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House of Games Berlin: Ubisoft und Kolibri Games ziehen im Dezember ein

Veröffentlicht am: 11.09.2026 um 23:34 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Das Berliner House of Games soll ab Dezember 2026 etagenweise bezogen werden; mehr als ein Drittel der Flächen ist bereits vermietet.

House of Games Berlin: Einzug der Mieter startet im Dezember 2026
Ein moderner Rohbau eines Bürogebäudes in Berlin-Friedrichshain bei Tageslicht. Illustration mit AI erstellt.

Das ambitionierte Immobilienprojekt für die Computerspielbranche in Berlin-Friedrichshain steuert auf seine Fertigstellung zu. Wie aus aktuellen Berichten hervorgeht, ist der etagenweise Einzug der ersten Mieter in das „House of Games“ in der Rotherstraße für Dezember 2026 geplant. Damit konkretisiert sich der Zeitplan für einen Standort, der künftig als zentraler Knotenpunkt für die digitale Spieleentwicklung in der Hauptstadt fungieren soll.

Hochkarätige Mieterstruktur und Flächennutzung

Das Gebäude bietet auf insgesamt fünf Etagen eine Fläche von 12.000 Quadratmetern. Zum aktuellen Zeitpunkt ist bereits ein signifikanter Anteil der Räumlichkeiten vergeben; laut Projektangaben liegt die Vermietungsquote bei über einem Drittel. Die Liste der künftigen Nutzer umfasst sowohl internationale Schwergewichte als auch lokale Akteure der Branche.

Als prominente Mieter wurden bereits das weltweit tätige Unternehmen Ubisoft sowie das erfolgreiche Berliner Studio Kolibri Games benannt. Ergänzt wird die Mieterstruktur durch verschiedene Berliner Indie-Games-Firmen. Ziel des Konzepts ist es, durch die räumliche Nähe einen Synergieeffekt zwischen etablierten Publishern und kleineren, unabhängigen Entwicklerstudios zu schaffen.

Förderung durch das Land Berlin

Die Bedeutung des Vorhabens für den Wirtschaftsstandort Berlin wird durch eine erhebliche öffentliche Förderung unterstrichen. Der Berliner Senat unterstützt die Entwicklung des Projekts mit Finanzmitteln in Höhe von 4,6 Millionen Euro.

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Der Gaming-Hub in Berlin-Friedrichshain nimmt Gestalt an: Ab Dezember 2026 sollen die ersten Mieter etagenweise einziehen, mehr als ein Drittel der 12.000 Quadratmeter ist bereits vergeben. Wer als Studio über einen Standort in der Hauptstadt nachdenkt, sollte die Rahmenbedingungen jetzt einordnen. Kostenlosen Standort-Report für Gaming-Studios anfordern

Die Investition zielt darauf ab, die Infrastruktur für die Kreativ- und Technologiebranche nachhaltig zu verbessern und Berlin im internationalen Wettbewerb um Fachkräfte und Innovationen im Gaming-Sektor zu stärken.

Der Standort in der Rotherstraße profitiert dabei von seiner Lage in Friedrichshain, einem Bezirk, der bereits eine hohe Dichte an Unternehmen aus der Digitalwirtschaft aufweist. Das House of Games soll diese vorhandenen Strukturen ergänzen und eine spezialisierte Anlaufstelle für die besonderen Anforderungen der Spieleindustrie bieten.

Verzögerungen und schrittweise Inbetriebnahme

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Trotz des nun feststehenden Einzugstermins verlief die Realisierung des Projekts nicht ohne Hürden. Die ursprüngliche Planung für die Eröffnung musste angepasst werden. Roland Sillmann, Geschäftsführer der landeseigenen Betreibergesellschaft Wista, bestätigte, dass der Termin für die Eröffnung des Standorts nach hinten verschoben wurde.

Um den Betrieb dennoch zeitnah aufnehmen zu können, hat man sich für ein Modell des etagenweisen Bezugs entschieden. Ab Dezember 2026 sollen die Flächen sukzessive an die Mieter übergeben werden. Dieses schrittweise Vorgehen erlaubt es, die komplexen technischen Anforderungen der Gaming-Unternehmen — etwa im Bereich der Hochgeschwindigkeits-Datenleitungen und der speziellen Hardware-Infrastruktur — Stockwerk für Stockwerk final abzustimmen, während die restlichen Gebäudeteile für den Vollbetrieb vorbereitet werden.

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