EMFIS.com warnt(e) vor US-Turbulenzen
Veröffentlicht am: 09.06.2008 um 08:52 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSAufbruch oder Einbruch?
Von wirtschaftlichem Aufbruch sieht man in den USA wenig. „Angesprungen“ ist lediglich die Inflation. Und zwar gewaltig! Nach ehemaliger Berechnungsgrundlage läge die Inflation heute bei rund 7%. Den Einbruch sieht man beim Konsumentvertrauen (tiefster Stand seit 16 Jahren), bei den Arbeitslosenzahlen (Arbeitslosenquote überraschend auf 5,5% gestiegen) und einem „Zerfall“ der US-Notenbank. Die FED reagierte auf die Subprime-Krise und versuchte mit massiven Kapitalmaßnahmen die Rezession zu retten. Damit steht man heute vor einem großen Schlammassel. Zinserhöhung in den USA – wie EMFIS.com bereits zu JAHRESBEGINN prognostizierte – könnte jetzt der Krisenmantel der Vereinten Staaten werden. Hopp oder Topp – Egal was die FED macht: entweder kollabiert der US Dollar oder der US-Aktienmarkt! (Kleiner Ausschnitt unserer E-Mail Warnung „Sichern Sie Turbulenzen an US-Börsen ab“ vom 31.5.08:
„Das Thema „US-Rezession“ ist noch lange nicht vom Tisch! Beinahe wöchentlich senken Experten und die Weltbank die „Wachstums“ Prognosen. Sind wir ehrlich: 0,9% Wachstum im 1.Quartal (und dies auch noch annualisiert) spricht nicht gerade für einen Wachstumsmarkt. Die USA könnten wirklich in eine Rezession laufen, wenn die Rohstoffpreise weiterhin explodieren. Die Kaufkraft geht zurück. Der Konsum der US-Amerikaner verlagert sich zu Existenzgütern. Und gleichzeitig warten auf uns die nächsten Krisen. Eine davon könnte die Kreditkartenkrise sein. In den Medien immer weniger beachtet stellt die Liquidität vieler US-Bürger ein regelrechtes Pulverfass dar. Wenn das explodiert wird der größte Konsummarkt wie ein „Karten“-Haus in sich zusammenbrechen. Börsenguru Soros sieht die Risiken insbesondere bei Kreditausfall-Swaps. In einem Bericht der Welt Online wurde Soros wie folgt zitiert: „Probleme auf dem Swap-Markt hätten gravierende Folgen: Das am Nominalwert bemessenes Gesamtvolumen liegt bei etwa 45 Billionen Dollar. Dies entspricht etwa der Hälfte des Vermögens der US-Haushalte.“ Jim Rogers hat mittlerweile sein Vermögen nach Singapur umgeschichtet. Glauben Sie, dass diese Schwerreichen Milliardäre die Risiken im Westen unter- und im Osten die Chancen überschätzen?
Gleichzeitig belastet der Inflationsdruck. Ebenfalls durch die hohen Rohstoffpreise ausgelöst laufen die USA bei der momentanen Zinspolitik große Gefahr einer unaufhaltsamen Schieflage. Bereits jetzt liegt der Zinssatz UNTER der Inflationsrate. Eine Zinserhöhung wäre jedoch Gift für die Börse. Eine verzwickte Situation, liebe Anleger. Passen Sie auf, sind Sie vorsichtig! Die Verlierer werden diejenigen sein, die sich nicht abgesichert haben! Positiv sieht es während dessen auf der anderen Seite des Globus aus. In Asien brummt die Wirtschaft – ungeachtet der Rezessions- und Finanzängste im Westen. Denn dort beherrscht der neue Binnenmarkt Asien die Situation.“
(EMFIS.com hat zu SHORT-Positionen im US-Markt geraten!)
Mögliche Folgen nach dem Freitags-Crash und Ihre Chancen!
Die Folge dürfte eine hohe Volatilität sein. Ähnlich der heftigen Korrektur zu Jahresbeginn wird nun Nervosität die Märkte diktieren. Die Tendenz bleibt für die Weltmärkte jetzt eher negativ. Das ist aber halb so wild. Denn die Chancen liegen bei cleveren Anlegern. Die modernen Absicherungen geht man heute via CFDs (Contract for Difference) ein. Immer mehr Anleger nutzen dieses Finanzinstrument, weil es einfacher durchschaubar ist. (EMFIS bietet CFD-Handel rund um den Globus an) Bei hohen Volatilitäten bietet sich beispielsweise ein Spread-Trading an. Sie gehen einen Markt LONG (bsp. Singapur) und einen anderen SHORT (bsp. USA). Mit 20-fachen Hebeln auf einen Index müssen sich Märkte nur um 5% bewegen, und sie können den Totalverlust der Gegenbewegung „wettmachen“. So kann man also „doppelt-abgesichert“ von hohen Schwankungen (Volatilität) profitieren.
Langfristig sollten sich aber Anleger den Marktgesetzen beugen und bei schwachen Phasen vor allem in Asien zukaufen. Denn dort, wo hohes Wachstum vorhanden ist und die positiven Aussichten im Binnenmarkt schlummern, werden die Börsen auch wieder aufwärts gehen. Deshalb bereiten wir nach unserer ausführlichen China-Studie jetzt ein HongKong Aktien-Special vor. EMFIS.com wird Sie in Kürze mit einer tollen Neuigkeit überraschen. Bleiben Sie gespannt, und verlagern Sie Ihre Konzentration nach Asien. Dort, im fernen Osten, steht man bekanntlich früher auf.
Vergessen Sie beim EM-Trubel nicht: EM steht auch für Emerging Markets!
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