Deutschland, Verkehr

Mehr neue E-Autos – Experten sehen Zurückhaltung

04.03.2026 - 13:14:38 | dpa.de

Im Februar stieg erneut die Zahl der neuen Elektroautos in Deutschland. Angesichts der absehbaren staatlichen Förderung sollte das Wachstum aber stärker sein, sagen Fachleute.

Das Kraftfahrt-Bundesamt veröffentlicht jeden Monat die neuen Zulassungszahlen von Neuwagen. (Archivbild) - Foto: Carsten Rehder/dpa
Das Kraftfahrt-Bundesamt veröffentlicht jeden Monat die neuen Zulassungszahlen von Neuwagen. (Archivbild) - Foto: Carsten Rehder/dpa

Die Zahl der neuen Elektroautos in Deutschland ist im Februar erneut gestiegen. 46.275 neu zugelassene Fahrzeuge hatten im vergangenen Monat einen Batterieantrieb, wie das Kraftfahrt-Bundesamt mitteilte. Das waren demnach knapp 29 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Der Anteil an allen Neuzulassungen im Februar lag wie schon im Vormonat bei rund 22 Prozent.

Doch angesichts staatlicher Förderungen und steuerlicher Vergünstigungen für E-Autos hält der Verkehrsexperte Constantin Gall vom Beratungsunternehmen EY die Entwicklung für verhalten. «Deutschland gibt Milliarden aus, um den Hochlauf der E-Mobilität zu beschleunigen, aber die Käufer bleiben zurückhaltend», teilte er mit. «Dass der Absatz von Elektroautos in Deutschland im Februar nicht stärker gestiegen ist, könnte auch mit anhaltenden Unsicherheiten in Bezug auf die neue staatliche Förderung von Elektroautos zusammenhängen.» 

Insgesamt wuchs das Neuwagengeschäft in Deutschland im Februar nur leicht. 211.262 Pkw wurden dem KBA zufolge zugelassen, das waren 3,8 Prozent mehr verglichen mit dem Vorjahresmonat. Mehr als zwei Drittel der Zulassungen waren gewerblich, der Rest privat.

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!

Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt abonnieren.

wirtschaft | 68634363 |

Weitere Meldungen

Drohung an Bahnhöfen: Entwarnung in Augsburg und Bremen. Die Polizei gibt Entwarnung. Am Nachmittag werden beide Bahnhöfe wieder freigegeben. In Augsburg und Bremen steht der Zugverkehr wegen Drohungen zwischenzeitlich still. (Unterhaltung, 04.03.2026 - 16:21) weiterlesen...

Spritpreis steigt immer weiter - Diesel überholt E10. Am Dienstag geht der Anstieg weiter, wie erste Daten des ADAC zeigen. Der Krieg im Nahen Osten macht Rohöl und damit auch Tanken und Heizen teurer. (Wirtschaft, 03.03.2026 - 10:15) weiterlesen...

Iran-Krieg lässt Spritpreise immer weiter steigen. Nach Hochs am Sonntag legen die Preise am Montag weiter zu. Beim Heizöl fällt der Sprung noch deutlicher aus. Der Konflikt macht sich an den Zapfsäulen bemerkbar. (Politik, 02.03.2026 - 16:03) weiterlesen...

Iran-Krieg trifft Deutschland: Sprit und Gas deutlich teurer. Viel hängt von der Dauer des Kriegs ab. Der Irankonflikt hat Folgen für Verbraucher und Wirtschaft - von steigenden Kosten für Heizen und Tanken über sinkende Aktienkurse bis Sorgen um die Konjunktur. (Wirtschaft, 02.03.2026 - 13:39) weiterlesen...

Sprit so teuer wie seit fast zwei Jahren nicht mehr. Beim Heizöl fällt der Sprung deutlicher aus. Der Irankonflikt macht sich auch an den Zapfsäulen bemerkbar - auch am Montag steigen die Preise weiter. (Politik, 02.03.2026 - 09:27) weiterlesen...

Pallas Mission für die Bahn - «Brauchen zehn Jahre». Die Bahnchefin setzt auf eine große Sanierung und will so auch den Reiz des Reisens zurückbringen - aber es dauert. Wenn Fahrgäste auf verspätete Züge warten, liegt das oft an Störungen im Netz. (Wirtschaft, 02.03.2026 - 04:30) weiterlesen...