Bundesregierung senkt Wachstumsprognose wegen Exportschwäche
27.01.2026 - 06:39:51Die neue Regierungsprognose rechnet nur noch mit einem schwachen Wachstum der Exporte aus Deutschland in andere Länder. Für 2026 werden 0,8 Prozent erwartet, statt bislang 1,2 Prozent. Für 2027 bleibt es bei 1,6 Prozent. Wegen der Probleme mit den USA und China sei die Exportwirtschaft von "doppeltem Gegenwind" betroffen, heißt es in einer Präsentation des Wirtschaftsministeriums zur neuen Prognose, über die das "Handelsblatt" schreibt.
Mit einem Wachstum des privaten Konsums von 0,8 Prozent 2026 und 1,1 Prozent 2027 fällt auch die binnenwirtschaftliche Erholung verhalten aus. Getragen ist das BIP-Plus vielmehr vom Staatskonsum: Dieser legt im laufenden Jahr laut Regierungsprognose um 2,4 Prozent zu. Bei der Arbeitslosenquote rechnet die Bundesregierung 2026 mit 6,2 Prozent und 2027 mit sechs Prozent.


