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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 20.08.2024 - 17.00 Uhr

20.08.2024 - 17:06:34

EU kassiert vorerst keine Zusatzzölle auf Chinas E-AutosBRÜSSEL - Die EU wird keine vorläufigen Zusatzzölle auf chinesische E-Autos erheben.

ROUNDUP 2: EU kassiert vorerst keine Zusatzzölle auf Chinas E-Autos

BRÜSSEL - Die EU wird keine vorläufigen Zusatzzölle auf chinesische E-Autos erheben. Eigentlich war vorgesehen, dass in bestimmten Fällen rückwirkend hohe Ausgleichszölle von bis zu 37,6 Prozent gezahlt werden sollten, weil E-Autos aus China nach EU-Angaben von wettbewerbsverzerrenden Subventionen profitieren und der EU-Industrie deswegen ein Schaden droht. Der EU-Kommission zufolge sind chinesische Elektroautos normalerweise rund 20 Prozent günstiger als in der Union hergestellte Modelle. Wie die Kommission nun mitteilte, würden aber die rechtlichen Voraussetzungen für eine rückwirkende Erhebung von Zöllen nicht erfüllt.

Eurozone: Inflation steigt leicht auf 2,6 Prozent

LUXEMBURG - Die Inflation in der Eurozone hat sich im Juli wie erwartet verstärkt. Die Verbraucherpreise legten um 2,6 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat zu, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Eine erste Erhebung wurde damit wie erwartet bestätigt. Im Juli hatte die Inflationsrate 2,5 Prozent betragen.

Pendeldiplomatie von US-Außenminister Blinken in Ägypten und Katar

KAIRO - In den Bemühungen um eine Waffenruhe im Gaza-Krieg hat US-Außenminister Antony Blinken sich mit Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi getroffen. Sie hätten sich im ägyptischen Küstenort über Ergebnisse der vergangenen Verhandlungsrunde in Katar ausgetauscht, teilte der Staatsinformationsdienst SIS mit. Al-Sisi sagte demnach, eine Waffenruhe in Gaza müsse der Anfang einer breiteren Anerkennung eines Palästinenserstaats sein, um Stabilität in der Region zu garantieren.

Schwedische Notenbank senkt Leitzins wie erwartet auf 3,50 Prozent

STOCKHOLM - Die Notenbank Schwedens hat ihren Leitzins wie erwartet gesenkt. Das Zinsniveau werde um 0,25 Prozentpunkte auf 3,50 Prozent reduziert, teilte die Reichsbank am Dienstag in Stockholm mit. Bankanalysten hatten im Schnitt mit der Entscheidung gerechnet. Es ist die zweite Zinssenkung in Schweden nach der großen Inflationswelle. Zuvor hatte die Notenbank im Mai den Leitzins um 0,25 Punkte gesenkt.

Deutschland: Rückgang der Erzeugerpreise schwächt sich weiter ab

WIESBADEN - In Deutschland hat sich der Rückgang der Erzeugerpreise im Juli erneut abgeschwächt. Im Jahresvergleich sanken die Produzentenpreise um 0,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Analysten hatten dies im Schnitt erwartet. Im Vormonat Juni hatte der Rückgang 1,6 Prozent, im Mai 2,2 Prozent und im April 3,3 Prozent betragen.

Bundesbank: Deutsche Wirtschaft kämpft weiter mit Gegenwind

FRANKFURT - Die deutsche Wirtschaft wird sich nach Einschätzung der Bundesbank auch in den kommenden Monaten vergleichsweise schwach entwickeln. Die erwartete, langsame Belebung der Konjunktur werde sich weiter hinauszögern, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Monatsbericht der Bundesbank. Unter anderem wegen enttäuschender Exporte gehen die Experten der Notenbank davon aus, dass die Wirtschaftsleistung nur leicht steigen wird.

Maschinenbauer warten auf industrielle Impulse

FRANKFURT - Nach einem schwachen ersten Halbjahr warten Deutschlands Maschinenbauer weiter auf Nachfrageimpulse aus dem Ausland. Die Exporte der Industriebranche sind in den ersten Monaten dieses Jahres nominal um 4,8 Prozent zurückgegangen, wie der Verband VDMA unter Berufung auf das Statistische Bundesamt berichtet. Bereinigt um die Preissteigerungen waren es sogar 7 Prozent weniger Ausfuhren. "Besonders die schwache Nachfrage aus Europa und China sowie nachlassende Impulse aus den USA belasten die deutschen Maschinenexporte", kommentiert VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers die Zahlen.

Biden schwört Demokraten bei Parteitag auf Harris ein

CHICAGO - US-Präsident Joe Biden hat die Demokratische Partei nach seinem Ausstieg aus dem Wahlkampf auf die neue Frontfrau Kamala Harris eingeschworen. "Seid ihr bereit, Kamala Harris und Tim Walz zu wählen?", rief Biden beim Parteitag der Demokraten in Chicago den Tausenden Delegierten zu. "Seid ihr bereit, für Freiheit zu stimmen?" Er betonte: "Die besten Tage liegen nicht hinter uns, sondern vor uns." Seine Rede wurde immer wieder von Jubel unterbrochen.

Demokraten bestätigen Walz als Vizepräsidentschaftskandidat

CHICAGO - Die US-Demokraten haben bei ihrem Parteitag in Chicago Tim Walz als Vizepräsidentschaftskandidaten für die Wahl im November bestätigt. Die mehreren Tausend Delegierten stimmten in einem rein zeremoniellen Votum für den Gouverneur des Bundesstaates Minnesota als sogenannten Running Mate für die demokratische Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris. Die beiden waren bereits vor dem Parteitag per Online-Abstimmung offiziell nominiert worden.

Scholz hält an Unterstützung der Ukraine fest

BERLIN - Bundeskanzler Olaf Scholz hat den Vorwurf zurückgewiesen, Deutschland wolle die Unterstützung der von Russland angegriffenen Ukraine zurückfahren. Dieses Versprechen wackele "überhaupt nicht", betonte der SPD-Politiker in der Sat.1-Sendung ":newstime Spezial" mit dem Titel "Wo steht Deutschland?", die am Abend ausgestrahlt werden soll. Die aktuelle Debatte verwundere ihn.

Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/la

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