DRK Delitzsch: Einsatzkräfte trainieren jeden letzten Samstag im Monat
Veröffentlicht am: 24.10.2026 um 04:30 Uhr | Redaktion boerse-global.deDer DRK Kreisverband Delitzsch setzt bei der Vorbereitung seiner Einsatzkräfte auf eine kontinuierliche Schulung. Laut einem Bericht des Kreisverbands findet der reguläre Ausbildungsdienst für den Einsatzzug an jedem letzten Samstag im Monat statt. Beginn der Einheiten ist jeweils um 08:00 Uhr am Stützpunkt in der Eilenburger Straße 61 in Delitzsch.
Das Programm vermittelt grundlegende Fähigkeiten für den Ernstfall, darunter Erste Hilfe, Sprechfunk, Dokumentation, Versorgung sowie Technik. Um den Einsatzkräften Planungssicherheit zu geben, wird der detaillierte Ausbildungsplan jeweils Anfang des Jahres ausgegeben.
Regelmäßige Schulungen auf Standortebene
Die praxisnahe Schulung von Einsatzkräften im Bevölkerungsschutz ist auch in anderen Regionen fester Bestandteil der Verbandsarbeit. Beim DRK Böblingen findet der Ausbildungsabend der Sanitätsbereitschaft von 19:30 bis 22:00 Uhr in den örtlichen DRK-Garagen an der Wilhelmstraße 36 statt, dem Standort der ehemaligen Hauptpost. Das thematische Spektrum deckt den Bereich Einsatz ab und richtet sich ohne vorherige Anmeldung an Interessierte vom Anfängerniveau bis hin zu Notfallsanitätern.
Parallel dazu öffnen Hilfsorganisationen Qualifizierungsangebote für die Bevölkerung. Die Johanniter-Regionalverbände bieten das mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) entwickelte Format „Medizinische Erstversorgung im Zivilschutz und Katastrophenfall“ an.
Wer sich professionell mit der Sicherheit und dem Schutz von Personen befasst, muss auch die rechtlichen Dokumentationspflichten im Griff haben. Diese kostenlose Vorlage hilft dabei, alle Unterweisungen rechtssicher und effizient zu protokollieren. Unterweisungen rechtssicher dokumentieren – mit dieser kostenlosen Word-Vorlage in Minuten erledigt
Der Kurs umfasst sechs Unterrichtseinheiten zu je 45 Minuten, ist kostenfrei und richtet sich an Bürger sowie an Kinder ab etwa zehn Jahren. Inhaltlich behandelt das Training die Wundversorgung und Blutungsstillung, die Improvisation mit Alltagsmitteln, Rettungs- und Transporttechniken, erweiterte psychische Erste Hilfe sowie die Einbindung in das bestehende Hilfssystem.
Großübungen und koordinierte Einsatzeinheiten
Neben lokalen Schulungsabenden testen Hilfsorganisationen ihre Einsatzkonzepte in groß angelegten Übungsszenarien. Am 24. Oktober 2026 übt die Katastrophenschutz-Einsatzeinheit NRW Mönchengladbach 4, getragen von der Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Malteser Hilfsdienst, ab 9:00 Uhr im Stadtgebiet von Mönchengladbach. Zu den Übungsorten zählen Bereiche am Borussia-Park, der Schlossparkplatz sowie das Stadtgebiet von Wickrath.
Geprobt werden die Alarmierung, die Zusammenstellung und Fahrt als geschlossener Verband, das Errichten einer Patientenablage, die Ausgabe von Verpflegungspaketen, das Ausleuchten von Einsatzstellen sowie Orientierungsfahrten mittels UTM-Koordinaten über Funk. In Mönchengladbach stellen die Hilfsorganisationen ASB, DRK, Johanniter und Malteser insgesamt vier Einsatzeinheiten für den Katastrophenschutz.
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Im Kreis Paderborn fand an der Heinz-Nixdorf-Gesamtschule eine Übung für den Betreuungsplatz BTP 500 statt. Mehr als 50 Kräfte von DRK, Maltesern und Johannitern waren daran beteiligt, unterstützt durch die DLRG.
Das Modul BTP 500 dient der Aufnahme, Betreuung und Verpflegung von bis zu 500 unverletzten Personen über einen längeren Zeitraum und stellt eine begrenzte medizinische Versorgung sicher. Im Rahmen dieses Durchgangs erprobten die Verantwortlichen erstmals einen neuen Erkundungsplan unter praktischen Bedingungen.
Fortbildung für Führungs- und Stabsstrukturen
Zur Einsatzbereitschaft gehört auch die Weiterbildung von Leitungs- und Logistikebenen. Der Katastrophenschutzstab des Landkreises Cloppenburg absolvierte einen Ausbildungstag, der Besuche bei der Großleitstelle Oldenburger Land sowie beim Verpflegungsamt der Bundeswehr in Oldenburg umfasste.
Die Fortbildung widmete sich Leitstellenabläufen, der Bereitstellung von Einmannpackungen (EPa), Prozessen rund um Einkauf und Lagerhaltung, der Versorgungslogistik bei Auslandseinsätzen sowie übergeordneten Methoden des Krisenmanagements.
