iPhone 18 Pro: Apples A20-Chip spart 30% Energie ab September
Veröffentlicht am: 08.08.2026 um 21:43 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Im Rahmen der Bekanntgabe neuer Hardware-Spezifikationen hat der Technologiekonzern Apple Details zu seinem kommenden Prozessordesign veröffentlicht. Der neue A20 Pro Chip wird erstmals in einer 2-Nanometer-Technologie gefertigt und setzt auf eine Zusammenarbeit mit dem Auftragsfertiger TSMC sowie das WMCM-Verfahren (Wafer-Level Multi-Chip Module). Laut Unternehmensangaben soll die neue Architektur eine um 30 Prozent verbesserte Energieeffizienz im Vergleich zu früheren Generationen aufweisen, während die reine Rechenleistung um etwa 15 Prozent gesteigert wurde.
Hardware-Innovationen beim iPhone 18 Pro
Die neue Chip-Generation bildet das technische Herzstück des kommenden iPhone 18 Pro sowie des iPhone 18 Pro Max. Für das Pro-Modell wird ein Einstiegspreis von 1.399 US-Dollar genannt, während das Pro Max zwischen 1.449 und 1.499 US-Dollar liegen soll. Neben dem leistungsfähigeren Prozessor verfügen die Geräte über einen Akku mit einer Kapazität von 5.500 mAh sowie ein LTPO+-Display.
Auffällig ist zudem eine Reduzierung der Gehäuseaussparung für die Sensoreinheit (Dynamic Island) um 35 Prozent. Das Gehäuse des iPhone 18 Pro weist eine Dicke von 9 Millimetern und ein Gewicht von 240 Gramm auf. In der Funkkommunikation kommt ein integriertes C2-Modem zum Einsatz. Der Verkaufsstart ist für September 2026 geplant, wobei Apple zunächst ausschließlich die Pro-Modelle auf den Markt bringt. Die Standard-Varianten der neuen Generation sollen erst im darauffolgenden Jahr erscheinen.
Herausforderungen in der Lieferkette und Rohstoffknappheit
Trotz der technologischen Fortschritte sieht sich die Branche mit Engpässen bei kritischen Komponenten konfrontiert. Berichten zufolge besteht derzeit eine Knappheit bei DRAM-Speichermodulen. Apple habe bereits Wafer im Wert von einer Milliarde US-Dollar bei TSMC gesichert, um die Produktion von geplanten 200 Millionen Einheiten zu gewährleisten. Der Speicherhersteller Micron sei unterdessen bis in das Jahr 2027 hinein ausverkauft, was den Druck auf die Hardware-Produktion in den kommenden Monaten erhöhen könnte.
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Branchenweiter Fokus auf Energieeffizienz
Der Trend zu einer optimierten Leistungsaufnahme zeigt sich auch bei anderen Marktteilnehmern. Microsoft testet derzeit in einem Insider-Build für Windows 11 neue Richtlinien für den Ruhezustand. Diese sehen vor, dass der Stromverbrauch durch einen automatisierten Wechsel der Zustände gesenkt wird: Bei einem Akkustand von über 80 Prozent bleibt der sogenannte Modern Standby (S0) aktiv, sinkt die Ladung unter 10 Prozent, schaltet das System in den Tiefschlaf (S4). Zudem sollen Treiber von Drittanbietern künftig strengeren Prüfungen hinsichtlich ihrer Energieeffizienz unterzogen werden.
Die Notwendigkeit effizienterer Hardware wird durch aktuelle Analysen zum Energieverbrauch von KI-Anwendungen unterstrichen. Eine Untersuchung des Klimawissenschaftlers Zeke Hausfather zur Nutzung von Programmier-Assistenten wie Claude-Code ergab, dass ein einziger Prompt im Durchschnitt etwa 150 Wh verbraucht. Dies entspreche dem 600-fachen Energiebedarf eines herkömmlichen Chat-Prompts. Auf ein Jahr hochgerechnet erzeuge die intensive Nutzung solcher Werkzeuge CO2-Emissionen von rund 370 Kilogramm, was in etwa dem Betrieb eines elektrischen Wäschetrockners entspreche.
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Vor diesem Hintergrund gewinnen Hardware-Updates wie Apples Wechsel auf das 2-Nanometer-Verfahren zunehmend an Bedeutung, um die steigenden Anforderungen an Rechenleistung mit Nachhaltigkeitszielen in Einklang zu bringen.
