Frankfurter Berg: BImA baut 32 Wohnungen aus Holz für zwölf Euro Miete
Veröffentlicht am: 05.11.2026 um 21:34 Uhr | Redaktion boerse-global.deDie Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat am Frankfurter Berg mit dem Bau von 32 neuen Wohnungen begonnen. Auf dem Areal der ehemaligen Edwards-Kaserne erweitert die Bundesanstalt eine bereits bestehende Siedlung mit 200 Wohnungen.
Wie aus einem Bericht vom 05.11.2026 hervorgeht, erfolgte der erste Spatenstich in dieser Woche im November 2026. Das Vorhaben setzt auf einen modularen Holzbau und zielt auf bezahlbaren Wohnraum ab: Die künftige Miete soll 12 Euro pro Quadratmeter betragen.
Einsparungen durch Verzicht auf Tiefgaragen
Nach Angaben der BImA ist das modulare Bauen mit Holz je nach Projektgröße 10 bis 30 Prozent günstiger als konventionelle Bauweisen. Die Kostensenkungen bei dem Frankfurter Projekt resultieren unter anderem aus dem Verzicht auf eine Tiefgarage sowie der Umsetzung offener Laubengänge.
An der Realisierung des Neubaus sind das Bauunternehmen B&O aus Bad Aibling und das Architekturbüro Raumwerk beteiligt. Der Bezug der 32 Wohneinheiten ist für den Sommer 2028 geplant. Die Vergabe der Wohnungen soll bevorzugt an Bundesbedienstete erfolgen.
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Weitere Holzbauprojekte des Bundes
Das Frankfurter Projekt ist Teil einer breiteren Initiative der Bundesanstalt zur Schaffung von Wohnraum durch serielle Verfahren. Bis zum Frühjahr 2028 plant die BImA am Industriehof im Frankfurter Stadtteil Bockenheim die Errichtung von acht Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 151 Wohnungen in Holzbauweise. Für dieses Projekt werden fünf Bestandsgebäude sowie Garagen aus den 1950er-Jahren abgerissen.
Steigende Baukosten lassen sich kaum noch über konventionelle Bauweisen auffangen — laut Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ist modulares Holzbauen je nach Projektgröße 10 bis 30 Prozent günstiger. Die Checkliste zeigt, welche Unterlagen und Nachweise Sie für den angekündigten Förder-Bonus jetzt schon zusammenstellen sollten. Förder-Checkliste jetzt abrufen
Zudem startete die Bundesanstalt an einem Donnerstagnachmittag per Spatenstich den Bau von 44 Wohnungen im Gemeinwohl-Baugebiet Kleineschholz in Freiburg. Auch dieses Vorhaben wird in serieller Bauweise realisiert.
Flankiert werden derartige Vorhaben durch politische Initiativen auf Bundesebene: Bundesbauministerin Verena Hubertz stellte für das kommende Jahr ein Förderprogramm in Aussicht, das einen Bonus für serielles und modulares Bauen vorsehen soll.
