Bahn-Gewerkschaft kritisiert verzögerte Generalsanierung
21.06.2025 - 01:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deDabei verkenne sie offenbar die komplexe, teils mehrjährige Planungstiefe, mit der solche Maßnahmen vorbereitet würden. "Zudem scheint ihr die Weitsicht zu fehlen, welche Folgen solche Verschiebungen für Personal, Finanzierung, Fahrgäste und letztlich die Sicherheit des Bahnbetriebs haben." Thomas Brandt, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats von Infrago und Aufsichtsratsmitglied bei der Deutschen Bahn, räumte dagegen gegenüber den Funke-Zeitungen ein: "Die Frage ist, welche Belastung wir den Menschen zumuten können. Und was die Bauindustrie überhaupt leisten kann. Eine Beschränkung auf vier bis fünf Generalsanierungen im Jahr wäre schon sinnvoll." Der Vorwurf der EVG, dass Gerd tom Markotten mit ihren Aussagen ihre Kompetenzen überschritten hätte, und der Schlussfolgerung, dass es offenbar Streit im Bahnvorstand gebe, wies ein Sprecher der Bahn gegenüber den Funke-Zeitungen zurück: "Es gibt keinen Streit im Vorstand." Die Entscheidung, wann, wo und wie viel gebaut werde, treffe die Infrago.
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