Gesundheitsmeister, Vereine

Gesundheitsmeister ab Juli: Vereine sammeln Punkte für Prämien

02.07.2026 - 14:31:32 | boerse-global.de

Vereine können sich bis 15. Juli für die Sportwoche registrieren. Parallel starten neue Gesundheitsprogramme und ein Inklusionspreis.

Sportwoche für Alle: Anmeldefrist verlängert bis Juli 2026
Gesundheitsmeister - Eine vielfältige Gruppe von Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichen Fähigkeiten nimmt an Sportaktivitäten in einem Park teil. 02.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Vereine und Institutionen können sich jetzt bis zum 15. Juli 2026 registrieren. Die Aktionswoche selbst läuft vom 19. bis 26. September 2026. Ziel ist es, die Vielfalt sportlicher Angebote sichtbar zu machen und zur Bewegung zu motivieren.

Parallel dazu findet am 3. Juli in Freiburg ein Termin der Sportabzeichen-Tour statt. Die Aktionen sollen sportliche Betätigung und gesundheitliche Prävention stärker ins Bewusstsein rücken.

Inklusionspreis und Förderprogramme

Der WLSB-Inklusionspreis 2026 steht ebenfalls im Fokus. Bewerbungen sind noch bis zum 26. Juli möglich. Die Auszeichnung würdigt Projekte, die die Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Sport fördern.

Zeitgleich startete am 1. Juli das Programm „Gesundheitsmeister“ der AOK Rheinland/Hamburg. Aus 22 Bewerbungen wurden vier Teilnehmervereine ausgewählt, darunter der TSV Urdenbach und die Art Giants. Breitensportvereine können hier Punkte für Gesundheitsangebote sammeln und Prämien von bis zu 2.500 Euro erzielen. Die Saison endet am 30. Juni 2027.

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Neue Präventionsleistungen und digitale Schritte

Auch in der medizinischen Vorsorge gibt es Neuerungen. Seit dem 1. Juli haben die Betriebskrankenkassen ihr Leistungsangebot zur Früherkennung postpartaler Depressionen erweitert. Ein entsprechendes Screening wird nun über eine Praxis-App bei den U3- und U4-Untersuchungen angeboten. Begleitet wird dies durch die Studie „UPlusE“, die noch bis Dezember läuft. Der Bayerische Landtag hatte bereits im Juni die Aufnahme solcher Leistungen in die Regelförderung beantragt.

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens schreitet voran. Der Referentenentwurf für das Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) sieht den Ausbau der elektronischen Patientenakte (ePA) und ein Verbot von Fax-Übermittlungen für medizinische Daten vor. In einer Verbändeanhörung forderten Arbeitsmediziner zudem eine Gleichstellung von Betriebsärzten beim Zugriff auf die ePA.

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Streit um Pflegereform

Während Förderpreise und Präventionsangebote ausgebaut werden, fordert die DAK-Gesundheit eine Verschiebung der geplanten Pflegereform. Nach Einschätzung der Krankenkasse würden geplante Beitragssenkungen für pflegende Angehörige die Rentenkasse jährlich rund 1,8 Milliarden Euro kosten. Ein Gesetzentwurf sieht Ausgabenbremsen vor, über die das Kabinett in Kürze beraten will. Der genaue Zeitplan gilt jedoch als unsicher.

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