Zugverkehr

Deutsche Bahn verschenkt BahnCard 25 an Jugendliche

17.05.2026 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Die Deutsche Bahn startet eine Rabatt-Offensive für junge Fahrgäste.

Familienabteil bei der Deutschen Bahn (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Familienabteil bei der Deutschen Bahn (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Das Unternehmen verschenkt die "Jugend-Bahncard 25" für ein ganzes Jahr an alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland, wie Bahnchefin Evelyn Palla in der "Bild am Sonntag" ankündigte. Das Unternehmen öffne damit seine Zugtüren für potenziell 15 Millionen Jugendliche.

Die Bahncard-Aktion startet Mitte Juni und läuft bis Ende September. Das Angebot richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen im Alter von sechs bis einschließlich 18 Jahren - unabhängig von der Nationalität. Die Karte, die regulär 7,90 Euro kostet, wird für zwölf Monate kostenlos zur Verfügung gestellt. Palla sagte der "Bild am Sonntag": "Millionen Jugendliche sollen mit der Gratis-Jugend-Bahncard-25 in einen schönen Sommer starten." Kinder unter sechs Jahren reisten ohnehin umsonst.

Mit der geschenkten Karte erhalten die jungen Fahrgäste ab Aktivierung 25 Prozent Nachlass auf alle Super-Spar-, Spar- und Flexpreise der ersten und zweiten Klasse im ICE sowie im IC/EC. Buchung und Nutzung erfolgen rein digital über bahn.de oder die App "DB Navigator" mittels eines eigenen Kundenkontos. Die Karte läuft nach einem Jahr automatisch ab, eine Kündigung ist nicht erforderlich. Für alleinreisende Kinder von sechs bis 14 Jahren reduziert die Karte den ohnehin halbierten Fahrpreis um weitere 25 Prozent; in Begleitung von Eltern oder Großeltern reisen sie im Fernverkehr weiterhin generell komplett kostenlos.

Gleichzeitig steuert der Staatskonzern nach einem Verlust von 2,3 Milliarden Euro im vergangenen Jahr finanziell um und könnte in diesem Jahr eine schwarze Null erreichen. Palla sagte der "Bild am Sonntag": "Es macht sich bezahlt, dass wir die Bahn auf Effizienz trimmen. Eine schwarze Null scheint nach einem halben Jahrzehnt an Milliardenverlusten greifbar nah. Unser internes Verschlankungsprogramm mobilisiert auch die Zahlen Richtung steigender Wirtschaftlichkeit und damit Stabilität."

de | wirtschaft | 69352013 |

Weitere Meldungen

Handelsverbände fordern Freigabe der Sonntagsöffnungszeiten Nach der Ankündigung der Bundesregierung, die Sonntagsöffnungszeiten für Bäckereien und Konditoreien zu verlängern, fordern Handelsverbände eine völlige Freigabe der Öffnungszeiten an Sonntagen."Einkaufen ist auch Freizeiterlebnis, daher setzen wir uns für Sonntagsöffnungen im Einzelhandel ein, um Innenstädte attraktiv und lebendig zu halten", sagte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE), Stefan Genth, der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe).Der Geschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, Nils Busch-Petersen, sagte demselben Blatt: "Wir sollten endlich einen Schritt voran machen und den Sonntag in das Ermessen der Kaufleute und Kunden stellen." Wer in Deutschland sonntags ein Hemd verkaufe, mache sich strafbar. (Wirtschaft, 06.07.2026 - 00:00) weiterlesen...

Rheinmetall-Chef spricht von Rückschlag nach Fregatten-Aus Rheinmetall-Chef Armin Papperger hat das Aus für das Fregatten-Projekt F126 als Rückschlag bezeichnet. (Politik, 04.07.2026 - 16:45) weiterlesen...

Hunderte Soldaten wechseln in Rüstungsindustrie Immer mehr Soldaten wechseln in die Rüstungsindustrie. (Politik, 04.07.2026 - 09:00) weiterlesen...

Kassen warnen vor Verwässerung der Gesundheitsreform Der Krankenkassen-Spitzenverband warnt vor einem Aufweichen der Gesundheitsreform. (Politik, 04.07.2026 - 07:28) weiterlesen...

RWE sieht Korrekturbedarf bei Kraftwerksgesetz Der Vorstandsvorsitzende des größten deutschen Kraftwerksbetreibers RWE, Markus Krebber, sieht Korrekturbedarf bei dem von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) vorgelegten "Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz" (StromVKG). (Wirtschaft, 04.07.2026 - 01:05) weiterlesen...

Bericht: Aleph-Alpha-Fusion mit Cohere verzögert sich Der Zusammenschluss des einstigen deutschen Vorzeige-Start-ups Aleph Alpha mit der kanadischen KI-Firma Cohere dauert offenbar länger als von einigen beteiligten Personen erhofft. (Wirtschaft, 03.07.2026 - 10:18) weiterlesen...