, denn "ansonsten wäre das Verfahren sehr angreifbar", so Schröder weiter. Anja Hänel schließlich, die Landes-Geschäftsführerin des Verkehrsclub Deutschland (VCD), sieht den vorhergesagten anfallenden Werksverkehr der Fabrik mit Skepsis. Sie stellte fest, Tesla habe keine Angaben darüber gemacht, wie sich der Verkehr zum Werk und von diesem weg räumlich verteilen werde. Gerade diese Berechnungen zur räumlichen wie auch zeitlichen Verteilung des Verkehrs seien aber für eine behördliche Genehmigung der Ansiedlung erforderlich, betonte sie.
Tesla selbst nahm auch auf Nachfrage des "Handelsblatts" keine Stellung zu den Einwänden der Verbände. Die Landesregierung von Brandenburg wies darauf hin, das Genehmigungsverfahren sei noch nicht beendet. Die Genehmigungsbehörde werde nun sämtliche Anträge und Hinweise prüfen, die vorgebracht worden seien, erklärte eine Sprecherin des brandenburgischen Umweltministeriums in Potsdam dem "Handelsblatt", und erst nach dem Abschluss dieser Prüfung könne man weitere Aussagen machen.
Michael Ganschow, der Landesgeschäftsführer der Grünen Liga Brandenburg, erklärte gegenüber dem "Handelsblatt", während einer Anhörung, die Anfang Oktober beendet wurde, hätten die Naturschutzverbände "diverse fehlende Dokumente, Pläne und Gutachten eingefordert, die weder das Unternehmen noch die Behörde rechtzeitig geliefert" hätten. Der Anwalt der Grünen Liga habe daher eine neuerliche Auslegung der gesamten Planungsunterlagen verlangt, denn eine "sachgerechte Erörterung" des Projektes sei nur möglich, wenn der Öffentlichkeit alle Pläne vorlägen. Der Naturschutzbund Brandenburg (Nabu) beklagt ebenfalls, die Pläne des Unternehmens entsprächen zum Teil nicht den Unterlagen. Christiane Schröder, die Geschäftsführerin des Nabu, sagte dem "Handelsblatt", all das sei "dem Zeitdruck geschuldet", erlaube aber "keine vernünftige Prüfung des Gesamtprojekts". Die zuständigen Behörden müssten hier nun Transparenz herstellen, denn "ansonsten wäre das Verfahren sehr angreifbar", so Schröder weiter. Anja Hänel schließlich, die Landes-Geschäftsführerin des Verkehrsclub Deutschland (VCD), sieht den vorhergesagten anfallenden Werksverkehr der Fabrik mit Skepsis. Sie stellte fest, Tesla habe keine Angaben darüber gemacht, wie sich der Verkehr zum Werk und von diesem weg räumlich verteilen werde. Gerade diese Berechnungen zur räumlichen wie auch zeitlichen Verteilung des Verkehrs seien aber für eine behördliche Genehmigung der Ansiedlung erforderlich, betonte sie.
Tesla selbst nahm auch auf Nachfrage des "Handelsblatts" keine Stellung zu den Einwänden der Verbände. Die Landesregierung von Brandenburg wies darauf hin, das Genehmigungsverfahren sei noch nicht beendet. Die Genehmigungsbehörde werde nun sämtliche Anträge und Hinweise prüfen, die vorgebracht worden seien, erklärte eine Sprecherin des brandenburgischen Umweltministeriums in Potsdam dem "Handelsblatt", und erst nach dem Abschluss dieser Prüfung könne man weitere Aussagen machen.
Redaktion ad-hoc-news.de, A-1010413
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