Future Day 2026: Unternehmen der Schwarz Gruppe stärken Partnerschaften für zukunftsfähige Lieferketten
Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 15:27 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
"Bei der Transformation der Logistik warten wir nicht auf fertige Lösungen, sondern entwickeln sie gemeinsam mit den anderen Unternehmen der Schwarz Gruppe und unseren Partnern selbst. Genau das zeigen wir in Geisenfeld - mit einem hochautomatisierten Logistikzentrum, das Zukunftsfähigkeit neu definiert", sagt Pascal Siegmund, Leiter Logistik International bei der Kaufland Stiftung. "Auch bei der E-Mobilität unserer Logistik gehen wir weiter voran und bauen an allen Logistikstandorten Ladeparks für E-Lkw auf. Gleichzeitig wollen wir Leerfahrten und Wartezeiten deutlich reduzieren. Dafür vernetzen wir Daten und bauen daraus Transportnetzwerke auf und aus. Davon profitieren am Ende alle: unsere Partner und vor allem unsere Kunden, weil wir unsere Filialen noch effizienter mit Ware versorgen können."
Ein Ökosystem, ein Ziel: Lieferketten zukunftsfähig aufstellen
Eine effiziente, emissionsärmere und resiliente Logistik entsteht nicht im Alleingang. Sie braucht das Zusammenspiel von menschlicher Expertise, technologischer Innovation und langfristigen Partnerschaften. Auf über 3.800 Quadratmetern diskutierten die Teilnehmer des Future Day konkrete Lösungen für die drängendsten Fragen der Branche:
1. Innovation und Autonomisierung: Realbetrieb statt Zukunftsmusik
Die Unternehmen der Schwarz Gruppe überführen zukunftsweisende Technologien direkt in den Praxisbetrieb: Als erster Lebensmitteleinzelhändler setzt Lidl in Deutschland gemeinsam mit Einride einen kabinenlosen Elektro-Lkw mit autonomer Fahrfunktion auf öffentlichen Straßen in Deutschland ein. Die Teilnehmer des Future Day 2026 erlebten diesen Lkw bei einer Live-Demo erstmals in Aktion. In den Logistikzentren übernehmen KI-gestützte Greifersysteme die Umpalettierung komplexer Sortimente und Inspektionsroboter werden für die Qualitäts- und Bestandskontrolle erprobt. Eine datenbasierte Bedarfsplanung vermeidet Lieferengpässe und hilft dabei, Überbestände und Lebensmittelverluste gezielt zu minimieren. Die europäische Cloud-Plattform STACKIT von Schwarz Digits garantiert dabei die digitale Souveränität dieser hochvernetzten Lieferketten.
"Das Logistiknetzwerk der Unternehmen der Schwarz Gruppe ist das zentrale, zirkuläre Bindeglied unseres Ökosystems", erläutert Maverick Malcher, Geschäftsführer Schwarz Mobility Solutions. "Smarte Technologien und Data-Governance machen Warenströme agil und widerstandsfähig. Gemeinsam bringen wir Innovationen direkt in den Realbetrieb und sichern so die Handlungsfreiheit und Zukunftsfähigkeit unserer Lieferketten."
2. Mensch und Arbeitswelt: Technologie als Antwort auf den Fachkräftemangel
Angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels in der Logistik und des demografischen Wandels richten die Unternehmen der Schwarz Gruppe die Rolle des Menschen neu aus. Smarte Robotik und vollautomatisierte Food-Kommissionierung übernehmen körperlich belastende Sortier- und Routinearbeiten. Gleichzeitig wandeln autonome Systeme Logistikberufsbilder hin zu steuernden Expertentätigkeiten. Dabei bleibt der Mensch entscheidend, wenn es um Urteilskraft, Verantwortung und die Gestaltung von Veränderungen geht. Mit eigenen Initiativen wie der PreZero Fahrschule bilden die Unternehmen bundesweit eigene Nachwuchs- und Fachkräfte und die externer Partner aus und weiter. Darüber hinaus setzt sich Lidl im Branchendialog Lebensmitteleinzelhandel und Ernährungsindustrie als Mitglied aktiv für verbindliche Sozialstandards ein.
3. Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft: Nachhaltiges Wirtschaften in der Logistik
Auf dem Weg zu Net-Zero bis 2050* greifen die Maßnahmen der Handelsgruppe ineinander. Neben optimierter Auslastung und smarten Routenplanungen setzen die Unternehmen der Schwarz Gruppe auf emissionsreduzierte Antriebe: Lidl in den Niederlanden beispielsweise stellt die Filialbelieferung bis 2027 vollständig auf E-Lkw um. PreZero rüstet seine Entsorgungsflotte schrittweise auf alternative Antriebe um. Kaufland lässt an allen deutschen Verteilzentren leistungsstarke E-Ladeparks entstehen, um die Skalierung von E-Lkw gezielt voranzutreiben. Effiziente Wertstoffkreisläufe sichern die Ressourcensouveränität der Unternehmensgruppe nachhaltig. Dafür trennen etwa die Warenverteilzentren ihre Wertstoffe systematisch im Sinne der "Road to Zero Waste". Ein weiteres Beispiel ist der PET-Wertstoffkreislauf der Schwarz Produktion.
"Transformation in der Logistik gelingt nur, wenn wir Technologien, Infrastruktur und Partnerschaften gemeinsam denken. Die Unternehmen der Schwarz Gruppe elektrifizieren Flotten, etablieren zirkuläre Wertstoffströme und investieren gezielt in Innovationen. So beweisen wir gemeinsam mit unseren Partnern: Eine zukunftsfähige Logistik ist der Schlüssel zu ökonomischer Stärke", sagt Florian Schütze, Geschäftsleiter Corporate Responsibility der Schwarz Corporate Affairs.
Das Logistik-Netzwerk der Unternehmen der Schwarz Gruppe
Das Kaufland Logistikzentrum in Geisenfeld
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