Arbeitsmarkt, Luftfahrt

Lufthansa will 4.000 Stellen bis 2030 abbauen

29.09.2025 - 08:06:23 | dts-nachrichtenagentur.de

Der Lufthansa-Konzern will bis zum Ende des Jahrzehnts 4.000 Stellen abbauen.

Lufthansa-Flugzeuge (Archiv) - Foto: über dts Nachrichtenagentur
Lufthansa-Flugzeuge (Archiv) - Foto: über dts Nachrichtenagentur
Der "überwiegende Teil" davon solle in Deutschland wegfallen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Das solle "in Abstimmung mit den Sozialpartnern" erfolgen. Der Fokus liege dabei auf den administrativen und nicht den operativen Rollen, hieß es weiter. Ersetzt werden sollen die Tätigkeiten unter anderem durch Digitalisierung und einen vermehrten Einsatz von Künstlicher Intelligenz.

Außerdem prüfe man, "welche Tätigkeiten zum Beispiel aufgrund von Doppelarbeiten in Zukunft nicht mehr wie bisher erforderlich sein werden", so der Konzern. Die Fluggesellschaft hatte sich bislang nicht komplett von der Krise während der Coronapandemie erholen können und liegt in der angebotenen Kapazität und Produktivität noch unter dem Niveau von 2019. Damals hatte der Konzern bereits Zehntausende Stellen gestrichen. Mitte September hatte die Lufthansa schließlich bekannt gegeben, dass zentrale Funktionen ihrer Airlines zusammengeführt werden sollen. So sollen die Flugnetze der Kurz- und Mittelstrecke von Lufthansa, Swiss, Austrian und Brussels Airlines ab Januar 2026 gebündelt gesteuert werden.

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für immer kostenlos
wirtschaft | 68231348 |

Weitere Meldungen

Tarifbindung stagniert 2025 bei 49 Prozent 49 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland sind im Jahr 2025 in einem tarifgebundenen Betrieb beschäftigt gewesen. (Wirtschaft, 20.03.2026 - 08:11) weiterlesen...

Verdi bestreikt dpa Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die rund 800 Beschäftigten der Deutschen Presse Agentur für den heutigen Freitag zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. (Wirtschaft, 20.03.2026 - 07:14) weiterlesen...

BDL warnt vor Eskalation der Streiks im Luftverkehr Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) warnt vor den Folgen der anhaltenden Streiks im deutschen Luftverkehr."Die Arbeitsniederlegungen treffen den Luftverkehrsstandort Deutschland in einer ohnehin kritischen Phase", teilte der Verband am Mittwoch mit. (Wirtschaft, 18.03.2026 - 10:18) weiterlesen...

Verdi warnt vor Commerzbank-Übernahme durch Unicredit Die Gewerkschaft Verdi warnt im Falle einer Übernahme der Commerzbank durch die italienische Großbank Unicredit vor massiven Folgen für die Beschäftigten."Bei Bankenfusionen werden fast immer Doppelstrukturen abgebaut", sagte Jan Duscheck, Bundesfachgruppenleiter Bankgewerbe bei Verdi, der "Bild" (Dienstagsausgabe). (Wirtschaft, 17.03.2026 - 08:53) weiterlesen...

Warnstreik: Flughafen BER stellt am Mittwoch Flugverkehr ein Am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) sollen am Mittwoch, dem 18. (Sonstige, 16.03.2026 - 17:57) weiterlesen...

Verdi ruft für Mittwoch zu Streik am BER auf Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten am Flughafen BER für Mittwoch zum Warnstreik aufgerufen. (Wirtschaft, 16.03.2026 - 14:46) weiterlesen...