IFAO, Zahlen

I:FAO mit guten Zahlen

Veröffentlicht: 14.08.2006 um 19:47 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Der EX Neue Markt Wert findet zurück in die Spur

I:FAO ist vielen nur als ein ehemaliger Geldvernichter des Neuen Marktes bekannt. Das es auch besser geht beweisen die beeindruckenden Zahlen zum ersten Halbjahr 2006. Möglich macht dies die Standardsoftware Cytric. Sie ermöglicht Unternehmen eine effiziente Planung und Durchführung von Geschäftsreisen. Dabei übernimmt die Software sowohl Hotel- als auch Flugbuchungen, sucht die günstigsten Tarife heraus und berücksichtigt dabei persönliche Präferenzen des Reisenden. Beispielsweise wo man im Flugzeug sitzen möchte oder welche Leistungen das Hotel anbieten soll. Zusätzlich berücksichtigt die Software auch eventuelle Unternehmensrabatte und spart so eine Menge Kosten im Unternehmen. Wo bisher also ein Mitarbeiter umfangreich tätig sein musste, geschieht nun mit wenigen Mausklicks. Am vergangenen Donnerstag meldete das Unternehmen seine Zahlen zum ersten Halbjahr. Der Umsatz stieg um 32% ggü. dem Vorjahr auf rund 3,5 Mio. € an. Das Ergebnis nach Steuern zog von 0,24 Mio. € auf über 1 Mio. € an. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 0,2 € je Aktie. Macht eine beeindruckende Nettomarge von fast 30%. Es gibt nur wenige Unternehmen die derart profitabel wirtschaften am deutschen Markt. Für den Rest des Jahres stellt I:FAO ein weiter dynamisches Wachstum in Aussicht. Der Markt für Reiselösungen sei noch längst nicht gesättigt und zahlreiche neue Anwendungen sollen folgen. Es scheint daher nicht allzu vermessen, für das Gesamtjahr einen Gewinn von mindestens 0,4 € je Aktie zu unterstellen. Macht ein KGV von 11, was wirklich billig ist für einen hochprofitablen Softwareentwickler. Auch die Bilanz zum 31.12.05 gibt sich blitzsauber. Liquide Mittel von 6,5 Mio. € werden in der Kasse gehortet. Die Eigenkapitalquote ist mit 93% so gesund wie Sie nur sein kann. Finanzverbindlichkeiten sind Fehlanzeige. Einziger Haken ist die nur geringe Liquidität in dem Papier. Bereits geringe Nachfrage löst, wie letzte Woche gesehen, einen massiven Kurssprung bei der Aktie aus. Fazit: Besser geht es kaum. Das Unternehmen liefert eine Wachstumsstory die noch jung ist und vom Markt kaum beachtet wurde. Abzüglich der Liquiden Mittel wird das Unternehmen nur mit einem einstelligen KGV bewertet, was sensationell günstig ist. Bis Jahresende sehen wir ein Kurspotential von mindestens 50%! Eventuelle Kurskorrekturen für Einstieg abwarten!

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