ROUNDUP, Deutschland

Deutschland liefert Ukraine weitere Panzerhaubitzen 2000

06.09.2024 - 12:58:35

Deutschland wird der Ukraine zwölf weitere Panzerhaubitzen 2000 im Wert von 150 Millionen Euro für ihren Abwehrkampf gegen die russischen Invasoren liefern.

Sechs der modernen Artilleriegeschütze mit einer Reichweite zwischen 30 und 56 Kilometern würden noch in diesem Jahr geliefert, sechs weitere im nächsten Jahr, kündigte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz an.

Dort beraten die Verbündeten der Ukraine derzeit über weitere Unterstützung des Landes, das sich seit Februar 2022 gegen die russischen Angreifer verteidigt. Überraschend nahm erstmals der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an einem solchen Treffen teil. "Wir brauchen mehr Waffen, um die russischen Truppen von unserem Territorium zu vertreiben und besonders aus dem Gebiet Donezk", sagte Selenskyj bei der Eröffnungssitzung.

Er forderte insbesondere Waffen mit größerer Reichweite. "Wir brauchen diese Mittel (...) nicht nur für die besetzten Gebiete der Ukraine, sondern auch für die russischen Gebiete, um Russland zu motivieren, um Frieden zu ersuchen."

Deutschland ist nach den USA der zweitgrößte Waffenlieferant der Ukraine. Die Bundesregierung hat in diesem Jahr mehr als sieben Milliarden Euro und im nächsten Jahr vier Milliarden Euro für die Ukraine im Haushalt eingeplant. Danach soll die Hilfe umgestellt werden. Dann soll sie aus einem Kredit über rund 50 Milliarden US-Dollar (rund 45 Milliarden Euro) finanziert werden, die aus Zinserträgen aus eingefrorener russischer Staatsvermögen stammen. Wie das technisch umgesetzt werden soll, ist aber noch nicht geklärt.

@ dpa.de

Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt anmelden.

Weitere Meldungen

Kanzler und Digitalminister offen für Social-Media-Verbot Der Zugang von Kindern und Jugendlichen zu sozialen Medien wird auch in Deutschland kontrovers diskutiert - jetzt hat sich allen voran Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) offen für ein Social-Media-Verbot für Minderjährige gezeigt. (Boerse, 18.02.2026 - 13:55) weiterlesen...

Trendwende im Wohnungsbau in Deutschland? Wieder mehr Baugenehmigungen Es ist ein Hoffnungsschimmer im seit Jahren kriselnden Wohnungsbau in Deutschland, aber ist es auch schon die Trendwende? Nach drei Jahren mit rückläufigen Zahlen genehmigten die Behörden 2025 wieder mehr neue Wohnungen. (Boerse, 18.02.2026 - 11:07) weiterlesen...

Keine zusätzlichen Jobs zum Jahresende in Deutschland In der deutschen Wirtschaft sind zum Jahresende keine zusätzlichen Jobs mehr entstanden. (Boerse, 18.02.2026 - 10:51) weiterlesen...

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 17.02.2026 - 17.00 Uhr ZEW-Konjunkturerwartungen trüben sich unerwartet etwas einMANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen von Finanzexperten für Deutschland haben sich im Februar überraschend eingetrübt. (Boerse, 17.02.2026 - 17:05) weiterlesen...

ZEW-Konjunkturerwartungen trüben sich unerwartet etwas ein Die Konjunkturerwartungen von Finanzexperten für Deutschland haben sich im Februar überraschend eingetrübt. (Boerse, 17.02.2026 - 12:15) weiterlesen...

Integration von Ukrainern in den Arbeitsmarkt kommt voran Von den in den ersten sechs Kriegsmonaten nach Deutschland geflüchteten Ukrainern im erwerbsfähigen Alter hat dreieinhalb Jahre später die Hälfte einen Job gefunden. (Boerse, 17.02.2026 - 11:14) weiterlesen...