Reaktionen: 'Ukraine nicht allein' bis 'Seien Sie stark'
01.03.2025 - 07:10:46 | dpa.deNach der Drohung von US-PrĂ€sident Donald Trump, die US-Hilfe einzustellen, versichert man Kiew SolidaritĂ€t. Ein Ăberblick ĂŒber die Reaktionen.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf der Plattform X: "Niemand will Frieden mehr als die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger der Ukraine! Deswegen suchen wir gemeinsam den Weg zu einem dauerhaften und gerechten Frieden. Auf Deutschland - und auf Europa - kann sich die Ukraine verlassen."
Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz, ebenfalls auf X: "Lieber Wolodymyr Selenskyj, wir stehen der Ukraine in guten wie in schwierigen Zeiten zur Seite. Wir dĂŒrfen in diesem schrecklichen Krieg niemals Angreifer und Opfer verwechseln."
BundesauĂenministerin Annalena Baerbock auf X: "Die Ukraine ist nicht allein. (...) Die Ukraine kann auf unerschĂŒtterliche UnterstĂŒtzung aus Deutschland, Europa und darĂŒber hinaus bauen. Ihre Verteidigung der Demokratie und ihr Streben nach Frieden und Sicherheit sind unsere."
Frankreichs PrĂ€sident Emmanuel Macron vor Medienvertretern in Paris: Russland sei der Aggressor. "Es gibt ein angegriffenes Volk, das die Ukraine ist." Er meine, "dass man diejenigen respektieren muss, die von Anfang an gekĂ€mpft haben, weil sie fĂŒr ihre WĂŒrde, ihre UnabhĂ€ngigkeit, ihre Kinder und fĂŒr die Sicherheit Europas kĂ€mpfen". Allen, die der Ukraine gegen Russland geholfen hĂ€tten, sei zu danken, sagte Macron und erwĂ€hnte auch die USA.
EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen auf X an Selenskyj gerichtet: "Ihre WĂŒrde ehrt den Mut des ukrainischen Volkes. Seien Sie stark, seien Sie mutig, seien Sie furchtlos. (...) Wir werden weiterhin mit Ihnen fĂŒr einen gerechten und dauerhaften Frieden arbeiten."
Die EU-AuĂenbeauftragte Kaja Kallas auf X: "Heute ist klar geworden, dass die freie Welt einen neuen AnfĂŒhrer braucht. Es liegt an uns EuropĂ€ern, diese Herausforderung anzunehmen."
Weitere Stimmen
Polens MinisterprÀsident Donald Tusk auf X: "Liebe ukrainische Freunde, Ihr seid nicht allein."
Spaniens Regierungschef Pedro SĂĄnchez auf X: "Ukraine, Spanien steht an eurer Seite."
Anders reagierte Ungarns MinisterprĂ€sident Victor Orban auf X: "Starke MĂ€nner machen Frieden, schwache MĂ€nner fĂŒhren Krieg. Heute hat sich PrĂ€sident Donald Trump mutig fĂŒr den Frieden eingesetzt."
SPD-Chef Lars Klingbeil auf X: "Das Verhalten der US-Regierung zeigt einmal mehr, dass Europa seine Zukunft stĂ€rker in eigene HĂ€nde nehmen muss. Wir mĂŒssen gemeinsam auf allen Ebenen stĂ€rker werden. Deutschland muss und wird vorangehen. Auch um der Ukraine zu helfen."
AfD-Chef Tino Chrupalla auf X: "Den Frieden muss es trotzdem geben - auch ohne den BettelprĂ€sidenten Selenskyj. Das ist keine Frage von Rohstoffen, sondern der Vernunft. Da die EU und Deutschland als Mittler leider ausfallen, mĂŒssen sich USA und Russland einigen."
Der Chef der Organisation Atlantik-BrĂŒcke und frĂŒhere SPD-Vorsitzende, Sigmar Gabriel, auf X ĂŒber Trumps Umgang mit Selenskyj: "Schlimmer wĂŒrde es Putin auch nicht treiben."
Der Vorsitzende des Bundestagsausschusses des AuswĂ€rtigen, Michael Roth (SPD), im "Tagesspiegel" ĂŒber das Agieren Trumps und seines VizeprĂ€sidenten J. D. Vance: "Bar jeglichen Respekts und jeder Sachkenntnis dreschen sie auf Selenskyj ein. Sie nehmen damit nicht nur ihm, sondern auch seinem Volk die WĂŒrde."
Kanzleramtsminister Wolfgang Schmidt postet auf X nur den Slogan der Ukrainer: "Slava Ukraini!" (Ruhm der Ukraine)/and/DP/zb
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