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Dortmund: Chefs von Westfalenhallen und EDG erhalten Vertragsverlängerung

Veröffentlicht am: 04.09.2026 um 10:01 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Dortmund verlängert Verträge bei Westfalenhallen und EDG, während Gespräche über die Leitungen von DSW21 und Hafen weiterlaufen.

Dortmund verlängert Führungsverträge und verhandelt über DSW21
Dortmunder Stadtlandschaft mit industrieller Architektur und Infrastruktur bei Dämmerung. Illustration mit AI erstellt.

Die Stadt Dortmund stellt die Weichen für die zukünftige Führung ihrer wichtigsten kommunalen Tochterunternehmen. Wie aktuelle Berichte zeigen, stehen mehrere wegweisende Personalentscheidungen auf der Agenda, die sowohl Kontinuität als auch Stabilität in der strategischen Ausrichtung der städtischen Beteiligungen gewährleisten sollen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Verträge der Geschäftsführungen der Westfalenhallen, der EDG, der DSW21 sowie des Dortmunder Hafens.

Vertragsverlängerungen für Westfalenhallen und EDG

Eine zentrale Personalie betrifft die Westfalenhallen Dortmund. Die amtierende Chefin Sabine Loos soll ihren Vertrag verlängern. Die 65-Jährige steht damit vor einer weiteren Amtszeit an der Spitze des überregional bedeutenden Messe- und Veranstaltungszentrums.

Die Entscheidung für die Fortführung der Zusammenarbeit mit Loos gilt als Signal für eine stabile Weiterentwicklung des Standorts, der als wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region fungiert.

Parallel dazu gibt es Klarheit bei der EDG Entsorgung Dortmund GmbH. Der Geschäftsführer Rainer Wallmann hat eine Vertragsverlängerung erhalten. Der neue Kontrakt sieht eine Laufzeit von zwei Jahren vor.

Mit dieser Entscheidung sichert die Stadt die Leitung des kommunalen Entsorgungs- und Reinigungsbetriebs ab, der eine wesentliche Rolle in der lokalen Daseinsvorsorge einnimmt und für die infrastrukturelle Sauberkeit der Stadt verantwortlich zeichnet.

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Laufende Gespräche bei DSW21 und Dortmunder Hafen

Während bei den Westfalenhallen und der EDG bereits konkrete Entscheidungen getroffen wurden, befinden sich andere Personalien derzeit noch in der Abstimmungsphase. Betroffen sind hierbei die Dortmunder Stadtwerke (DSW21) sowie die Dortmunder Hafen AG.

Bei der DSW21 laufen derzeit Gespräche mit dem Chef Ulrich Jaeger über dessen auslaufenden Vertrag. Jaeger verantwortet das operative Geschäft des Verkehrs- und Versorgungsunternehmens, das vor erheblichen Transformationsaufgaben im Bereich der Mobilitätswende und der Energieversorgung steht. Eine Entscheidung über die Fortsetzung seiner Tätigkeit wird im Rahmen der laufenden Verhandlungen erwartet.

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Ebenfalls Gegenstand aktueller Gespräche ist die Position der Geschäftsführung beim Dortmunder Hafen. Hier wird mit der Chefin Bettina Brennenstuhl über eine mögliche Fortführung ihrer Tätigkeit beraten, da auch ihr Vertrag in absehbarer Zeit endet. Der Hafen gilt als einer der größten Kanalhäfen Europas und ist ein zentraler Logistik-Hub für das östliche Ruhrgebiet.

Die Entscheidungen über diese Spitzenpositionen sind für die Stadt Dortmund von hoher strategischer Relevanz, da die betroffenen Unternehmen Kernbereiche der städtischen Infrastruktur, Logistik und Wirtschaftsförderung abdecken. Die Ergebnisse der noch ausstehenden Verhandlungen dürften in den kommenden Gremiensitzungen der jeweiligen Aufsichtsräte finalisiert werden.

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