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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 22.09.2026 - 17.00 Uhr

Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 17:05 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Eurozone: Verbrauchervertrauen trübt sich stärker als erwartet einBRÜSSEL - Die Stimmung der Verbraucher in der Eurozone hat sich im September nach vier Anstiegen in Folgen eingetrübt.

Eurozone: Verbrauchervertrauen trübt sich stärker als erwartet ein

BRÜSSEL - Die Stimmung der Verbraucher in der Eurozone hat sich im September nach vier Anstiegen in Folgen eingetrübt. Der Indikator für das Konsumklima fiel um 1,0 Punkte auf minus 16,5 Punkte, wie die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Rückgang erwartet, aber nur auf minus 16,0 Punkte. Analysten sehen eine Ursache für den Stimmungsdämpfer in den zuletzt deutlich gestiegenen Spritpreisen.

EZB-Chefvolkswirt: Energie hält Inflation länger auf erhöhtem Niveau als gedacht

GENF - Der jüngste Anstieg der Energiepreise wird die Inflation in der Eurozone nach Einschätzung des Chefvolkswirtes der Europäischen Zentralbank (EZB) länger auf einem erhöhten Niveau halten als bisher gedacht. "Wir erleben derzeit eine zweite Welle von Preisanstiegen, nicht nur bei Öl, sondern auch bei Gas", sagte Philip Lane der Schweizer Zeitung "Le Temps" (Dienstag). Es sei davon auszugehen, dass diese zweite Welle von Energiepreisanstiegen zu einer höheren und hartnäckigeren Inflation führen dürfte.

Spritpreise - Macron schlägt Brüssel Lockerung von Normen vor

BRÜSSEL/PARIS - Angesichts der hohen Energiepreise wirbt Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron in Brüssel dafür, europäische Vorgaben für Kraftstoffe befristet zu lockern. In einem Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, schreibt Macron, kurzfristig könnten so die Import- und Produktionskapazitäten besser genutzt und das Angebot auf dem Binnenmarkt vergrößert werden.

ROUNDUP: Iran stellt neuen diplomatischen Anlauf in Aussicht

TEHERAN - Im Konflikt mit den USA hat die iranische Führung abermals Verhandlungen in Aussicht gestellt. "Diplomatie bedeutet keine Kapitulation, sondern die Umwandlung der Stärke auf dem Feld in politische Errungenschaften", sagte Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf laut iranischen Medienberichten in Teheran.

Trifft Trump Irans Präsidenten?: US-Minister lässt es offen

WASHINGTON/NEW YORK - US-Außenminister Marco Rubio hat sich zu Spekulationen über ein mögliches Treffen von Präsident Donald Trump und Irans Präsident Massud Peseschkian bei den Vereinten Nationen nicht direkt geäußert - es aber auch nicht ausgeschlossen. Auf die Frage des Senders Fox News, ob es ein Treffen mit Peseschkian geben werde, sagte Rubio, Trump sei offen dafür, sich mit ihm oder auch jedem anderen zu treffen.

Deutscher KI-Markt wächst 2026 um fast die Hälfte

BERLIN - Die Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) ziehen in Deutschland rasant an. Nach Berechnungen des Digitalverbands Bitkom steigen die Gesamtausgaben für KI-Software, Dienstleistungen und Hardware im laufenden Jahr um 48 Prozent auf 28,7 Milliarden Euro. Im Vorjahr 2025 hatte das Marktvolumen noch bei 19,4 Milliarden Euro gelegen.

Deutliches Plus für deutsche Elektroexporte

FRANKFURT - Das zweite Halbjahr hat für die deutsche Elektro- und Digitalindustrie mit einem kräftigen Exportplus begonnen. Die Branche lieferte im Juli Waren im Wert von 23,5 Milliarden Euro ins Ausland und damit 11,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Damit konnte das Expansionstempo nach bereits starken ersten sechs Monaten "unterm Strich sogar nochmals etwas gesteigert werden", wie der Chefvolkswirt des Branchenverbandes ZVEI, Andreas Gontermann, bilanzierte.

EU-Handelskammer sieht Umdenken im Handel mit China erreicht

PEKING - Angesichts eines wachsenden Ungleichgewichts im Handel mit China sieht die europäische Handelskammer für Europa einen Punkt zum Umdenken erreicht. "Was uns Sorgen bereitet, ist, dass die Entwicklungen hier einige grundlegende Fragen zum Handel aufwerfen", sagte Kammerpräsident Jens Eskelund in Peking. Richtig betrieben schaffe Handel Wert und Effizienz für beide Seiten, aber wenn dies nur noch für eine Seite gelte, stelle sich die Frage: warum überhaupt Handel treiben, so Eskelund. Der Däne verwies auf Chinas Überschuss im Handel mit Europa von geschätzt einer Milliarde Euro pro Tag. Zudem bemängelt die Kammer schon länger die Wettbewerbsbedingungen in der Volksrepublik.

Prognose: Heizkosten steigen 2026 an

BERLIN - Haushalte in Deutschland müssen im laufenden Jahr laut einer Studie erneut mit höheren Heizkosten rechnen. "Besonders Heizöl und Holzpellets dürften deutlich teurer werden", berichtete die Beratungsgesellschaft co2online in ihrem neuen "Heizspiegel" für 2026. Beim Erdgas sieht die gemeinnützige Organisation dagegen trotz der aktuell gestiegenen Großhandelspreise insgesamt eine leichte Entlastung.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jkr

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