Studie: Iran-Krieg drückt auf Verbraucherstimmung
26.03.2026 - 08:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deDie Anschaffungsneigung bleibt davon in diesem Monat noch weitgehend unberührt und zeigt mit einem Stand von -10,9 Punkten nur moderate Verluste im Vergleich zum Vormonat. Und auch die Sparneigung, die im Februar einen neuen Höchststand seit 2008 erreichte, stabilisiert sich vorerst im März auf einem sehr hohen Niveau von 18,5 Punkten.
"Mit dem Rückgang auf -28 Punkte zeigt sich eine spürbare Eintrübung des Konsumklimas. Zwar reagieren die Anschaffungsneigung und die Sparneigung im Moment noch wenig auf die geopolitischen Ereignisse im Iran, aber die Verbraucher erwarten, dass die Inflation durch die gestiegenen Energiepreise wieder anzieht, und die wirtschaftliche Erholung erneut gebremst wird", erklärte Rolf Bürkl vom Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), das die monatliche Erhebung mitverantwortet. 60 Prozent der Deutschen geben demnach an, dass sie davon ausgehen, dass die Preise für Öl, Gas und Benzin dauerhaft hoch bleiben. "Das drückt natürlich auf die Verbraucherstimmung".
Die Studie zeigt zudem, dass generell die Verunsicherung von Konsumenten durch den Iran-Krieg zunimmt: Über 90 Prozent der Befragten, die eine wesentliche Verschlechterung ihrer Einkommenssituation erwarten, gehen davon aus, dass die Welt in den kommenden Jahren infolge des Krieges unsicherer werden wird.
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