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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 30.09.2026 - 17.00 Uhr

Veröffentlicht am: 30.09.2026 um 17:05 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

USA: Private Einkommen steigen schwächer als erwartetWASHINGTON - In den USA sind die privaten Einkommen schwächer gestiegen als erwartet.

USA: Private Einkommen steigen schwächer als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die privaten Einkommen schwächer gestiegen als erwartet. Im August legten die Einkommen im Monatsvergleich um 0,2 Prozent zu, wie das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Einkommen um revidiert 0,3 (zuvor 0,4) Prozent gestiegen.

USA: Wirtschaftswachstum stärker als erwartet

WASHINGTON - Das Wachstum der US-Wirtschaft hat sich im Frühjahr überraschend etwas verstärkt. Im zweiten Quartal stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zum Vorquartal um annualisiert 2,2 Prozent, wie das Handelsministerium am Mittwoch laut einer dritten Erhebung in Washington mitteilte. Eine vorangegangene Schätzung von 1,5 Prozent wurde damit deutlich angehoben. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt eine Bestätigung erwartet. Im ersten Quartal war die größte Volkswirtschaft der Welt um 2,1 Prozent gewachsen.

ROUNDUP: Bessere Stimmung in Chinas Unternehmen zeigt konjunkturelle Belebung

PEKING - Die Stimmung in Chinas Unternehmen signalisiert wieder eine Belebung der Geschäftsaktivitäten. Der staatliche Einkaufsmanagerindex (PMI) für das produzierende Gewerbe legte im September im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Punkte auf 50,1 Punkte zu, wie das Nationale Statistikamt des Landes am Mittwoch mitteilte. Damit liegt der Indikator erstmals seit Juni wieder über der Schwelle von 50 Punkten, ab der eine Expansion der wirtschaftlichen Aktivitäten signalisiert wird. Das Ergebnis traf auch die durchschnittliche Erwartung von Experten.

ROUNDUP 2: Deutsche Inflation steigt erstmals seit Ende 2023 über drei Prozent

WIESBADEN - Rekordpreise an den Tankstellen haben das Leben in Deutschland im September so stark verteuert wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Getrieben von teurer Energie kletterte die Inflationsrate um 0,4 Prozentpunkte auf 3,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Stärker waren die Verbraucherpreise hierzulande zuletzt im Dezember 2023 mit damals 3,7 Prozent gestiegen. Von August auf September des laufenden Jahres erhöhten sich die Verbraucherpreise um 0,6 Prozent.

Deutschland: Einzelhandel wieder mit Umsatzplus

WIESBADEN - Der Einzelhandel in Deutschland hat im August nach dem überraschenden Dämpfer im Juli wieder einen Umsatzzuwachs verzeichnet. Bereinigt um Preissteigerungen (real) stiegen die Erlöse um 1,3 Prozent im Monatsvergleich, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten sogar etwas mehr auf dem Zettel, sie hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 1,5 Prozent gerechnet.

Deutschland: Importpreise steigen so stark wie seit Ende 2022 nicht mehr

WIESBADEN - Die Preise für nach Deutschland importierte Güter sind wegen des Iran-Kriegs stärker angestiegen als erwartet. Im Vergleich zum Vorjahr legten die Einfuhrpreise im August um 8,3 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. "Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Dezember 2022", schrieben die Statistiker. Volkswirte hatten mit einem Plus von 8 Prozent gerechnet.

ROUNDUP/Deutschland: Zahl der Arbeitslosen sinkt unter drei Millionen

NÜRNBERG - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im September mit 2,994 Millionen wieder unter die Drei-Millionen-Grenze gefallen. Im Vergleich zum August ist das ein Rückgang um 67.000 Menschen, im Vergleich zum September 2025 aber ein Anstieg um 40.000, wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote fiel im Vergleich zum August um 0,1 Punkte auf 6,4 Prozent. Im Vergleich zum September 2025 liegt sie jedoch 0,1 Punkte höher.

ROUNDUP: Spritpreise sinken in Deutschland bereits vor Tankrabatt deutlich

MÜNCHEN - Der Tankrabatt gilt ab Donnerstag, die Spritpreise haben bereits zuvor nachgegeben. Am Mittwochvormittag um 10.00 Uhr war Super E10 laut Daten des ADAC um 4,2 Cent billiger als zum gleichen Zeitpunkt am Dienstag. Bei Diesel ging es um 3,9 Cent nach unten. Kurz vor dem Preissprung am Mittag waren Benzin und Diesel laut Daten des Spritpreisportals Tankerkönig sogar rund 5 Cent billiger als 24 Stunden zuvor. Der Mittagssprung am Mittwoch fiel dennoch etwas höher aus als zuletzt.

Frankreich: Inflation klettert auf höchsten Stand seit über 2 Jahren

PARIS - Weiterhin hohe Öl- und Gaspreise im Zuge des Iran-Kriegs haben die Inflation in Frankreich auf den höchsten Stand seit über zwei Jahren getrieben. Die für europäische Vergleichszwecke berechneten Verbraucherpreise (HVPI) legten im September im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent zu, wie das Statistikamt Insee am Mittwoch in Paris nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im August hatte die Inflationsrate noch bei 2,6 Prozent gelegen. Experten hatten damit gerechnet, dass die Teuerung im September deutlich anzieht, aber im Schnitt nur mit einem Anstieg von 3,2 Prozent gerechnet.

Italien: Inflation steigt deutlich - Weiter über EZB-Ziel

ROM - In Italien hat sich die Inflation im September deutlich verstärkt. Die nach europäischem Standard erhobenen Verbraucherpreise (HVPI) legten auf Jahressicht um 4,1 Prozent zu, wie das Statistikamt Istat am Mittwoch in Rom nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im August hatte die Jahresrate bereits 3,2 Prozent betragen.

ROUNDUP/Behörde: Tankschiffe nahe Iran unter Beschuss

LONDON/TEHERAN - Mehrere Tankschiffe sind Berichten zufolge in der Straße von Hormus unter Beschuss geraten. Wie die britische Behörde für Sicherheit in der Schifffahrt (UKMTO) in separaten Meldungen mitteilte, wurden drei Schiffe von unbekannten Projektilen getroffen. Die Vorfälle ereigneten sich demnach bereits am Dienstag.

Bericht: Rohölexporte vom Golf auf Vorkriegsniveau - Benzin deutlich darunter

HORMUS - Rohölexporte arabischer Länder am Persischen Golf erreichen einem Bericht des Datenanbieters Kpler zufolge Größenordnungen wie vor Ausbruch des Iran-Kriegs. Rohölausfuhren durch die Straße von Hormus lägen im Wochendurchschnitt zuletzt sogar leicht über Vergleichswerten vor Ausbruch der Angriffe in der Meerenge, heißt es in einem Bericht, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

SNB kauft im zweiten Quartal Devisen im Umfang von 1,4 Mrd Franken

ZÜRICH - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat auch im zweiten Quartal wieder am Devisenmarkt interveniert. Allerdings fiel die Intervention geringer aus als im Vorquartal.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jkr

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