Hunderte PalÀstinenser wollen nach Waffenruhe in den Norden Gazas
24.11.2023 - 07:35:13 | dpa.deDie Menschen wollten etwa in der Stadt Gaza und in anderen Teilen des nördlichen Gazastreifens nach ihren HĂ€usern oder Wohnungen sowie ihren Angehörigen sehen, hieĂ es am Freitagmorgen. Das israelische MilitĂ€r warnte jedoch, es sei verboten, sich vom SĂŒden in den Norden des KĂŒstengebiets zu begeben.
Die israelische Armee hatte bereits vor Beginn der Feuerpause gewarnt, der Krieg sei nicht vorbei. Der nördliche Gazastreifen sei weiterhin eine "gefĂ€hrliche Kriegszone" und es sei verboten, sich dort hin- und herzubewegen. PalĂ€stinenser sollten in einer "humanitĂ€ren Zone" im SĂŒden des KĂŒstenstreifens verbleiben. Es sei aber weiterhin fĂŒr Zivilisten möglich, sich vom Norden in den SĂŒden zu bewegen. Das israelische Fernsehen berichtete, es sollten notfalls "Mittel zur Auflösung von Demonstrationen" eingesetzt werden, um Menschen daran zu hindern, vom SĂŒden in den Norden zu kommen.
Augenzeugen berichteten am Morgen, ĂŒber dem sĂŒdlichen Teil des Gazastreifens habe die israelische Luftwaffe ihre FlĂŒge gestoppt. Tausende israelische Soldaten befinden sich indes auch wĂ€hrend der Feuerpause weiterhin im Norden des abgeriegelten KĂŒstengebiets.
Fast sieben Wochen nach Kriegsbeginn sind im Gazastreifen UN-Angaben zufolge mehr als 1,7 Millionen Menschen, also rund drei Viertel der Bevölkerung, BinnenflĂŒchtlinge. Etwa eine Million Menschen seien in UN-Einrichtungen im Gazastreifen untergekommen. Die massiven israelischen Luftangriffe haben vor allem im Norden fĂŒr massive Zerstörung gesorgt, zahllose HĂ€user sind beschĂ€digt oder zerstört.
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