Hitzeschutz, Arbeitsplatz

Hitzeschutz am Arbeitsplatz: 2.500 Todesfälle 2025 schärfen Fokus

11.06.2026 - 16:06:54 | boerse-global.de

RKI meldet rund 2.500 hitzebedingte Todesfälle für 2025. Eine Fachkonferenz in Bad Dürkheim stellt Gesundheitsschutz bei Extremwetter in den Mittelpunkt.

Hitzetote 2025: Arbeitsschutz-Konferenz fokussiert Extremwetter
Hitzeschutz - Fachleute diskutieren auf einer Konferenz über Arbeitssicherheit und Umweltschutz, mit einem Bildschirm im Hintergrund, der relevante Grafiken zeigt. 11.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Rund 2.500 hitzebedingte Todesfälle im Jahr 2025 – das Robert Koch-Institut liefert alarmierende Zahlen. Die zweitägige Veranstaltung in Bad Dürkheim widmet sich daher nicht nur klassischen Sicherheitsthemen, sondern auch dem Gesundheitsschutz bei Extremwetter.

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Blackout-Vorsorge und Verhaltenspsychologie

Die Fachkonferenz setzt zwei Schwerpunkte: das Risikomanagement bei großflächigen Stromausfällen und das Konzept der „Behavior Based Safety“ (BBS). Dabei geht es darum, Arbeitssicherheit durch gezielte Verhaltensänderungen der Beschäftigten zu erhöhen. Ergänzend stehen aktuelle Umweltschutzentwicklungen und regulatorische Anforderungen auf der Agenda.

Hitzeschutz wird Chefsache

Parallel zur Tagung rückt der Gesundheitsschutz bundesweit in den Fokus. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellte am Mittwoch einen neuen Leitfaden zum Hitzeschutz vor. Am Flughafen Saarbrücken fand zeitgleich das 15. Symposium für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) statt. Unter dem Motto „Fit für die Zukunft“ diskutierten Fachleute über Künstliche Intelligenz im Arbeitskontext und Strategien für knappe Budgets. Die saarländische Staatssekretärin Bettina Altesleben betonte bei der Eröffnung die Bedeutung innovativer Ansätze.

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BASF baut Mega-Zentrum für Gefahrenabwehr

In Ludwigshafen entsteht ein neues Gefahrenabwehrzentrum des Chemiekonzerns BASF. Das fünfgeschossige Gebäude an der Brunckstraße wird 200 Meter lang und bis zu 27 Meter hoch. Nach der geplanten Fertigstellung Anfang 2028 bietet der Komplex Platz für 19 Groß- und Spezialfahrzeuge, eine integrierte Leitstelle und ein Krisenmanagementzentrum. Die Investitionssumme liegt im niedrigen dreistelligen Millionenbereich.

Asbestfund legt Bahnhofsumbau lahm

Unvorhergesehene Funde fordern die Sicherheitsverantwortlichen heraus. Beim Umbau des Duisburger Hauptbahnhofs entdeckten Arbeiter Anfang Februar im Dach der Gleishalle Asbest. Die Deutsche Bahn versicherte, dass für Reisende keine Gefahr bestehe. Die Arbeiten am betroffenen Bahnsteig laufen unter speziellen Schutzvorkehrungen weiter. Die Fertigstellung dieses Abschnitts ist für Februar 2027 geplant.

Bewegung als Kühlung: Textilforschung macht Fortschritte

Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) entwickeln ein Klimatisierungssystem für Schutzkleidung. Das Projekt „StAirS“ nutzt die Bewegungsenergie der Träger – etwa durch kompressible Einlegesohlen – um Druckluft zur Kühlung zu erzeugen.

Ende Juni präsentiert die Messe „FeuerTrutz“ in Nürnberg neue Brandschutzlösungen, darunter mobile Pulver-Löschanlagen und spezielle Brandschutzwannen. Mitte Juni informieren Experten in Fachwebinaren über die praktische Umsetzung der NIS-2-Richtlinie zur Cybersicherheit – mit Fokus auf Risikomanagement und Meldeprozesse.

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