DGB warnt Merz vor verlorenem Jahr für Beschäftigte
10.01.2026 - 10:40:40
"Dabei ist völlig klar: Menschen krank zur Arbeit zu schicken oder von ihnen zu verlangen, später in Rente zu gehen, das bringt keinen einzigen neuen Auftrag in unser Land", sagte Fahimi. Den Fokus auf sozialen Kahlschlag anstelle auf Wachstums- und Innovationspolitik zu legen, sei allenfalls "Öl ins Feuer wachsender gesellschaftlicher Unzufriedenheit".
Aktuell sehe sie die "Gefahr einer zunehmenden sozialen Spaltung", sagte Fahimi der "NOZ". "Wir müssen also dringend toxische Debatten wie eben die über den sozialen Kahlschlag beenden und alles tun, um den Standort zu sichern und Wachstum zu generieren. Ansonsten werden wir die AfD nur schwer eindämmen können", warnte die DGB-Chefin. Das Jahr 2026 dürfe "kein verlorenes Jahr für die Arbeitnehmer werden, das sollte die Koalition beherzigen."


