Königs Wusterhausen: Wohnungsbaugesellschaft plant Sanierungen für 224 Wohnungen
Veröffentlicht am: 31.10.2026 um 06:43 Uhr | Redaktion boerse-global.deDie Wohnungsbaugesellschaft Königs Wusterhausen bereitet umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen für ihren Bestand vor. Wie die Märkische Onlinezeitung (moz.de) am 30. Oktober 2026 berichtete, plant das kommunale Wohnungsunternehmen für das Jahr 2027 energetische Sanierungen an mindestens 224 Wohnungen.
Mit den Vorhaben sollen die Gebäude energieeffizienter aufgestellt werden, was direkte Auswirkungen auf die Betriebskosten und die Mietpreise der betroffenen Einheiten haben wird.
Dämmung und Leitungssanierung im Wohnungsbestand
Ein Schwerpunkt der Modernisierungsagenda liegt auf der Verbesserung der thermischen Gebäudehülle. In vier Objekten mit insgesamt 190 Wohnungen ist die Anbringung eines Wärmedämmverbundsystems vorgesehen. Durch diese Dämmmaßnahmen sollen die künftigen Heizkosten für die Bewohner sinken. Gleichzeitig können infolge der baulichen Investitionen die Mieten steigen.
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Neben der Fassadendämmung widmet sich das Wohnungsunternehmen der technischen Infrastruktur. Für das Jahr 2027 ist zusätzlich die Sanierung der vertikalen Rohrleitungen in 134 Wohnungen vorgesehen, die sich auf fünf Objekte verteilen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Versorgungssicherheit und den technischen Zustand der Liegenschaften langfristig zu sichern.
Neubauprojekt amPuls ergänzt Wohnungsangebot
Parallel zu den Maßnahmen im Altbestand treibt das Unternehmen Neubauaktivitäten voran. Das Pilotprojekt mit der Bezeichnung „amPuls“ am Standort Schulweg 1c umfasst 18 Wohnungen, die in Schnellbauweise errichtet werden. Die Fertigstellung dieses Bauvorhabens ist für den Herbst 2027 avisiert. Für die dort entstehenden Wohnungen ist eine Miete von 13,30 Euro pro Quadratmeter vorgesehen.
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Mietpreisniveau im Bestand und Neubau
Das Mietniveau des Pilotprojekts fügt sich in die bisherige Preisstruktur des Unternehmens ein. Im Jahr 2025 bewegten sich die Mieten bei einer Neuvermietung im Altbestand zwischen 7,50 Euro und 9 Euro pro Quadratmeter.
Bei Neubauwohnungen lag die Spanne im selben Zeitraum zwischen 13 Euro und 14 Euro pro Quadratmeter. Mit den geplanten Sanierungen und Neubauten setzt das Unternehmen auf eine Weiterentwicklung seines Bestands bei veränderten Kostenstrukturen für die Bewohnerschaft.
