KONJUNKTUR, Uhr

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 05.09.2024 - 17.00 Uhr

05.09.2024 - 17:05:04

Deutsche Industrie dank großer Orders mit überraschendem AuftragsplusWIESBADEN - Der Auftragseingang hat erneut für einen Lichtblick in der angeschlagenen deutschen Industrie gesorgt.

ROUNDUP: Deutsche Industrie dank großer Orders mit überraschendem Auftragsplus

WIESBADEN - Der Auftragseingang hat erneut für einen Lichtblick in der angeschlagenen deutschen Industrie gesorgt. Im Juli sei der Eingang der Bestellungen dank des Einflusses von Großaufträgen im Monatsvergleich um 2,9 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag in Wiesbaden mit. Dies ist der zweite Anstieg in Folge, nachdem der Auftragseingang zuvor fünf Monate kontinuierlich gesunken war. Analysten wurden positiv überrascht. Sie hatten für Juli im Schnitt einen Rückgang um 1,7 Prozent erwartet.

USA: Dienstleister-Stimmung hellt sich überraschend weiter auf

TEMPE - Die Stimmung unter den Dienstleistern in den USA hat sich im August unerwartet etwas aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex des Instituts for Supply Management (ISM) stieg zum Vormonat um 0,1 Punkte auf 51,5 Zähler, wie das Institut am Donnerstag in Tempe mitteilte. Es ist der zweite Anstieg in Folge. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem unveränderten Wert von 51,4 Punkten gerechnet.

ROUNDUP: Wirtschaftsforscher erwarten null Wachstum im laufenden Jahr

MÜNCHEN - Drei führende Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Prognosen am Donnerstag deutlich gesenkt. Das Münchner Ifo-Institut und das IWH in Halle rechnen für dieses Jahr jetzt mit null Wirtschaftswachstum, das RWI in Essen mit 0,1 Prozent. Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser sagt: "Die deutsche Wirtschaft steckt fest", während "andere Länder den Aufwind spüren". Das liege nicht nur an der Konjunktur: "Wir haben eine strukturelle Krise."

USA: Privatwirtschaft schafft deutlich weniger Stellen als erwartet - ADP

WASHINGTON - Die Privatwirtschaft in den USA hat im August deutlich weniger Stellen geschaffen als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der Beschäftigten um 99.000, wie der Arbeitsmarktdienstleister ADP am Donnerstag in Washington mitteilte. Dies war der geringste Anstieg seit Januar 2021. Volkswirte hatten im Schnitt mit 145.000 neuen Arbeitsplätzen gerechnet.

Ifo-Institut sieht kein Wachstum im laufenden Jahr

MÜNCHEN - Das Ifo-Institut hat seine Wachstumsprognose für dieses Jahr zurückgenommen und rechnet nun mit null Wirtschaftswachstum und steigender Arbeitslosigkeit. Die Münchner Wirtschaftsforscher korrigierten ihre Prognose vom Sommer auch für nächstes Jahr nach unten. Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser sagt: "Die deutsche Wirtschaft steckt fest", während "andere Länder den Aufwind spüren". Das liege nicht nur an der Konjunktur: "Wir haben eine strukturelle Krise."

Eurozone: Umsatz im Einzelhandel leicht gestiegen

LUXEMBURG - Die Umsätze im Einzelhandel der Eurozone haben sich im Juli etwas schwächer als erwartet entwickelt. Im Monatsvergleich stiegen sie um 0,1 Prozent, wie das europäische Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte. Ökonomen hatten im Schnitt mit einem etwas stärkeren Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet. Im Juni waren die Umsätze um 0,4 Prozent gesunken.

Putin will weiter Gas nach Europa liefern

WLADIWOSTOK - Kremlchef Wladimir Putin hat Moskaus Bereitschaft zur Fortsetzung des Transits russischen Gases durch die Ukraine nach Europa bekräftigt. "Denn wir und der Konzern Gazprom US3682872078 wollen unsere Verpflichtungen gegenüber unseren Klienten erfüllen, mit denen es langfristige Verträge gibt", sagte der russische Präsident auf einer Plenarsitzung beim Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok am Pazifik. Der Transitvertrag ende aber zum Jahreswechsel und Russland könne die Ukraine nicht zur Verlängerung zwingen.

Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

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