Gründerinnen-Förderung: EXIST Women zahlt bis 3.000 Euro monatlich
04.06.2026 - 12:19:32 | boerse-global.deGleich mehrere Programme und Veranstaltungen locken im Juni mit Stipendien, Mentoring und starken Netzwerken.
Reger Austausch auf regionalen Bühnen
Die Nachfrage ist enorm: Rund 250 angehende Unternehmerinnen und Netzwerkpartner kamen Anfang Juni zum sechsten Startup Beach der Handwerkskammer Koblenz. Der Digital- und KI-Gründer Sascha Böhr machte dort klar, dass Mut, Durchhaltevermögen und die richtige Zielgruppe oft wichtiger seien als perfekte Rahmenbedingungen. Mit dabei waren auch Julia Reckfort von der Transform-Academy sowie Experten aus den Bereichen Finanzierung und Recht.
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Im Landkreis Bautzen trafen sich kürzlich 90 Geschäftsfrauen und Führungskräfte zum 15. Unternehmerinnentag. Organisiert von der IHK Dresden, drehte sich hier alles um die Erwartungen der jüngeren Generation und Motivationsstrategien. Heidelberg bereitet sich derweil auf seinen eigenen Gründerinnentag am 30. Juni vor – unterstützt von der städtischen Wirtschaftsförderung und dem Technologiepark.
Finanzielle Spritzen für den Start
Das EXIST Women-Programm, das im März 2026 an den Start ging, befindet sich nun in der entscheidenden Phase. Von Juni bis Ende Dezember 2026 können berechtigte Frauen monatliche Stipendien erhalten: 1.000 Euro für Studentinnen, bis zu 3.000 Euro für Promovierte, plus 150 Euro Kinderzuschlag. Hinzu kommen zwölf Monate Coaching und Mentoring.
Auch die Kreativszene profitiert: Das Music WorX-Programm in Hamburg nimmt noch bis zum 17. Juni Bewerbungen an. Die europäische Förderinitiative für die frühe Musiktechnologie-Branche bietet Teams ein Entwicklungsbudget von 3.200 Euro sowie 1.500 Euro monatlich für Lebenshaltungskosten – über drei Monate.
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Auszeichnungen und Know-how für Gründerinnen
In Sachsen zeichnet sich ein Rekordinteresse ab: 73 Bewerbungen sind bereits für den Sächsischen Gründerinnenpreis 2026 eingegangen. Gleichstellungsministerin Petra Köpping lobte das Engagement und die Kreativität der Teilnehmerinnen.
Für die Vorgründungsphase bietet das RKW Baden-Württemberg am 8. Juni einen Workshop unter dem Motto „Startup meets Gemeinwohl“ an. Parallel treffen sich junge Unternehmer aus Nord- und Westdeutschland auf Fehmarn – mit Strategie-Workshops zur Cybersicherheit des Landeskriminalamts Schleswig-Holstein und einem Besuch der Baustelle des Fehmarnbelt-Tunnels.
Ländliche Räume im Fokus
Auch abseits der Metropolen wächst die Gründungsinfrastruktur. Im südhessischen Landkreis Limburg-Weilburg haben mehrere Gemeinden eine Projektinitiative zur Stärkung des lokalen Unternehmertums beschlossen. Eine sechs-teilige Veranstaltungsreihe startet am 8. September in Brechen. Und die Basecamp-Initiative in Arnsberg, die Anfang Juni 40 Teilnehmer zum Thema „Effectuation“ versammelte, hat bereits den nächsten Termin für den 9. September 2026 festgezurrt.
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