Einstieg in Asien: Es ist noch nicht zu spät
Veröffentlicht am: 29.03.2007 um 15:57 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Die Weltwirtschaft hat sich schon immer in Zyklen entwickelt. Die Geschichte zeigt eindrucksvoll, wie gigantische Wirtschafts- und Militärmächte, wie das Römische Reich, das Chinesische Reich, der Orient, Portugal und die gesamten Kolonialmächte entstanden sind und nach ihrer Erfolgsstory schließlich wieder zusammenbrachen. Diesen natürlichen Zyklus werden auch die USA und Europa nicht aufhalten können. Eine Vielzahl von Fakten deutet bereits heute auf den großen Wandel der globalen Neuordnung hin. Die wohl eindrucksvollste Statistik sind die Währungsreserven. Hierbei sollte man bedenken, dass viele Länder Asiens noch in der Asienkrise von 1998 fast Pleite waren. Und was ist innerhalb von nur ein paar Jahren mit den Weltwährungsreserven passiert?
Vergessen Sie nicht, dass die Reserven der Asiaten aufgrund der Leistungsbilanzüberschüsse und Direktinvestitionen weiter rapide ansteigen. Diese Gelder werden wohl eines Tages nicht mehr nur in den Zentralbanken liegen, sondern in die Wirtschaft fließen. Asiens Börsen werden nicht mehr die billigsten, sondern die teuersten sein, und das gleiches gilt für die Währungen.
Die Marktöffnung Chinas hat den Wandel bereits ins Rollen gebracht!
Und knapp 20 Jahre später sind Global Player wie beispielsweise Petrochina oder Lenovo entstanden, die bereits westliche Konzerne in den Schatten stellen. Die größten IPOs der Geschichte fanden in 2006 in China statt, größer als alle vorherigen IPOs, auch in den USA. An den deutschen Börsen werden diese Titel aber noch stiefmütterlich behandelt! Das tägliche Handelsvolumen des weltweit zweitgrößten Ölkonzerns Petrochina beträgt an der Frankfurter Börse durchschnittlich lächerliche 300.000 €.
Das geringe Interesse an Asien liegt an den Medien!
Wer hat schon im Jahre 1990 in die Microsoft-Aktie investiert? Wer kannte im Jahre 1995 die Nasdaq? Es zeigt sich immer das gleiche Muster: Der High-Tech-Boom wurde durch eine zunächst fundamental gerechtfertigte Flut an Medienberichten angeheizt. Die meisten Anleger brauchen jedoch Jahre, bis sie „Vertrauen“ gewinnen. Sie investieren erst, wenn alle anderen es auch tun. Und laufen Gefahr, damit zum Futter einer Kapitalmarktblase zu werden. Es fehlt der Mut und die Disziplin, Megatrends früh zu erkennen. Genau das ist aber der einzige Weg, um am Ende zu den Gewinnern zu gehören. Viele Anleger sind einfach „faul“ und erwarten von den Medien die Häppchen zum Diner präsentiert zu bekommen. Für Pioniere wie EMFIS.com, die bereits seit dem Jahre 2000 täglich über die Emerging Markets berichten, stößt eine solche Aufbauarbeit der Spezialinhalte bei Investmentbanken, Fondsmanagern oder Vermögensverwaltern auf riesiges Interesse! Bei Privatanlegern ist die Skepsis oft noch groß!
Wieso ist die Skepsis vorhanden?
Es fehlen die Experten! Die EMFIS-Redaktion ist mit einem sehr gut ausgestatteten Netzwerk direkt in Asien vor Ort. In Deutschland tun sich die Medien mit der Berichterstattung über die Emerging Markets schwer, da fundierte Vorortinformationen nur sehr schwer zu erhalten sind. In der EMFIS-Redaktion werden wir TÄGLICH mit Vorurteilen oder zumindest veralteten Tatsachen überschwemmt! Diese Haltung führt dazu, dass sich die meisten deutschen Anleger (oder Arbeitnehmer) immer noch zu stark und zu sicher fühlen. Nur etwa 5% der Deutschen waren jemals in Asien. Und das Bild von Slums in den Metropolen oder primitiver Ausbeuterfabriken in den Industriegegenden beherrscht immer noch das Denken. Dabei ist das Gegenteil der Fall! In Asien wachsen nicht nur die bekannten Metropolen im Galopp. Viel wichtiger ist die rapide Expansion mehrerer hundert Millionenstädte – oder gar die Entstehung völlig neuer Städte. Stadtviertel mit den modernsten Wolkenkratzern schießen wie Pilze aus dem Boden und die Infrastruktur wird auf den neuesten Stand gebracht. Allein China baut bis 2013 mehr als 80.000 km Autobahnen.
Bankberater nutzen während dessen das hauseigene Research zur Beratung, das zum größten Teil aus den Zentralen in Frankfurt stammt und sich oft auf Firmen im bekannten Umfeld der Bank beschränkt.
Nicht so EMFIS. Mit dem EMFIS Managed Account profitieren Sie von Informationen direkt aus den Emerging Markets. Unser Asien-Experte Rainer Hahn, der sich seit Jahren in Asien aufhält, erhält relevante Informationen aus erster Hand und setzt diese in Anlagetipps und Empfehlungen um.
EMFIS Managed Account ist eine Kooperation zwischen EMFIS und der renommierten Baader Service Bank.
Informieren Sie sich dazu noch heute auf www.EMFIS.com
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