KONJUNKTUR, Uhr

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 12.08.2024 - 17.00 Uhr

12.08.2024 - 17:06:43 | dpa.de

EU-Haushalt: Deutschland bleibt größter NettozahlerBRÜSSEL - Deutschland hat auch im vergangenen Jahr deutlich mehr in den EU-Haushalt eingezahlt als daraus in die Bundesrepublik geflossen ist.

EU-Haushalt: Deutschland bleibt größter Nettozahler

BRÜSSEL - Deutschland hat auch im vergangenen Jahr deutlich mehr in den EU-Haushalt eingezahlt als daraus in die Bundesrepublik geflossen ist. Das geht aus einer Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) von zuvor veröffentlichten Daten der EU-Kommission hervor. Demnach zahlte Deutschland 2023 rund 17,4 Milliarden Euro mehr in den Gemeinschaftsetat der Staatengemeinschaft als es erhielt und ist damit der größte Nettozahler der EU (2022: 19,7 Mrd Euro). Auf Platz zwei liegt Frankreich: Paris führte im vergangenen Jahr knapp 9 Milliarden Euro mehr ab, als an Rückflüssen zu verzeichnen waren. An dritter Stelle steht Italien mit einem Nettobeitrag von rund 4,5 Milliarden Euro.

ROUNDUP 2: Kaum Chancen für FDP-Vorstoß zur Bürgergeld-Senkung

BERLIN - SPD und Grüne haben einem FDP-Vorschlag zur Senkung des Bürgergelds eine Absage erteilt. Nach geltender Gesetzeslage wäre eine Kürzung der Sozialleistung ohnehin nicht möglich, wie das SPD-geführte Bundessozialministerium klarmachte.

FDP: Rechtssicherheit beim Bundeshaushalt hat zentrale Bedeutung

BERLIN - Im Haushaltsstreit der Ampel-Koalition pocht die FDP darauf, dass der Etat rechtssicher sein muss und nicht vor Gericht angegriffen werden kann. "Von zentraler Bedeutung ist die Frage der Rechtssicherheit. Solange diese Frage nicht geklärt ist, können wir auch nicht von einem Haushalt reden", sagte FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai nach einer Präsidiumssitzung der Liberalen. Der Haushalt müsse verfassungskonform und im Einklang mit der wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands sein.

SPD: Union soll Übernahme kommunaler Altschulden ermöglichen

BERLIN - Klamme Kommunen sollen nach dem Willen der SPD möglichst schnell von erdrückenden Altschulden befreit werden. Die Sozialdemokraten appellieren an die Union, den Weg für eine nötige Grundgesetzänderung freizumachen. Den betroffenen Kommunen solle noch in dieser Legislaturperiode - also vor Herbst 2025 - umfassend geholfen werden, heißt es in einem Beschlusspapier des SPD-Präsidiums.

CSU: Steinmeier muss Dauerstreit der Ampel beenden

MÜNCHEN - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier muss sich nach Ansicht der CSU in die Streitigkeiten der Ampelparteien in der Bundesregierung einschalten. "Es ist notwendig, dass Bundespräsident Steinmeier die Ampelregierungskrise auch einmal deutlich anspricht und hier als Vermittler auftritt", sagte CSU-Generalsekretär Martin Huber in München. Er müsse die "Ampelstreithähne" aufrufen, zur Regierungsarbeit zurückzukehren, und den Streit beenden.

Viele 14- bis 27-Jährige wünschen sich mehr Führung der EU

GÜTERSLOH - Die 14- bis 27-Jährigen in Deutschland wünschen sich überdurchschnittlich stark, dass Deutschland oder die Europäische Union mehr Führung in der Welt übernehmen. Während 47 Prozent der Gesamtbevölkerung meinen, Deutschland solle eine größere Rolle in der Welt spielen, sagen das 54 Prozent der Jüngeren.

ROUNDUP: Grünen-Politiker fordern Ende von Grenzkontrollen

POTSDAM - In einem offenen Brief an die EU-Kommission kritisieren Grünen-Politikerinnen und -Politiker die von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) angeordneten Binnengrenzkontrollen. "Wir wenden uns heute mit Sorgen hinsichtlich der vom Bundesinnenministerium eingeführten stationären Grenzkontrollen zu Polen, Tschechien, Österreich und der Schweiz an Sie", heißt es in dem Brief von Europa-, Bundes- und Landtagsabgeordneten der Partei an die EU-Kommission und deren Präsidentin Ursula von der Leyen.

Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!

Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für immer kostenlos

wirtschaft | 65605532 |

Weitere Meldungen

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 09.03.2026 - 17.00 Uhr GESAMT-ROUNDUP 2: Ölpreis über 100 Dollar - Bericht: G7 beraten über ReservenNEW YORK/LONDON - Der Iran-Krieg hat die Ölpreise über die Marke von 100 US-Dollar katapultiert und schürt Sorgen vor Rückschlägen beim Wirtschaftswachstum. (Boerse, 09.03.2026 - 17:05) weiterlesen...

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 06.03.2026 - 17.00 Uhr US-Arbeitsmarkt enttäuscht - Beschäftigtenzahl sinkt überraschendWASHINGTON - Der Arbeitsmarkt in den USA hat sich im Februar deutlich schwächer als erwartet gezeigt. (Boerse, 06.03.2026 - 17:05) weiterlesen...

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 05.03.2026 - 17.00 Uhr USA: Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stagniertWASHINGTON - In den USA hat sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche nicht verändert. (Boerse, 05.03.2026 - 17:04) weiterlesen...

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 04.03.2026 - 17.00 Uhr Kein Ende der Angriffe im Iran-Krieg absehbarTEHERAN/TEL AVIV - Bombardierungen in Teheran, Raketenalarm in Tel Aviv, Raketen auch aus dem Libanon: Am fünften Tag des Iran-Kriegs haben die Konfliktparteien ihre Angriffe im Nahen Osten unvermindert fortgesetzt.USA: Stimmung der Dienstleister verbessert sich unerwartetTEMPE - Die Stimmung im Dienstleistungssektor der USA hat sich im Februar unerwartet verbessert. (Boerse, 04.03.2026 - 17:05) weiterlesen...

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 03.03.2026 - 17.00 Uhr Irans Führung weiter im Visier - USA mit neuen KriegsgründenTEHERAN/TEL AVIV/WASHINGTON - Israel hat bei neuen Angriffen auf Teheran wieder den iranischen Machtapparat ins Visier genommen. (Boerse, 03.03.2026 - 17:05) weiterlesen...