ROUNDUP, Zahl

Zahl der Toten nach Angriff in Kiew steigt auf 31

01.08.2025 - 10:45:43

Nach dem massiven russischen Angriff auf Kiew in der Nacht zum Donnerstag haben Einsatzkräfte weitere Tote aus den Trümmern geborgen.

Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wurden insgesamt 31 Menschen getötet. Darunter seien fünf Minderjährige, das jüngste Kind im Alter von zwei Jahren. Am Vorabend hatte die Zahl der gemeldeten Opfer noch bei 16 gelegen. Verletzt wurden demnach 159 Menschen.

"Dieser abscheuliche Angriff von Russland zeigt einmal mehr die Notwendigkeit von erhöhtem Druck auf Moskau und zusätzlichen Sanktionen", schrieb Selenskyj auf der Plattform X. Russland habe allein im Juli mehr als 5.100 Gleitbomben, mehr als 3.800 Kampfdrohnen der ursprünglich iranischen Bauart Schahed und fast 260 Raketen eingesetzt. "Das kann nur durch gemeinsame Anstrengungen - von Amerika, Europa und anderen globalen Akteuren - gestoppt werden", schrieb er.

Auch in der Nacht zum Freitag attackierte Russland sein Nachbarland weiter. In der Region Saporischschja wurde nach Angaben des Militärgouverneurs Iwan Fedorow ein 63-jähriger Mann getötet. Sein Haus sei getroffen worden. Außerdem seien vier Menschen in der Region verletzt worden.

In der Region Dnipropetrowsk wurden ebenfalls vier Menschen bei Drohnenangriffen verletzt, wie Gouverneur Serhij Lyssak mitteilte. Darunter seien ein vier Jahre alter Junge und eine 14-Jährige. Zwei Bauernhöfe, ein Gymnasium und eine Post brannten demnach, auch auf dem Gelände eines Privathauses sei Feuer ausgebrochen.

Angriffe mit mehr als 70 Drohnen

Der ukrainischen Luftwaffe zufolge attackierte Russland sein Nachbarland in der Nacht mit 72 Drohnen - darunter neben Kampfdrohnen auch solche ohne oder mit wenig Sprengstoff, die als Köder eingesetzt werden, um die Flugabwehr zu überlasten. 44 Drohnen seien abgewehrt worden. Registriert wurden 28 Einschläge an neun Orten. Angegriffen wurden demnach die Frontgebiete Charkiw, Donezk, Dnipropetrowsk und Kiew.

Russland überzieht die Ukraine seit mehr als drei Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Die Finanzbranche entdeckt das Pflegeheim Eine alternde Gesellschaft bietet Renditechancen: Angesichts der chronischen Flaute auf dem Büroimmobilienmarkt entdeckt eine wachsende Zahl frustrierter Investoren und Banken Pflegeheime als Kapitalanlage. (Boerse, 10.01.2026 - 12:35) weiterlesen...

Trendwende? Industrieaufträge schüren Konjunkturhoffnung und gestiegene Zahl der Insolvenzen)WIESBADEN - In der krisengeschüttelten deutschen Industrie schüren unerwartet starke Bestellungen die Hoffnung auf bessere Zeiten. (Boerse, 08.01.2026 - 14:26) weiterlesen...

Firmeninsolvenzen 2025 auf höchstem Stand seit 20 Jahren Die Zahl der Firmenpleiten ist im vergangenen Jahr nach Angaben des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) auf den höchsten Stand seit 20 Jahren gestiegen. (Boerse, 08.01.2026 - 12:49) weiterlesen...

Start-up-Gründungen steigen 2025 auf Rekordwert (In der Überschrift wurde ergänzt, dass es der zweite Roundup zu dem Thema ist.)BERLIN - Boom inmitten der Krise: Die Zahl der Start-up-Gründungen in Deutschland ist auf einen Rekord gestiegen. (Boerse, 08.01.2026 - 10:37) weiterlesen...

Mehr als 30.000 freiwillige Ausreisen mit Nachweis in 2025 Im vergangenen Jahr sind zwar deutlich weniger Asylsuchende nach Deutschland gekommen als 2024, die Zahl der freiwilligen Ausreisen blieb jedoch in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. (Boerse, 08.01.2026 - 10:21) weiterlesen...

Arbeitslosigkeit nimmt weiter zu - 2026 Erholung erwartet NÜRNBERG - Zum Jahresende ist die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland weiter gestiegen und liegt so hoch wie seit Jahren nicht mehr. (Boerse, 07.01.2026 - 13:09) weiterlesen...