Dresdner, Synagoge

Dresdner Synagoge: Nach 3,5 Jahren Umbau ab 14. September geöffnet

Veröffentlicht am: 15.09.2026 um 08:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die Dresdner Synagoge ist wieder zugänglich: Modernisierte Schutztechnik, Brandschutz und 9,9 Millionen Euro Landesmittel stärken den Betrieb.

Dresdner Synagoge nach dreieinhalb Jahren wieder geöffnet
Die moderne Architektur der Dresdner Synagoge bei Tageslicht nach Abschluss der Umbauarbeiten. Illustration mit AI erstellt.

Nach einer Bauzeit von dreieinhalb Jahren ist die Dresdner Synagoge wiedereröffnet worden. Die Jüdische Gemeinde zu Dresden feierte die Rückkehr in das Gebäude am Abend im Rahmen eines Festes. Ab dem 14. September 2026 steht das Bauwerk der Gemeinde wieder uneingeschränkt für Gottesdienste und das alltägliche Gemeindeleben zur Verfügung.

Fokus auf baulich-technische Sicherheit und Schutzkonzepte

Die umfangreichen Baumaßnahmen an der Synagoge hatten im Januar 2023 begonnen. Im Mittelpunkt der Arbeiten stand die deutliche Verbesserung der baulich-technischen Sicherheit.

Ergänzend dazu wurden im Zuge der Modernisierung auch umfangreiche Anpassungen im Bereich des Brand- und Arbeitsschutzes vorgenommen. Ausschlaggebender Anlass für die verstärkten Schutzmaßnahmen war der rechtsextremistisch motivierte Anschlag auf die Synagoge in Halle im Jahr 2019 gewesen.

Trotz der gestiegenen Sicherheitsanforderungen setzt die Jüdische Gemeinde zu Dresden weiterhin auf Zugänglichkeit und den Austausch mit der Stadtgesellschaft. Die Gemeinde beabsichtigt, offen zu bleiben. So soll der Saal des Hauses auch künftig öffentlich nutzbar sein. Darüber hinaus sind in den Räumlichkeiten bereits weitere kulturelle Veranstaltungen wie Ausstellungen und Konzerte vorgesehen.

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Finanzielle Förderung durch den Freistaat Sachsen

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Zum Stichtag am 14. September 2026 belaufen sich die dafür bereitgestellten Mittel auf 9,9 Mio. Euro, die aus dem Etat des sächsischen Kultusministeriums für die baulich-technische Sicherung sowie für Sicherheitsdienstleistungen zur Verfügung stehen.

Neben der finanziellen Zuwendung greifen flankierende Maßnahmen der Sicherheitsbehörden. Das Landeskriminalamt berät die Gemeinden hierbei fachlich und passt seine Empfehlungen kontinuierlich an die jeweilige Gefährdungslage an. Ergänzt werden diese Vorkehrungen fortlaufend durch den polizeilichen Objektschutz vor Ort.

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