Nachhaltigkeitsranking 2026: Schneider Electric führt zum dritten Mal
27.06.2026 - 12:03:48 | boerse-global.de
Das Ranking wird jährlich vom US-Magazin TIME zusammen mit dem Statistik-Portal Statista erstellt.
Mehr als 5.800 Unternehmen weltweit flossen in die Bewertung ein. Nur 750 schafften es ins finale Ranking. Grundlage sind über 20 Leistungskennzahlen, die die Nachhaltigkeitsbemühungen messbar machen.
19 kanadische Unternehmen im Ranking
CAE ist eines von 19 kanadischen Unternehmen in der diesjährigen Liste. „Diese Anerkennung bedeutet uns viel“, sagte Hélène V. Gagnon, Chief People and Sustainability Officer bei CAE. Neben dem Technologiekonzern findet sich auch der Bekleidungshersteller Gildan Activewear unter den kanadischen Vertretern.
Gildan wurde zeitgleich zum fünften Mal in Folge in die Liste der „Canada's Best 50 Corporate Citizens“ von Corporate Knights aufgenommen. Für die TIME-Statista-Bewertung prüften die Analysten die ökologischen Auswirkungen und die soziale Verantwortung der Firmen.
Wer die CO?-Senkung von Schneider Electric (82,5 % seit 2017) als Benchmark nutzen will, findet in diesem Report die entscheidenden Stellschrauben – von der EU-Verpackungsverordnung bis zum ESG-Reporting. Jetzt kostenlosen ESG-Report anfordern
Schneider Electric führt das Ranking an
An der Spitze des weltweiten Rankings steht zum dritten Mal in Folge Schneider Electric. Der Konzern meldete für das erste Quartal 2026 eine Senkung der CO?-Emissionen (Scope 1 und 2) um 82,5 Prozent im Vergleich zu 2017. Zudem vermied das Unternehmen durch Maßnahmen bei Kunden rund 20 Millionen Tonnen CO?-Emissionen.
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Das Ranking fällt in eine Phase verstärkter ESG-Berichterstattung. Samsung Electronics legte Ende Juni seinen Nachhaltigkeitsbericht 2026 vor. Das Ziel: vollständige Wasser-Wiederauffüllung bis 2030 und deutliche Steigerungen bei erneuerbaren Energien.
Auch regulatorische Vorgaben treiben die Nachhaltigkeitsstrategien an. Die EU-Verpackungsverordnung sieht ab August 2026 neue Mehrwegvorgaben vor. Branchenbeobachter sehen bereits jetzt verstärkte Investitionen in Kreislaufsysteme – etwa die Beteiligung von Lavera Naturkosmetik an einem Pfandsystem für Kosmetikverpackungen in Heilbronn und München.
