Arbeitsmarkt, Computer

SAP will trotz KI weltweit mehr Stellen aufbauen

12.11.2025 - 08:30:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Der deutsche Softwarekonzern SAP hat die Gefahr eines Stellenabbaus durch den zunehmenden Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) im Unternehmen zurückgewiesen.

"Wir haben derzeit nicht die Absicht, zu reduzieren", sagte Muhammad Alam, Produktvorstand bei SAP, dem Wirtschaftsmagazin "Capital". "Wenn keine äußeren Einflüsse dazwischenkommen, werden wir dieses Jahr wachsen, und das wird vermutlich auch ein bisschen weitergehen." Dies gelte, obwohl jeder einzelne Softwareentwickler mithilfe der Technologie im "exponentiellen Maß" effizienter werde.

"Das bedeutet, wir können die Stärken unserer Mitarbeiter produktiver nutzen", sagte Alam. SAP hatte in den vergangenen Jahren punktuell - auch in Deutschland - Stellen abgebaut. Insgesamt allerdings ist deren Zahl im Vergleich zum Jahr 2024 gestiegen. Den Abbau bezeichnete Alam als "inkrementelle Optimierungen", die vor allem auf eine veränderte Nachfrage der Kunden zurückgegangen seien. Eine Bedrohung seines Geschäftsmodells durch KI-erzeugte Software sieht der SAP-Vorstand nicht. "Wir haben Zehntausende Kunden, die uns erlauben, ihre Daten anonymisiert und aggregiert zu nutzen", sagte Alam. "Damit lässt sich ein Modell bauen, das es mit Blick auf die Daten nirgendwo auf der Welt gibt."

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!

Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt abonnieren.

wirtschaft | 68349411 |

Weitere Meldungen

Homeoffice-Anteil bleibt stabil Im Februar haben 24,3 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland zumindest teilweise von zu Hause gearbeitet. (Wirtschaft, 02.03.2026 - 07:45) weiterlesen...

Scharfe Kritik der Arbeitgeber an Nahverkehrsstreik Angesichts anhaltender Streiks im öffentlichen Nahverkehr fordern Arbeitgeberverbände ein Vorgehen der Bundesregierung und Änderungen beim Streikrecht. (Wirtschaft, 01.03.2026 - 12:05) weiterlesen...

Bahn und GDL einigen sich auf fünf Prozent mehr Lohn Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) haben sich auf eine Erhöhung der Gehälter um insgesamt fünf Prozent in zwei Schritten geeinigt.Die Einigung umfasse auch strukturelle Anpassungen in der Entgeltstruktur, einschließlich der Einführung einer neuen Entgeltstufe und gezielter Erhöhungen für operative Mitarbeiter, teilten beide Tarifparteien am Freitag mit. (Wirtschaft, 27.02.2026 - 11:03) weiterlesen...

Unternehmen kritisieren Tariftreuegesetz von Bas Für die mittelständische Wirtschaft geht das neue Tariftreuegesetz von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) am Ziel vorbei. (Wirtschaft, 26.02.2026 - 13:18) weiterlesen...

Wirtschaftsweiser Werding kritisiert neues Tariftreuegesetz Der Wirtschaftsweise Martin Werding hat das neue Tariftreuegesetz des Bundes als nicht zielführend kritisiert."Tarifautonomie und die Entscheidung von Unternehmen für oder gegen eine Tarifbindung sind wichtige Elemente unserer Arbeitsmarkt- und Wettbewerbsordnung", sagte Werding der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). (Politik, 26.02.2026 - 11:40) weiterlesen...

Unternehmen bauen wieder mehr Stellen ab Die Unternehmen in Deutschland planen wieder häufiger, Stellen zu streichen. (Wirtschaft, 25.02.2026 - 07:42) weiterlesen...