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Luxus, Statussymbole

Mehr als nur Luxus: Das sind die Statussymbole von heute

18.02.2021 - 11:20:00

Mein Haus, mein Auto, mein Boot: Früher waren Status und Luxus klar definiert, zumindest wenn es nach einem alten Werbespot der Sparkasse geht. Wer viel hat, der ist besser und noch besser ist er, wenn die Sachen dazu noch teuer waren. Natürlich zählen verschiedene Luxusgüter heute ebenfalls noch zu diesen Statussymbolen, allerdings findet doch ein merklicher Wandel statt. Statt einer Villa begehren wir heutzutage vielleicht ein umweltschonendes Tiny House, statt einer Yacht ein Segelboot mit Elektromotor. Doch das sind nur einige Beispiele für die materiellen Statussymbole von heute. Daneben sind immaterielle Luxusgüter an der Tagesordnung.

Teure  Uhren, Mode und Schmuck haben heute als Statussymbole eher ausgedient

 

Deshalb hat sich die Bedeutung gewandelt

Heute geht es nicht mehr darum, wer das dickere Auto fährt oder wer den dickeren Klunker hat. Die Bedeutung dieser Dinge hat sich in den vergangenen beiden Jahrzehnten deutlich gewandelt, und zwar zum Besseren hin. Es ist ein gewisses Bewusstsein für vermeintliche Luxusgüter entstanden, die dem Planeten oder der Gesellschaft eher schaden. Die gilt es nun zu vermeiden.

Wir besinnen uns zurück auf das Wesentliche. Minimalismus ist das neue Saus und Braus. Wir tun das, was uns, der Umwelt und der Gesellschaft guttut. In den sozialen Medien sprechen  wir darüber, um andere zu motivieren, damit sie es uns gleichtun. Alle Zeichen stehen auf Nachhaltigkeit.

Beispielsweise wissen wir, dass uns der Klimawandel bedroht. Deshalb greifen wir, wenn wir es können nicht zu benzinbetriebenen Autos, sondern zu elektrischen. Wenn wir uns den Luxus erlauben können, verzichten wir ganz darauf.

Fahrrad statt Auto

Wir können uns also eigentlich freuen, wenn wir uns zwar ein Auto leisten könnten, wir aber bewusst darauf verzichten. Immerhin gibt es genügend Alternativen, wie beispielsweise das Fahrrad. Das stößt kein CO2 aus und schadet der Umwelt, wenn überhaupt, nur durch seine Produktion.

Wer längere Strecken zurücklegen muss, kann auf das E-Bike zurückgreifen. Damit lassen sich selbst Distanzen von bis zu 30 Kilometern schnell zurücklegen. Wenn beispielsweise beim Weg zur Arbeit auf das Auto verzichtet werden soll.

Weitere Alternativen sind Busse, Bahn oder Carsharing-Programme, die ebenfalls großen Anklang finden, wenn nicht auf einen fahrbaren Untersatz verzichtet werden kann.

Boot, aber umweltbewusst

Eine eigene Yacht war früher wohl der Inbegriff für Luxus. Wer ein solch glamouröses Boot besaß, hatte es wirklich geschafft. Heute sind solche Luxusyachten wohl eher etwas für Superbösewichte aus James-Bond-Filmen oder Mafia-Bosse. Heute besinnen wir uns eher auf Segel- oder Sportboote.

Die sind viel besser für die Umwelt und bieten einiges an Abenteuern. Hier wird selbst gefahren, der Kurs bestimmt und entschieden. Wir bekommen das Gefühl von Freiheit auf hoher See vermittelt. Allerdings ist ein Bootsführerschein nötig, um dieses Gefühl selbst erleben zu können.

Freizeit haben

In dieser schnelllebigen heutigen Zeit sind wir niemals ohne Beschäftigung. Meistens geht es tagtäglich um den Job. Wenn Überstunden dazukommen, gibt es Tage, an denen wir uns um nichts anderes kümmern. Deshalb ist Freizeit und Erholung ein wahrer Luxus, in dessen Genuss wir heute viel zu selten kommen.

Fit und gesund sein

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie sorgen wir uns doch alle um unsere Gesundheit. Die ist unser höchstes Gut und gehört eindeutig zu den Luxusgütern von heute. Eine körperliche, mentale Fitness und Gesundheit sind heutzutage sehr schwierig zu erreichen. Wir müssen uns auf der Arbeit täglich mit stressigen Aufgaben herumschlagen. Das drückt wiederum auf die Psyche und auch den Körper. Hin und wieder sollten wir uns den Luxus gönnen und uns selbst etwas Gutes tun.

Körperliche und geistige Fitness sind ein Luxus, den sich nicht jeder leisten kann. © unsplash.com, Jonathan Borba

Körperliche und geistige Fitness sind ein Luxus, den sich nicht jeder leisten kann

 

Leben im Tiny House

Wir wollen keine großen Villen mehr. Viel mehr sehnen wir uns nach einem Leben, in dem wir Verlockungen widerstehen und so minimalistisch wie möglich leben. Das ist der wahre Luxus. Der lässt sich beispielsweise in sogenannten Tiny Houses umsetzen. Hier findet das ganze Leben auf wenigen Quadratmetern statt und dennoch haben wir alles, was wir zum Leben brauchen. Verzicht ist ein Luxus, den sich nicht viele Menschen leisten können.

Arbeit, die etwas bedeutet

Früh am Morgen für etwas aufstehen, das wir leben und hinter dem wir voll und ganz stehen können. Dabei kann eine Arbeit bedeutsam sein, wenn sie beispielsweise der Gesellschaft etwas bringt oder sie einen einfach selbst erfüllt. Im Idealfall ist natürlich beides der Fall und genau das ist der Luxus.

Bildung

In Deutschland ist die Bildung glücklicherweise im Gesetz verankert. Jedoch geht Bildung über die Schule hinaus. In unserem Leben lernen wir niemals aus. Die Möglichkeit jeden Tag etwas dazulernen zu können, kann ebenfalls als eine Art Luxus angesehen werden. Wir entwickeln uns auf diese Weise persönlich weiter und kommen immer näher ran, an eine Idealvorstellung von uns.

Echte Freunde

Facebook, Instagram oder Twitter machen es schwer herauszufinden, wer zu den echten Freunden gehört. Meistens folgen uns Menschen oder wir sind mit Menschen befreundet ohne sie großartig zu kennen oder ohne regelmäßig mit ihnen wirklichen Kontakt zu haben. Das sind keine echten Freunde. Echte Freunde sind ein kleiner Kreis von Menschen, der uns umgibt. Sie sind da, wenn wir sie brauchen und im Gegenzug sind wir da, wenn sie in Not sind.

Dieser Luxus wird nicht durch Besitz ermöglicht, sondern durch Persönlichkeit. Wir sehen also, dass der wahre Luxus eigentlich von innen kommt. Luxusgüter von heute sind mit Geld meist nicht zu zahlen, sondern lassen sich auf unser Innerstes zurückführen. Daneben gibt es noch immer die „alten“ Statussymbole, wie Boote, Häuser oder Autos, die sich durch neue Werte verändert, verbessert, haben.

@ ad-hoc-news.de