EMFIS Expert Eilmeldung:
Veröffentlicht: 26.03.2009 um 17:50 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)Liebe Asien-Investoren,
nachdem wir noch VOR der offiziellen Meldung ein Udpate über die Gerüchte einer bevorstehenden Mega-Subvention für den chinesischen Solarsektor unsere Internetseite www.EMFIS.com bekannt geben konnten, ist diese jetzt tatsächlich kurz darauf erfolgt.
Jetzt springen die Kurse bereits nach oben! Wir hoffen, dass auch Sie in unserem zuletzt empfohlenen China Solar Index (WKN: DB2CSL) investiert sind. Falls nicht: es gibt noch viel Luft nach oben. Die chinesische Solarbranche ist vom Top zum Tiefpunkt um 80-90 Prozent gefallen. Der China Solar Index deckt die wichtigsten und größten China-Solar-Unternehmen ab. Wir empfehlen weiterhin zum Kauf.
Hier die ausführliche Nachricht / Analyse:
Heute wurde von der chinesischen Regierung eine Meganews veröffentlicht. Laut einer Meldung des chinesischen Finanzministeriums sollen Großanlagen für die Herstellung von Solarstrom in China mit bis zu 20 Yuan/Watt subventioniert werden. Diese Förderung entspricht ungefähr den derzeitigen Produktionskosten von Solarzellen. Zwar sind wichtige Details des Programms noch nicht bekannt, aber es könnte bedeuten, dass die Solarmodule für die Betreiber von Solaranlagen praktisch kostenlos sind und dieser dann nur noch die Installationskosten tragen müssten. Diese Nachricht, die seit heute Nacht langsam nach Europa durchsickerte, wurde von den Investoren offensichtlich noch nicht verarbeitet.
Die Meldung führte zur Handelseröffnung in New York, wo ein Großteil der chinesischen Solarwerte als ADR gelistet ist, zu einem Kursfeuerwerk unter hohem Volumen. Trotzdem haben die Nachrichtenagenturen und Zeitungsverleger die Signifikanz dieser Meldung noch gar nicht verstanden. Entweder wartet man auf mehr Details oder man ist schlichtweg nicht in der Lage die News aus dem Chinesischen zu übersetzen?
Für uns ist dies jedenfalls ein weiteres Zeichen dafür, dass der weltweite Durchbruch der Solarindustrie – bislang war die Solarbranche auf einige wenige Märkte in Westeuropa beschränkt - unmittelbar bevorsteht. Davon werden in erster Linie die asiatischen Produzenten profitieren. Deren Produktionskosten sind tiefer und fallen schneller, als bei den westlichen Herstellern und dies führt dazu, dass die Asiaten in diesem Sektor den Weltmarkt aufrollen werden beziehungsweise schon dabei sind dies zu tun.
Chinas Solarbranche startet jetzt auch im Inland durch. Bereits am 25.03 wurde bekannt, dass Chinas Versorgerindustrie erstmals die Inlandsnutzung von Solarenergie in breitem Umfang vorantreiben wird. 18 Unternehmen, darunter die bekannten börsennotierten Solarzellenproduzenten Yingli Green Energy und Chinas größter Produzent Suntech Power, werden an einem Bieterverfahren zum Aufbau einer 10 Megawattanlage im Nordwesten Chinas mitbieten. Die Preise, zu denen der Solarstrom in das Netz eingespeist werden sollte, könnte dabei bis auf 0,69 Yuan/kwh sinken. Dies entspricht etwa der Hälfte der bisherigen Kosten von außerchinesischen Produzenten. Analysten rätselten wie China diese niedrigen Kosten erreichen kann und man vermutete, dass dies durch technologische Verbesserungen und dem starken Rückgang der Siliziumpreise, die innerhalb eines Jahres von 400 US-Dollar auf 100 US-Dollar pro Pfund fielen und mehr als 50% de r Produktionskosten ausmachen, ermöglicht wurde. Bereits im Februar ging man deshalb davon aus, dass der Solarstrom im weltweit am schnellsten wachsenden Strommarkt China, schon 2012 und damit drei Jahre früher als geplant gegenüber anderen Stromquellen konkurrenzfähig sein wird. Durch die Subventionierung wird diese Konkurrenzfähigkeit weiter vorgezogen und China könnte bereits innerhalb von eins oder zwei Jahren bis zu 1/5 der weltweiten Produktion selbst verbrauchen.
Wohlgemerkt mit dieser Zusatznachfrage rechnete bis heute niemand, denn China exportierte bisher über 90% seiner Inlandsproduktion.
Kaufen Sie also den China Solar Index (DB2CSL), um weiterhin an der Megastory teilhaben zu können.
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