KfW-Förderung: Effizienzhäuser bleiben bis Ende 2026 gefördert
20.06.2026 - 00:55:19 | boerse-global.de
Parallel dazu verlängert die KfW ihre Neubauförderung für Effizienzhäuser bis Ende 2026.
UmweltBank: Deutlich mehr Gewinn erwartet
Am 19. Juni veröffentlichte die UmweltBank ihren testierten Jahresabschluss für 2025. Auf Ebene der AG lag das Ergebnis vor Steuern bei 6,4 Millionen Euro, der Jahresüberschuss bei 14,3 Millionen Euro. Im Konzern waren es 3,2 Millionen Euro vor Steuern und 12,3 Millionen Euro Konzernjahresüberschuss.
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Für 2026 zeigt sich das Management zuversichtlich. Die Prognose für das Vorsteuerergebnis der AG liegt zwischen 12,5 und 17,5 Millionen Euro. Auf Konzernebene peilt das Institut 10,0 bis 15,0 Millionen Euro an. Die Aktionäre sollen davon profitieren: Die Hauptversammlung am 30. Juli soll eine Dividende von 5 Cent je Aktie vorschlagen.
KfW verlängert Förderung für Effizienzhäuser
Der Bund und die KfW ziehen nach: Die Neubauförderung für das Effizienzhaus 55 (EH 55) läuft nicht wie geplant Mitte des Jahres aus. Stattdessen bleibt sie bis zum 31. Dezember 2026 geöffnet. Eine Aufstockung des Budgets ist allerdings nicht vorgesehen.
Die Konditionen: Förderkredite von bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit bei einem effektiven Jahreszins von 1,0 Prozent (zehn Jahre Laufzeit und Zinsbindung). Voraussetzung ist eine Baugenehmigung und die vollständige Deckung des Wärme- und Kältebedarfs durch erneuerbare Energien. Kommunen können zusätzlich einen Zuschuss von 7,5 Prozent beantragen.
Die Nachfrage war zuletzt hoch. Bis zum 15. Juni förderte die KfW rund 33.700 Wohneinheiten mit einem Volumen von 3,2 Milliarden Euro. Für den Rest des Jahres stehen noch 343 Millionen Euro bereit.
Green Bonds und digitale Bauanträge
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Auch am Kapitalmarkt tut sich was. Die Bank J. Safra Sarasin war Joint-Lead-Manager bei der Emission eines Green Bonds für die Swiss Prime Site Finance AG. Die Anleihe über 100 Millionen Schweizer Franken (Laufzeit: sieben Jahre) finanziert nachhaltige Immobilienprojekte.
Politisch will Bundesbauministerin Hubertz gegensteuern. Ihr Plan: Bauanträge ab 2028 bundesweit verpflichtend digital abwickeln. Ab 2027 sollen zudem mehrere Förderprogramme für Neubauten gebündelt werden – das soll die Komplexität für Antragsteller senken. Der Hintergrund: Die Fertigstellungszahlen sind eingebrochen. 2025 wurden nur 206.600 Wohnungen fertig – der niedrigste Wert seit 2012.
Trotz der Krise im Immobiliensektor bleibt der deutsche Bankenmarkt stabil. Laut Beschäftigungs-Barometer von Frankfurt Main Finance stieg die Zahl der Bankmitarbeiter 2025 um rund ein Prozent auf über 520.000.
