Fleischkonsum stagniert auf hohem Niveau

05.02.2020 - 08:53:41 | ad-hoc-news.de

Der Trend in der Fleischproduktion in der Bundesrepublik geht zu Geflügel.

Wurst - Foto: über dts Nachrichtenagentur
Wurst - Foto: über dts Nachrichtenagentur
In deutschen Schlachtbetrieben wurde im vergangenen Jahr nahezu 8 Millionen Tonnen Fleisch produziert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum, bedeutet dies einen leichten Rückgang der Gesamtmenge um 1,4 Prozent. Diese Zahlen veröffentlichte das Statistische Bundesamt am heutigen Mittwoch. Trotz der stagnierenden Gesamtmenge, gab es eine deutliche Verschiebung innerhalb der Fleischproduktion. Während die Produktion von inländischem Schweinefleisch zurückging, erhöhte sich die Menge von Rind- und Geflügelfleisch. Das statistische Bundesamt registrierte insgesamt eine Anzahl von 59,7 Millionen Schlachtungen. Dabei wird die Fleischproduktion weiterhin eindeutig vom Schweinefleisch dominiert. Von den 59,7 Millionen Tieren, waren 55,1 Millionen Schweine. Dies bedeutet einen Rückgang der Anzahl der geschlachteten Schweine um 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings ist auch auf dem Hauptsektor der deutschen Fleischproduktion eine Veränderung wahrnehmbar. Die Anzahl inländischer Schweine in den Schlachthöfen sank um 3,4 Prozent auf 51,8 Millionen. Dagegen stieg die Anzahl von importierten Tieren, die in deutschen Schlachthöfen verarbeitet wurden um 2,7 Prozent, oder 3,3 Millionen in absoluten Zahlen. Damit fiel die Produktionsmenge gegenüber 2018 insgesamt um 2,6 Prozent auf aktuell 5,2 Millionen Tonnen Schweinefleisch. Auch die absolute Anzahl von Rindern sank auf jetzt 3,5 Millionen, oder um 0,8 Prozent. Diese Verminderung der Anzahl wurde durch eine Steigerung des Schlachtgewichts aufgefangen, so dass die produzierte Menge auf 1,1 Millionen Tonnen anstieg. Bei Geflügelfleisch zeigt sich eine ähnliche Entwicklung. Die Gesamtmenge erhöhte sich um 0,8 Prozent auf insgesamt 1,6 Millionen Tonnen. Die Wachstumssektoren bei Geflügelfleisch waren dabei die Produktion von Jungmasthühnern und Puten. Über einen längeren Zeitraum beobachtet zeigt sich bei Geflügelfleisch ein deutlicher Aufwärtstrend. Zwischen 2009 und 2019 steigerte sich die Gesamtmenge um 22 Prozent. Dagegen stagnierte die Produktion von Schweine- und Rindfleisch in diesem Zeitraum, so die Zahlen des statistischen Bundesamtes.

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für immer kostenlos
wirtschaft | 59799337 |

Weitere Meldungen

Digitalminister erwartet dramatische Jobverluste durch KI Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat das Land aufgerufen, sich auf einen dramatischen Arbeitsplatzabbau durch Künstliche Intelligenz einzustellen."Die Zeit, in der die Industrie eine Jobmaschine war, geht zu Ende. (Politik, 21.03.2026 - 01:00) weiterlesen...

Taskforce der Koalition nimmt Lebensmittelpreisen in den Blick Die wegen der hohen Spritkosten eingerichtete Taskforce von Union und SPD wird nun auch die steigenden Lebensmittelpreise infolge des Nahost-Krieges ins Visier nehmen.Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Esra Limbacher, sagte der "Rheinischen Post" (Samstag): "Tag für Tag wird es offensichtlicher, dass der Krieg im Iran kein schnelles Ende finden wird. (Politik, 21.03.2026 - 00:52) weiterlesen...

Deutsche Sicherheitsbehörden passen Maßnahmen an Nach der Terror-Drohung gegen Touristen weltweit durch den Iran passen deutsche Sicherheitsbehörden ihre Maßnahmen an.Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, der CDU-Politiker Christoph Ploß, sagte der "Bild-Zeitung": "Die deutschen Sicherheitsbehörden sind angesichts der Lage im Iran besonders wachsam, haben auch die beliebten Tourismusregionen im Blick und passen ihre Maßnahmen der aktuellen Lage an. (Politik, 21.03.2026 - 00:26) weiterlesen...

Verkehrsministerium will EuGH-Urteil zu Trassenpreisbremse prüfen Das Verkehrsministerium will das EuGH-Urteil zur Trassenpreisbremse prüfen. (Politik, 20.03.2026 - 19:47) weiterlesen...

Bundesregierung mahnt bei Energiepreisen zu Geduld Die Bundesregierung mahnt mit Blick auf die nach dem Kriegsausbruch im Nahen Osten deutlich gestiegenen Energiepreise zur Geduld.Man müsse die beschlossenen Dinge erst einmal wirken lassen, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille am Freitag der dts Nachrichtenagentur. (Politik, 20.03.2026 - 12:57) weiterlesen...

Düngerknappheit könnte für höhere Lebensmittelpreise sorgen Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) befürchtet höhere Lebensmittelpreise aufgrund einer drohenden Düngemittelknappheit infolge des Iran-Kriegs.Die Landwirte beobachteten die infolge des Kriegs gegen den Iran steigenden Preise für Dünger mit großer Sorge, sagte Rainer den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. (Politik, 20.03.2026 - 12:41) weiterlesen...