Rohstoff-Riesen, Trendwende

Die Rohstoff-Riesen: Kommt jetzt die Trendwende?

Veröffentlicht am: 03.04.2008 um 15:06 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Die globale Aktienmarkt-Korrektur hat an den Emerging Markets auch die Titel der Rohstoff-Produzenten deutlich korrigieren lassen. Auch das von uns empfohlene Zertifikat auf den S-BOX EM Rohstoff & Industriemetall-Index der Dresdner Bank (WKN: DR5XT3) hat Federn lassen müssen. Vom bisherigen Höchststand bei 155 Euro ist es inzwischen auf ein attraktives Niveau von 115 Euro abgerutscht. Dies schafft eine interessante Einstiegsgelegenheit. Gleichzeitig sind nämlich die Rohstoff-Notierungen in den meisten Fällen durchaus robust geblieben. Bei vielen Rohstoffklassen (Öl, Gold etc.) wurden sogar neue Höchststände erreicht.

Die ausgezeichneten Langfristchancen dieser Aktiengattung sollten eigentlich jedem Anleger geläufig sein. Die Nachfrage nach Energie und Industriemetallen in den Wachstumsregionen dieser Welt wird nach Meinung der Rohstoffexperten noch Jahrzehnte lang steigen. Das Rohstoff-Angebot indessen wird kaum Schritt halten können. In den vergangenen Jahrzehnten wurden nämlich die Exploration und der Aufbau neuer Förderstätten sträflich vernachlässigt. Diese Fehlentwicklung lässt sich kurzfristig nur schwer ausbügeln.

Unserer Einschätzung zufolge sind gerade jene Rohstoff-Unternehmen interessant, die selbst aus den Emerging Markets stammen. Genau dort liegen nämlich noch die großen Vorkommen. Da viele dieser börsennotierten Rohstoffriesen teilweise noch staatlich reglementiert werden, haben sie einen weit besseren Zugriff auf die Bodenschätze ihrer Heimatstaaten, als die westlichen Konkurrenten. Viele von ihnen (um hier nur Gazprom, PetroChina oder Petrobras zu nennen) sind in ihrem Betätigungsfeld reinrassige Monopolisten. Gleichzeitig ist die Nachfrage direkt vor Ort – und damit auch der Absatzmarkt - mittlerweile erheblich.

Ob in Russland, Brasilien oder China: Die Rohstoffkonzerne der Schwellenländer stehen heute bestens da. Steigende Rohstoffpreise hebeln die Gewinne spürbar nach oben. Zudem verfügen sie inzwischen über ausreichend Know-How und auch über das nötige Kleingeld, um ihre Expansion weiter voranzutreiben. Die Rohstoffriesen der Emerging Markets gehören heute zu den mächtigsten Konzernen der Welt. Ihre Bedeutung wird in Zukunft noch steigen. Von einer Abhängigkeit von der westlichen Konkurrenz kann so heute keine Rede mehr sein.

Wir sehen die heftige Korrektur bei den Rohstoffaktien der Emerging Markets jetzt als attraktive Einstiegsgelegenheit. Das Dresdner Bank Zertifikat auf den S-BOX EM Rohstoff- & Industriemetallindex (WKN DR5XT3) bietet hier den Zugriff auf einige besonders interessante und inzwischen wieder günstige Rohstoffgesellschaften.

Das Zertifikat (WKN: DR5XT3) enthält die Aktien folgender Unternehmen:

Aluminium Corp. of China (China)
Antofagasta (Chile)
China Petroleum & Chemical Corp. (Sinopec)
Cia. Vale do Rio Doce (Brasilien)
Cnooc (China)
Gazprom (Russland)
Grupo Mexico (Mexiko)
International Nickel Indonesia (Indonesien)
Jiangxi Copper (China)
Lukoil (Russland)
Norilsk Nickel (Russland)
Petrobras (Brasilien)
Petrochina (China)
PTT (Thailand)
Rosneft Oil (Russland)
Sasol (Südafrika)
Southern Copper (Peru)
Vedanta Resources (Indien)
Yanzhou Coal Mining (China)
Zijin Mining Group (China)

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