Kommunaler Wohnbau: Eigenbetrieb schließt mit 47.473 Euro Verlust ab
Veröffentlicht am: 04.11.2026 um 13:22 Uhr | Redaktion boerse-global.deDer städtische Eigenbetrieb Wohnungsbau und Grundstücksverkehr hat das Haushaltsjahr 2025 mit roten Zahlen abgeschlossen. Nach Feststellung einer Stuttgarter Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beläuft sich das Minus auf einen Jahresverlust von 47.473 Euro. Der Jahresabschluss für das vergangene Wirtschaftsjahr wurde von Stadtkämmerin Jeanett Meißner im Gemeinderat vorgestellt.
Mindereinnahmen und gestiegene Aufwendungen belasten das Ergebnis
Hinter dem negativen Jahresergebnis steht eine Kombination aus rückläufigen Einnahmen und unerwarteten Mehrkosten. Die Erträge des kommunalen Betriebs beliefen sich auf rund 110.000 Euro. Damit blieben die Einnahmen um rund 12.000 Euro hinter dem ursprünglichen Planansatz zurück, der bei rund 122.000 Euro gelegen hatte.
Gleichzeitig entwickelten sich die Ausgaben deutlich dynamischer als kalkuliert. Die Aufwendungen überschritten den dafür vorgesehenen Planansatz von 121.500 Euro um rund 36.000 Euro. Für das finanzielle Defizit machten die Verantwortlichen mehrere konkrete Faktoren verantwortlich.
Zu den wesentlichen Ursachen zählten unvorhergesehene Mietausfälle, da unter anderem eine Wohnung infolge von Renovierungsarbeiten über einen Zeitraum von drei Monaten nicht vermietet werden konnte. Zudem führten zu spät mitgeteilte Mieterhöhungen dazu, dass diese nicht fristgerecht umgesetzt werden konnten.
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Darüber hinaus schlug ein erhöhter Personalaufwand für Hausmeistertätigkeiten zu Buche. Auch Überlegungen rund um das geplante Neubauvorhaben Klosteröschle verursachten bereits im Vorfeld entsprechende Aufwendungen, die das operative Resultat des Haushaltsjahres 2025 zusätzlich dämpften.
Festhalten an Erweiterungsplänen im Gebiet Klosteröschle
Trotz des bilanzierten Fehlbetrags hält der vor fünf Jahren gegründete Eigenbetrieb an seinen baupolitischen Zielen fest. Geplant ist weiterhin eine Erweiterung des städtischen Wohnungsbestands im Neubaugebiet Klosteröschle.
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Die mit der Prüfung der Zahlen beauftragten Wirtschaftsprüfer gaben derweil Entwarnung hinsichtlich der wirtschaftlichen Tragfähigkeit: Trotz des Jahresverlusts von 47.473 Euro sehen die Prüfer keine größeren Schwierigkeiten für die künftige Entwicklung des kommunalen Eigenbetriebs.
